Samstag, 1. April 2017

-Rezension Tina- "Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft" (Annika Fechner)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt 
und ein Mann, der niemals schläft von Annika Fechner


Seitenzahl (Printausgabe): ca. 280
Verlag: hansanord
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis E-book: 6,99 €
Bewertung:  5/5

Inhaltsangabe:
Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung. Dass sich die Wege dieser drei Menschen kreuzen, ist so absonderlich, erstaunlich, urkomisch und tief traurig wie das Leben selbst.
Auf den ersten Blick ist Ferdinand Schmelzer ein ganz normaler gepflegter und sportlicher Mittvierziger – und er ist sehr, sehr müde. Denn Ferdinand plagt ein Leiden, auf das bisher noch kein Arzt eine Antwort weiß: Seit frühester Jugend kann er nicht schlafen. Lediglich kurze Ruhephasen – von ihm selbst „silentium“ getauft ­ sind ihm vergönnt. Und seit er herausgefunden hat, dass diese am ehesten gelingen, wenn er sich auf Reisen die Geschichten anderer Menschen anhört, verbringt er viel Zeit in Zügen. So lernt er auch die 16jährige Melissa kennen, die wie er aus Freiburg kommt und ebenfalls viel unterwegs ist. Und zwar aus einem abenteuerlichen Grund: Sie sammelt Beerdigungen.

 Zwischen den beiden ungleichen Außenseitern entwickelt sich behutsam eine Freundschaft, in deren Verlauf Melissa ihm von ihrer todkranken Mutter Eva erzählt ... 

Meine Meinung:

Trist und unscheinbar, so wirkt das Cover auf mich und ich muss zugeben, es gefällt mir auch nicht ganz so gut, aber eigentlich passt es zum Thema des Buches.

Für micht beginnt die Story schon recht spannend und auch der Hauptprotagonist, wirkt auf mich von Anfang an, nicht unsympathisch. Er ist etwas geheimnisvoll und sicher auch etwas seltsam, aber für mich wirkte das nie irgendwie negativ. Auch erfährt man über ihn nicht all zu viel, da er sehr mit seinem Problem beschäftigt ist. Und auch Melissa wirkte auf mich zwar erst etwas komisch, obwohl ich sie dennoch sehr nett fand, aber gerade das machte es auch spannend. Wie es sich alles dann entwickelt hat, fand ich dann auch echt interessant.

Die Handlungen haben mir auch echt gut gefallen und auch wenn es sich meist nur um diese zwei Themen gedreht hat und es sicher auch ein seltenes Thema ist, was ich aber gut finde, hat die Spannung eigentlich so gut wie nie gefehlt.

Das Buch war an manchen Stellen dann auch ziemlich traurig, gerade zum Ende hin. Was dann den Schluss betrifft, der hätte für mich noch etwas länger ausfallen können, aber das ist ja immer Geschmackssache.

Den Schreibstil fand ich auch echt gut, denn es ist aus der Sicht von Ferdinand geschrieben, der aber den Leser direkt anspricht und sowas hat ich bisher noch nicht all zu häufig.

Schlussbewertung:

Dieses Buch greift mal ein außergewöhnliches Thema auf, was mich wirklich sehr interessiert hat. Es ist für mich wirklich spannend geschrieben und hat mir gut gefallen. Wer auch mal außergewöhnliche Themen gerne liest, wird es bestimmt genauso gut finden wie ich.

Da ich mich von dem Buch wirklich gut unterhalten gefühlt hab, bekommt es natürlich volle Punktzahl von mir und eine Leseempfehlung:

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