Donnerstag, 25. April 2019

Autoreninterview mit Anna Kleve

Hallo liebe Besucher,

heute geht es nun weiter mit dem Autoreninterview-Marathon, dieses Mal ist die Autorin *Anna Kleve* an der Reihe. Vielen dank das du dich unseren Fragen gestellt hast...
* Foto ©  liegt bei Jana Zanetta*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Okay, also, so als Dame schweige ich dann mal ganz schick über mein Alter. Ich komme aus dem Bergischen Land, die Stadt behalte ich mal für mich. Schreiben tue ich eigentlich immer und überall, wenn mir was einfällt und es die Umstände erlauben. Diese Frage trifft sich hervorragend, denn über so einiges habe ich kürzlich mit einer befreundeten Autorin geredet. Die war echt verblüfft, was ich schon alles gemacht habe. Gemalt habe ich, neben dem Schreiben, schon immer. Mal mehr, mal weniger. Je nach Laune. Ansonsten habe ich Geige und Klaviergespielt. Ersteres darf ich leider nicht mehr. Letzteres kann ich inzwischen gar nicht mehr. Auf meinem E-Piano kann ich nicht mal mehr “Alle meine Entchen“ spielen. Irgendwann habe ich mal Balett getanzt und später Line Dance. Also vollkommen verschiedene Dinge. Außerdem gehe ich unheimlich gerne auf Mittelaltermärkte und sehe mir Schlösser und Burgen an. Und natürlich lese ich auch. Man will ja wissen, was die Konkurrenz so macht. Nein, Scherz beiseite. Ich lese einfach so, weil es mir Spaß macht und lege hier dazu noch ein Geständnis ab. Angefangen habe ich beim Lesen tatsächlich nicht mit Fantasy, die ich ja selbst schreibe, sondern mit TKKG, also in die Krimirichtung im Kinder- und Jugendbereich.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Ich habe geschrieben, seit ich schreiben konnte. Das waren allerdings zugegebenermaßen Abkupferungen von Geschichten, die ich selbst gelesen habe, nur umgeschrieben. Mit anderen Geschlechtern und so. Das woran ich mich besonders erinnere ist eine Geschichte so ähnlich wie Harry Potter. Carina Tringo! Na ja, darüber will ich auch nicht mehr nachdenken. Die Verwandtschaft erinnert mich oft genug daran.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich schreibe überwiegend Fantasy, meistens im Subgenre Gay-Fantasy, habe aber auch Romantasy und Kinderfantasy dabei. Manchmal habe ich tatsächlich auch darüber nachgedacht, etwas im Genre Science Fiction zu schreiben, aber da ist noch nichts konkret. Andere Genres kann ich mir zurzeit nicht vorstellen, aber man soll niemals nie sagen. Wer weiß, ob mich nicht irgendwann ein Plotbunny aus einem ganz anderen Genre anspringt. Die sind manchmal echt hinterhältig.

4. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen? Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Ich gebe zu, mich kann fast alles auf Ideen bringen, was manchmal echt lustig ausgeht. Bei “Orkisch verliebt“ war es ein Missverständnis, von dem eine meiner Lektorinnen mir erzählt hatte. Es können aber auch ganz normale Dinge sein. Bei “Sohn des Winters“ hatte ich gerade ein Bild von einem Bären gesehen, als es anfing zu schneien. Ich weiß also nie, wann mal was Neues kommt. Und was in nächster Zeit so geplant ist: Ich schreibe an Unberührbar 2, wollte möglichst bald Elementarmacht fertig schreiben und ich habe noch eine angefangene Märchenadaption auf meiner Festplatte. Aber man weiß nie, ob sich das nicht innerhalb kürzester Zeit ändert.

5. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Wie lange ich durchschnittlich an einem Buch schreibe hängt tatsächlich von meiner Motivation und der Lage im Privatleben ab. Ich habe schon Bücher in drei oder vier Tagen geschrieben (etwa 100 bis 150 Seiten), aber ich habe auch schon drei Monate an einem Buch gesessen. Es ist also meiner Verfassung und der Zeit, die ich habe geschuldet, wie schnell eine Geschichte fertig wird.

6. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt? Lieber E-books oder Printbücher? Wie hoch ist dein aktueller SUB? 
Ja, ich lese selbst sehr gerne und viel, wenn ich die Zeit finde. Allerdings kann ich auch sehr schnell ein dickes Buch lesen. Eigentlich würde ich zu gerne alle Bücher als Print haben, aber dafür fehlt mir hier einfach der Platz, weswegen ich inzwischen meistens E-Books hole. Und mein SuB: Zwei gekaufte E-Books, sind noch auf dem Reader und 10 ungelesene E-Books über KU heruntergeladen (mehr kann man nicht auf einmal auf dem Reader ausgeliehen haben) und drei Printbücher, die ich geschenkt bekommen habe. Mein SuB ist also quasi 15 Bücher hoch.

7. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Die Reaktionen anderer sind ganz unterschiedlich. Mein Cousin aus Österreich liest tatsächlich alle meine Bücher und freut sich immer, wenn er da etwas Neues zu lesen bekommt. Die meisten Freunde lesen auch gerne, aber meistens nicht das Genre, das ich schreibe. Die restliche Verwandtschaft fragt, freut sich über meine Erfolge, kann aber nicht so viel damit anfangen. Allerdings hat mein Vorgesetzter sich jetzt eins meiner Bücher bestellt und irgendwie schiebe ich wegen seiner Reaktion fast schon Panik. Immerhin sehe ich ihn jeden Tag.

8. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Oh ja. Ich glaube, diese Aufregung verliert man nicht, selbst dann nicht, wenn man, wie ich gerade, das 26ste Buch herausgebracht hat.

9. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Sacken lassen und auf Sachlichkeit gucken. Konstruktive Kritik versuche ich immer selbst durchzugehen und nicht einfach beiseite stehen. Aber unsachliche Aussagen bemühe ich mich tatsächlich auszublenden, anstatt mich länger damit zu befassen. Trotzdem gebe ich zu, dass es sehr oft wehtut, wenn man sich so etwas zu Gemüte führt. Wenn ich selbst in einem emotionalen Tief bin, dann lese ich sie gar nicht, sondern warte bis ich mich innerlich stark genug dafür fühle.

10. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Ich kann es mir vorstellen, aber bisher habe ich das noch nicht gemacht. Allerdings bin ich mit einigen anderen Autor/innen* bei einer Aktion aus der 2. Bloggerbörse dabei, bei der wir eine Fortsetzungsgeschichte schreiben. Jede/r schreibt ein Kapitel und wir gucken, was dabei herauskommt.

11. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Das aktuellste Buch wäre “Gefährlicher Hunger – Unerwartet verliebt“. Eine Geschichte um einen verliebten Ghul. Die Frage lautet dann, wie gut besagter Ghul seinen Hunger im Griff hat. Wer sich mit Ghulen auskennt, dass sie Fleisch essen, auch Menschenfleisch. Aber ich will auch nicht zu viel verraten.

12. Gestaltest du deine Buchcover selber? Oder hast du dafür „Designer/Grafiker“ die das für dich machen?
Meine Cover werden mal von mir, mal von Profis gemacht. Inzwischen habe ich selbst einige Tricks drauf. Meistens sind es die kürzeren Geschichten, die auch günstiger sind, bei denen ich die Cover selbst gestalte. Bei den nicht so guten Covern, die ich anfangs bei einigen Büchern hatte, habe ich einige bereits durch professionelle Cover ersetzt. Kann sein, dass da auch noch weitere folgen. Die halt, die nicht so gelungen sind.

13. Wie viele (Print-)Seiten haben deine Bücher durchschnittlich?
Das ist eine ähnlich schwierige Frage, wie nach der durchschnittlichen Schreibzeit. Meine Printexemplare reichen von 100 bis 520 Seiten. Wie viele jetzt aber welche Seitenzahl haben ist bei 26 Büchern jetzt auch ziemlich Arbeit herauszufinden. Sagen wir jetzt einfach mal zwischen 250 und 350 Seiten, für den Durchschnitt.

14. Bist du hauptberuflich Autorin oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Ich bin keine hauptberufliche Autorin, dazu reichen die Verdienste nicht, wenn man noch Lektorat, Korrektorat und Cover bezahlen muss. Allerdings konnte ich die Arbeitszeit in meinem Hauptberuf durch die Autorentätigkeit reduzieren, so dass ich regelmäßige Schreibzeit habe und wirklich täglich zum Schreiben komme.

15. Bist du auf Buchmessen vertreten? Wenn ja auf welchen?
Ich bemühe mich auf möglichst vielen Buchmessen zu sein. Mit dem Selfpublisher Verband bin ich auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. In Leipzig habe ich da am Stand Bücher liegen, bin persönlich aber beim Nornennetzstand anzutreffen. Zusammen mit dem Nornennetz bin ich auch auf der Buch Berlin und versuche einen kleinen Stand auf der FeenCon aufzubauen, was aber noch nicht raus ist. Bei der BuCon ist auch noch alles offen. Man wird sehen. Alleine habe ich mich jetzt für die Fabula Est angemeldet, die dieses Jahr am 11.05. in der Solinger Stadtbibliothek stattfinden wird.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Okay, ich versuchs einfach mal. Ich stelle mir das interessant vor, aber die Vorstellung ist auch schwierig. Da habe ich schon ein bisschen was gehört und das geht halt in konträre Richtungen. Von Zwillingen, die sich super verstehen und fast alles teilen und von Zwillingen, die sich total voneinander entfernen und versuchen möglichst eigenständig zu sein. Also, nicht so einfach, aber manchmal wünscht man sich jemanden, der einen so gut versteht, wie ein Zwilling. Vielleicht kommen bei mir deswegen gelegentlich auch Zwillinge in den Büchern vor.

Mittwoch, 24. April 2019

Autoreninterview mit Patrizia Rodacki

Hallo an alle Blogleser,

heute ist nun der dritte Tag unseres Autoreninterview-Marathons und dieses mal hat sich die junge Autorin *Patrizia Rodacki* unseren Fragen gestellt - an dieser Stelle ein Dankeschön an sie dafür.


* Foto ©  liegt bei Iwona Rodacki*

Und das sind Ihre Antworten.

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Ich bin Patrizia, aber alle meine Freunde nennen mich Pati, 17 Jahre alt und wohne in einem ruhigen  Ort namens Waldthurn. Neben dem Schreiben liebe ich es zu lesen, lektorieren, Nachhilfe in Fremdsprachen zu geben und mich mit Videospielen aller Art zu befassen.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Mit 9 Jahren habe ich eine erste längere Geschichte für meine Mum geschrieben, eine Liebesgeschichte, die an Titanic erinnert. Einige humorvolle Szenen gab es in der Geschichte, z. B ein alkoholsüchtiger Mann, der die Hälfte der Geschichte über in seinem besoffenen Zustand nicht bemerkt, dass seine Frau abgereist ist. Natürlich aus sprachlicher Sicht schrecklich, aber mit irgendwas muss man ja anfangen. Meinen ersten Fantasyroman „Chain of innocent souls“ habe ich mit 13 Jahren angefangen zu schreiben.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Hauptsächlich Fantasy aber auch Thriller. Mein neuestes Manuskript, das gerade im Lektorat ist, ist ein Thriller mit einem fantastischen Element. In Thrillern und Fantasy fühle ich mich wohl und ich glaube, ich werde das Genre nicht so schnell wechseln.

4. Du bist ja noch eine sehr junge Autorin und dein bisher veröffentlichtes Buch ist ja schon vor einer ganzen Weile erschienen – wie hast du dich gefühlt, als du erfahren hast, das es veröffentlicht wird?
Ein Lebenstraum ging in Erfüllung und ich werde den Moment nie vergessen, als die liebe Manu Samel, meine Verlegerin, mir geschrieben hat, das Buch wird veröffentlicht. Ich habe am ganzen Körper gezittert und war im siebten Himmel. Gleich beim ersten Verlag, dem ich mein Manuskript gesendet habe, hat es geklappt.
Kann man denn als 15jährige mehr Glück haben?


5. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Sehr oft sind das interessante Menschen oder Ereignisse aus meinem Leben, die Natur wirkt auch sehr inspirierend auf mich. Mir sind schon einige tolle Ideen in Wäldern, Seen oder am Meer gekommen.

6. Hast du das Cover für dein Buch selbst erstellt? Hat es eine besondere Bedeutung iin Bezug auf den Inhalt des Buches?
Zum Glück habe ich mein Cover nicht selbst erstellt, denn sonst würde es aussehen wie aus der Grundschule. Das lasse ich den Verlag machen, die kennen sich da auch aus und erschaffen wunderschöne Cover, natürlich unter Berücksichtigung meiner eigenen Ideen.
Das Cover ist minimalistisch gehalten, aber die schwarzen Federn spielen dann doch eine essenzielle Rolle in meinem Fantasyroman „Chain of innocent Souls.“ Sie sind eine Anspielung auf die Dämonenengel der Dämmerung.


7. Wie lange hat du an deinem Buch geschrieben, bevor du es dann veröffentlich hast.
Genau ein Jahr habe ich an meinen 434 seitigen Roman geschrieben.
Es war nicht immer einfach, vor allem die Kampfszenen haben mich teilweise in den Wahnsinn getrieben.
Aber das fertige Werk dann in den Händen zu halten und jeden Tag bewundern zu können war es mir wert.


8. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Am liebsten lese ich Fantasy und Thriller, dieselben Genres also, in denen ich schreibe, hin und wieder können es aber gerne auch historische Romane sein. Liebesromane mag ich eigentlich nicht, da gefällt mir nur sehr selten was.

9. Welche Projekte hast du als nächstes geplant (Schreibst du aktuell an einem Buch?) und wenn ja, wann kann man damit rechnen?
Die nächste geplante Veröffentlichung wird der Thriller „Der Mörder Creeksculvers“ sein.
Die Veröffentlichung ist für November geplant und ich freue mich so riesig darauf, wenn mein nächstes Herzensprojekt endlich erscheint.


10. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Von meinen Freunden bekomme ich tatsächlich sehr viel Unterstützung, die finden das alle megacool, auch meine Eltern unterstützen mich sehr.
Meine Tante macht auch immer fleißig Werbung für meine Bücher. Da die meisten meiner Verwandten aber in Polen leben und kein Deutsch verstehen, wird das mit der Unterstützung dann eher schwierig.


11. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Natürlich bin ich aufgeregt. Das Lektorat dauert immer etwas, da professionelle Arbeit eben nicht auf einen Tag erledigt werden kann. Umso größer ist dann die Freude, wenn es endlich veröffentlicht wird.
Vor negativen Kritiken habe ich keine Angst mehr. Wenn sie konstruktive Kritiken sind, dann nehme ich sie mir etwas genauer unter die Lupe und versuche daraus zu lernen. Destruktive Kritik nach dem Motto: „Es ist scheiße, weil es scheiße ist.“ ist mir meine Zeit und meine Nerven nicht wert. Die sagt dann mehr über den Menschen, der die Kritik geschrieben hat,  als über das Buch aus.


12. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Klar wird niemand gerne kritisiert und im ersten Moment macht es einen schon traurig, gehört aber zum Leben dazu. Wenn man in die Öffentlichkeit mit seinem Werk geht, muss man immer damit rechnen kritisiert zu werden. Da ist es aber wichtig klarzustellen, ob es sich wie oben schon erwähnt um konstruktive oder destruktive Kritik handelt und man der Kritik überhaupt Aufmerksamkeit schenken sollte. Es gibt ja leider auch viele neidische Menschen, die nur im Sinn haben einen emotional kaputtzumachen.

13. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Das aktuelle Buch:
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Gerne erzähle ich euch etwas über meinen noch nicht veröffentlichten Roman „Der Mörder Creeksculvers.“
In dem Buch geht es um ein kanadisches Internet für Problemkinder, in dem die Schüler von ihren Lehrern gefoltert werden. Im Internat nehmen sich dann immer mehr Schüler ihre Leben, zumindest sieht es aus nach Suizid, aber die Protagonisten Rosemary, Sam und Kate kommen dann darauf, dass es auch Mord sein könnte und suchen den gefährlichen Mörder im Folterinternat.
Ich hab einfach den Satz „Schule ist Folter“ genommen und weitergeführt.
Leider gibt es noch kein Cover von Creeksculver, das ich euch zeigen könnte.


14. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Fürs Schreiben nehme ich mir jeden Tag genügend Zeit. Schließlich ist Schreiben meine Selbsttherapie, meine Leidenschaft, mein Leben.
Aber es gibt noch sehr viel anderes zu erledigen wie Lektorieren, Nachhilfe geben und Schulschmarrn erledigen. Noch ein Jahr Schule, dann habe ich hoffentlich mein Abi geschafft und dann heißt es Studium in Germanistik und Anglistik.
Anders als die meisten Autoren will ich aber gar nicht nur vom Schreiben leben. Ich bin ein Mensch mit vielen Interessen und mir ist finanzielle Sicherheit im Job unglaublich wichtig.
Mir die Verkaufszahlen meines Romans anzusehen und daran zu denken, wie er sich besser verkaufen könnte, deprimiert mich nur. Ich schreibe, weil es meine Leidenschaft ist, nicht, um möglichst viele Bücher zu verkaufen.


15. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Da habe ich meinen anonymen Helfer, der mir gerne immer wieder kreative Namen bereitstellt. Eine so geniale Person. Sie muss sich nur eine Wasserflasche oder ein anderes Objekt ansehen, schon kommen ihr die originellsten Namen in den Sinn.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Da ich Einzelkind bin, wäre das bestimmt eine aufregende Sache sich mit der Zwillingsschwester auszutauschen und mit ihr spannende Abenteuer zu erleben. Ich genieße aber auch sehr die hohe Aufmerksamkeit meiner Eltern, ich bin die   „Prinzessin“ der Familie und ihr Tag dreht sich immer um mich. Diese hohe Aufmerksamkeit zu teilen, die ich da bekomme, könnte etwas schwierig werden.

Dienstag, 23. April 2019

- Rezension/Werbung Tina - "Warm up für die Liebe" (Alisha Bloom)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Warm up für die Liebe" von Alisha Bloom


Seitenzahl (Printausgabe): ca. 250
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis E-book:  2,99 € (0,99 €)
Bewertung:  5/5

Inhaltsangabe:
Logan Stark ist genau der Typ Promi, den Amber Quinn gerne in diversen Illustrierten anschmachtet: Muskulös, tättowiert und animalisch anziehend.
Sie hat sich aber niemals für die Fitness-Challenge beworben, deren Gewinnern sie nun ist. Vier Wochen soll sie an der Seite von Logan trainier
...en. Das ist eine echte Herausforderung für einen Sportmuffel wie Amber, die schon beim ersten Treffen feststellt, dass Logan nicht so freundlich ist, wie sie erhofft hat.
Logan Stark hat, als ehemaliger Rugby-Spieler, nur vermeintlich alles, was man sich wünscht: Geld, Frauen, einen tollen Körper. Sein Vermögen wurde durch Fehlinvestitionen empfindlich geschrumpft und in der Familie gibt es einen finanziellen Notfall. In Frauen sieht er als glücklicher Single nur Mittel zum Zweck.
Nun soll er eine Couchpotato trainieren, die nicht einmal über einen anständigen Sport-BH verfügt, dafür aber über eine beachtliche Oberweite.
Nach den ersten Reibereien knistert es ganz gewaltig im Trainingsraum und die beiden kommen nicht nur beim gemeinsamen Training ins Schwitzen.


Meine Meinung:
Das Cover ist echt sehr ansprechend, es zieht den Blick auf alle Fälle auf das Buch und auch der Klappentext ist gut gewählt.

In diesem Buch sind Amber und Logan die Protagonisten und es ist immer abwechselnd aus den Sichtweisen der beiden geschrieben - was mir immer gefällt. Amber konnte mich gleich mit ihrer erfrischenden und zum Teil schlagfertigen Art überzeugen..., sie kam echt sehr sympathisch rüber und das sie ein Sportmuffel ist, hat mir eigentlich auch gefallen...- zudem hat sie das Training ja dennoch durchgezogen, was ich ebenfalls gut fand. Logan kommt zu Beginn teilweise schon ein wenig arrogant rüber, aber ich bin dennoch gleich gut mit ihm klargekommen, weil man ihm dennoch anmerkte, dass er ein gutes Herz zu haben scheint... - außerdem war er mir zu keinem Zeitpunkt unsympathisch. Als Nebencharaktere haben mir Becky, Lana und Amy gut gefallen - Jay war zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, scheint aber auch in Ordnung zu sein.

Von den Handlungen bin ich ebenfalls wirklich angetan - sie konnten mich durchweg überzeugen. Es war gleich von Beginn an spannend, außerdem gab es einige lustige Momente, sodass ich öfter schmunzeln musste. Es war abwechslungsreich und ich konnte das Buch echt kaum aus der Hand legen, weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Ich hätte durchaus noch weiterlesen können, denn es hat mir echt sehr gefallen. Das Ende fand ich richtig schön.

Am Schreibstil der Autorin hab ich auch nichts auszusetzen, es ließ sich alles flüssig lesen.

Schlussbewertung:

Ein abwechslungsreicher und zum Teil echt lustiger Liebesroman, der mich durchweg überzeugen konnte und der daher natürlich volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung erhält:

Autoreninterview mit Lisa Lamp

Hallo an alle,

heute ist nun der zweite Tag des Autoreninterview-Marathons. Dieses mal hat sich *Lisa Lamp* unseren Fragen gestellt, vielen Dank an dieser Stelle dafür!
* Foto ©  liegt bei Lisa Lamp*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Mein Name ist Lisa, aber das weißt du ja schon. Ich bin 19 Jahre alt, eine Leseratte, ein Serienjunkie, Vollzeit-Tante eines Einjährigen und nebenbei schreibe ich Bücher. Zur Zeit lebe ich in Wien, angeblich die schönste Stadt der Welt. Das würde ich zwar nicht sagen, aber mir gefällt es trotzdem ganz gut.

2. Wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Mein erstes Buch habe ich während meines Abschlussjahres geschrieben, was noch gar nicht so lange her ist, obwohl es sich für mich wie eine Ewigkeit anfühlt.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich bin beim Genre Fantasy zuhause, mache aber immer wieder Abstecher in Form von Kurzgeschichten im Bereich Horror und Erotik.

4. Dein Buch handelt ja u. a. von Hexen – glaubst du auch im realen Leben an Hexen oder sonstiges in der Richtung?
Nicht wirklich. Früher wäre es denkbar gewesen, dass es andere Wesen gibt und wir es nicht wissen, aber beim heutigen Entwicklungsstand der Gesellschaft würde ich sagen, dass Hexen auffallen würden.

5. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Alles! Andere Geschichten, Filme, Erzählungen von Freunden, …

6. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Das ist schwierig und immer ganz unterschiedlich, wobei es ja mit dem Schreiben allein nicht getan ist, bedenkt man Lektorat, Korrektorat, etc. Ich würde sagen zwischen 3 und 12 Monaten ist alles möglich. Wenn es noch länger dauert, breche ich die Geschichten meist ab, weil mir die Lust vergeht.

7. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Ich liebe es zu lesen und auch hier halte ich mich eher im Bereich Fantasy auf, auch wenn ich nichts gegen Abwechslung habe.

8. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Meist suchen die Namen mich :-) Für viele Charaktere ist der Name schon in meinem Kopf, bevor sie Charaktereigenschaften bekommen, auch wenn ich immer darauf achte, dass sie außergewöhnliche Namen haben. Und wenn kein Name in meinem Kopf herumschwirrt, bekommen sie einen, der mit mir zu tun hat. „Read“ beispielsweise hat mein Lieblingshobby „lesen“ als Namen bekommen.

9. Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Ich hab vor knapp einer Woche den Autorenvertrag für mein letztes Buchprojekt, indem es um einen Körpertausch zwischen Mann und Frau geht, unterschrieben und bin dabei es abzuschließen. Danach hat Band 4 meiner „Wenn die Nacht stirbt“-Reihe Priorität und danach wird es sich zeigen. Auf jeden Fall werde ich nicht aufhören zu schreiben ;-)

10. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Am Anfang war viel Unverständnis da, beispielsweise wenn man zum wiederholten Male nicht mit zu Partys kommt, weil man lieber schreibt oder ich mich tagelang in meinem Zimmer einsperre, um meine Ruhe zu haben. Seit meiner ersten Veröffentlichung ist das besser, auch wenn einige mich immer noch belächeln, wenn ich sage, dass ich Autorin bin.

11. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Ja! Jedes Mal!  Ich bin sogar immer nervös, wenn ich mein Manuskript Testleser oder dem Verlag schicke.

12. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Bis jetzt habe ich noch keine vernichtenden Rezensionen erhalten, weshalb ich noch gar nicht weiß, wie das für mich sein wird. Aber ich bekomme häufig Kritik von meinen fleißigen Testleserinnen und diese Meinung brauche ich auch ganz dringend, um meine Texte zu verbessern. Testleser, die mir nur sagen, dass sie etwas gut fanden, bleiben meist nicht in meinem Team, weil mir das eigentlich nicht weiterhilft, auch wenn es mein Ego streichelt.

13. Welches ist dein aktuelles Buch? (Klappentext, Coverbild etc.)
                                               Das aktuelle Buch:
Klappentext:
 »Sie wehrte sich tapfer, aber sie würde keine Chance haben. Niemand von uns hatte eine Chance.«
Als sich die glühenden Brandzeichen in Reads Haut brennen, ist der Schülerin sofort klar, dass sich ihr Leben für immer verändern wird. Mit ihren neugewonnenen Fähigkeiten reist Read ins Hexeninternat und wird prompt in einen Strudel aus Geheimnissen und Lügen gezogen. Während eine Mitschülerin in der Junghexe eine Gefahr sieht und die anderen gegen sie aufhetzt, sucht Hunter, Reads angeblicher Seelenverwandter, ihre Nähe, obwohl er in einer Beziehung steckt. Zusätzlich stiften die Alpträume der Junghexe Verwirrung und lassen sie daran zweifeln, was wahr ist und was nicht. Als plötzlich Schüler spurlos verschwinden, ist das Chaos perfekt, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


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Zum neu erscheinenden Buch:
Mein aktuellstes Buch erscheint im Spätsommer und noch ist weder das Cover noch der Klappentext fertig. Aber es bleibt ja noch Zeit ;-)

14. Erstellst du die Cover für deine Bücher selbst oder hast du entsprechende Grafiker dafür?
Meist kümmert sich der Verlag darum, auch wenn ich das letzte Wort habe, was ich sehr schätze. Trotzdem habe ich zusätzlich in Bianca von Coverup-Buchdesign zusätzlich eine Designerin gefunden, die geradezu perfekt meine Wünsche umsetzt.

15. Gehst du auch privat auf Messen, wo du nur als Besucher dabei bist (nicht als Autor)?
Dieses Jahr werde ich als Besucherin auf der Buch Wien sein und eine Woche später auf der Buch Berlin, wobei ich da als Autorin bin :-)

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Ganz klar: Gruselig! Die Vorstellung, dass es dann jemanden gebe, der so aussieht wie ich, finde ich beängstigend, auch wenn das durchaus Vorteile hat.

Montag, 22. April 2019

- Rezension/Werbung Tina - "Rache wird am besten kalt serviert" (Diane Summer)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Rache wird am besten kalt serviert" von Diane Summer

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 220
Verlag: Papierverzierer Verlag
Preis Taschenbuch: 12,95 €
Preis E-book: 2,99 €
Bewertung:  4/5


Inhaltsangabe:
Deine Vergangenheit beeinflusst nicht nur deine Zukunft, sondern auch die deiner Mitmenschen.
Dreizehn Jahre ist es her, dass Schüler Nero in der Schule durchgedreht ist und seine Lehrer angegriffen hat. Noch bei seiner Verurteilung schwört er auf Rache. In der Gegenwart bekommen es die Kommissare Haberlund und Kaiser mit einer zweifachen Entführung zu tun, die mit den Ereignissen der Vergangenheit in Verbindung zu stehen scheint. Die Entführungsopfer sind Kinder der ehemaligen Lehrer, an denen sich Nero rächen wollte, weswegen der Verdacht automatisch auf ihn fällt. Hat er etwa seine Drohung wahrgemacht? Hoffentlich können die beiden Ermittler die Opfer noch rechtzeitig finden.



Meine Meinung:
Das Cover find ich optisch zwar nicht ganz so schön, aber trotzdem zu einem Krimi passend. Die Inhaltsangabe ist gut gewählt und macht neugierig auf das Buch.

Da es sich, wie ich schon erwähnt habe, um einen Kriminalroman handelt lernt man die Protagonisten natürlich nicht so wirklich kennen. Es gibt 2 Kommisare, Haberland und Kaiser... und diese scheinen eigentlich ganz okay zu sein...In diesem Teil spielt dann noch Nero eine größere Rolle und einige andere...Natürlich waren mir alle nicht so sonderlich sympathisch, was ja nicht ungewöhnlich ist und zudem eigentlich auch passend zum Genre.

Um auf die Handlungen einzugehen. Diese fand ich schon unterhaltsam, obwohl ich zugeben muss, dass es einen Moment gedauert hat, bevor ich ins Buch gekommen bin....Woran das genau lag, kann ich garnicht so konkret sagen...Die Handlungen passen gut und ein wenig war ich dann ab und an schon überrascht - ist schon schlimm, was manche Menschen so machen...Genaueres kann ich natürlich nicht sagen. Die Idee, das es einen Rückblick auf die Vergangenheit gibt und dann die Gegenwart, fand ich gut. Man muss aber dazu sagen, dass es sich wirklich meist nur auf den Fall konzentriert und es keine großartigen Nebenhandlungen gibt, was ich aber dennoch angebracht fand...Das Ende war für mich dann ein wenig abrupt, hat mir aber gefallen. Ich bin auf alle Fälle auf den nächsten Fall der Kommissare gespannt.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, daran hab ich nichts auszusetzen.

Schlussbewertung:

Ein Kriminalroman, der mich größtenteils gut unterhalten hat. Da ich ein bisschen gebraucht habe, um ins Buch zu finden, habe ich mich dazu entschieden 4 Punkte zu vergeben:

-Rezension/Werbung- Sternmarie: Ein abenteuerliches Märchen (Jenny Völker)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Sternmarie: Ein abenteuerliches Märchen" von Jenny Völker 


Seitenzahl (Printausgabe): ca. 331
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: -
Preis E-book:  3,99 €
Bewertung: 5 / 5

Inhaltsangabe:
Was würdest du tun, wenn ein Zwerg mitten in der Nacht an dein Fenster klopft, um dich mitzunehmen in seine Märchenwelt?
Der spannende Märchenroman von Jenny Völker: Eine Mischung aus Abenteuer und Fantasy, Märchen für Erwachsene mit einem Hauch Romantik, denn auch wir Großen wollen noch an Wunder glauben!
Als es mitten in der Nacht an Marie's Schlafzimmerfenster klopft, ergreift die Mittzwanzigerin die Gelegenheit, ihr Leben zu verändern. Sie folgt dem abenteuerlustigen Zwerg Karl in ein magisches Königreich, um dort nach ihren Eltern zu suchen – plötzlich befindet sie sich mit dem Prinzen auf der Flucht und steckt mitten in einem lebensgefährlichen Abenteuer. Kann sie ihm und dem alten Ritter Johann helfen? Wird sie ihre Eltern finden? Ein magisches Abenteuer mit Elfen, Zwergen und Hexen, die auf Besen reiten, beginnt.
Folge Marie in ein märchenhaftes Abenteuer und lass dich verzaubern von der Magie der Hoffnung!


Meine Meinung:

Obwohl das Cover schlicht wirkt, merkt man - wenn man sich die Inhaltsangabe anschaut - das es doch gut zum Buch passt, der Titel ist auch wirklich treffend gewählt. Man hätte es vielleicht noch mit einer Person darauf abrunden können, das würde etwas mehr aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber das ist Ansichtssache.

Marie ist die Hauptprogatonistin im Buch, von Anfang an bin ich wirklich gut mit ihr zurecht gekommen, sie hat eine offene und liebevolle Art. Außerdem gab es viele andere Charaktere, Richard fand ich zum Beispiel auch sehr sympathisch. Des Weiteren fand ich die Mischung mit den "Fabelwesen" wie Zwerge, Hexen und Elfen echt klasse, der Märchencharakter spielt dabei natürlich eine bedeutende Rolle.

Unterhaltsam waren die Handlungen, bei manchen Fabelwesen hatte ich hin und wieder sogar ein schmunzeln auf den Gesicht, grad Zwerg Karl hatte so eine herlich erfrischende Laune. Einige Dinge waren zwar relativ schnell "klar", aber das tat der Sache keinen abbruch, fand ich. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Auf jedenfall ist das Buch auch für Kinder/Jugendliche zu empfehlen.

Am Schreibstil hab ich nichts auszusetzen, dieser war locker und angenehm zu lesen.

Schlussbewertung:

Empfehlenswertes "Märchenbuch" was mich sehr gut unterhalten konnte, auch für Kinder/Jugendliche sicher unterhaltsam. Natürlich vergebe ich da gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung...
*Vielen dank an die Autorin fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

Autoreninterview mit Jannah Ruth

Hallo liebe Leser,

Diese Woche startet unserer 1. Autoreninterview-Marathon, d. h. ihr bekommt ab heute jeden Tag, eine Woche lang, ein Interview gepostet. Den Anfang bei unserem Marathon macht *Janna Ruth*. An dieser Stelle nochmal vielen Dank, das du dich unseren Fragen gestellt hast!

* Foto ©  liegt bei Jana Mittelstädt*

Und nun geht es los mit unseren Fragebogen...

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Hallo zusammen,
Ich bin Janna und 33 Jahre alt. Ich liebe übrigens Schnapszahlen 😉 Ich komme aus Berlin, lebe aber mit meinem Mann und unseren drei Jungs in Wellington, Neuseeland. Seit 2014 schreibe ich deshalb sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Wenn ich nicht gerade schreibe oder überarbeite, liebe ich es zu zeichnen oder zu basteln, generell Dinge von Hand zu machen, besonders beim Essen. Eine meiner großen Leidenschaften ist das Kuchendekorieren und die Luftakrobatik.


2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Ich habe im Grunde schon immer Geschichten erzählt, angefangen mit Bildergeschichten, dann Comics und schließlich Romane. Spätestens mit 15 hatte ich das Schreiben für mich als wichtigstes Hobby deklariert. Für mich kam dann aber noch mal ein riesiger Entwicklungsschritt mit 28, als ich angefangen habe, das Schreiben nicht nur als Hobby zu sehen, sondern auch tatsächlich mit Hinsicht auf Veröffentlichungen anzugehen.
Mein erstes Buch darf ich ja gar nicht erwähnen, es ist nämlich GRAUENHAFT :D Ich habe es innerhalb von 2 Jahren geschrieben und mit 17 beendet und sogar für meine Eltern und Freunde drucken lassen. Seitdem harrt es seiner Existenz in dunklen Kisten und erblickt hoffentlich nie das Tageslicht 😉 


3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich schreibe mich eigentlich quer durch das Phantastikgenre: High and Low Fantasy, Dark und Urban Fantasy, aber auch mal SciFi, Dystopie oder Steampunk. Hin und wieder kommt mir aber die Idee für ein Contemporary Buch, am liebsten Coming of Age oder Slice of Life, quasi etwas Tiefgehendes.

4. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen? Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Kurze Antwort: Alles. Meine Agentur versucht gerade ein Buch zu vermitteln, das entstanden ist, weil ich auf einen Tweet über die Umbenennung von CapriSonne geantwortet habe – so viel also dazu. Oft sind es aber Tagträume, in denen ich meine Ideen entwickle.
Für mich steht erst mal das Finale der ersten Ashuan-Staffel an und dann geht’s natürlich weiter mit der zweiten Staffel. Für meine Agentur soll demnächst eine Datenschutz-Dystopie entstehen und im Dezember erscheint voraussichtlich eine Märchenadaption von mir. Und weil das alles noch nicht genug ist, habe ich auch auf englisch ein Projekt zu laufen. Dabei schreibe ich über die Erdbeben von Christchurch, die ich selbst erlebt habe.


5. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Durchschnittlich? Einen Monat. Wobei, das mit dem komplett fertig schon wieder nicht stimmt. Es ist so, dass ich Rohfassungen gerne in einem Rutsch schreibe und am liebsten im November, denn da findet der (inter)Nationale Schreibmonat statt. Aber dann lass ich mein Buch gerne einige Monate liegen, um mit frischen Augen in die Überarbeitung zu gehen. Je nach Auftragslage kann sich das schon hinziehen und ist deshalb unmöglich da einen festen Wert zu nennen.

6. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt? Lieber E-books oder Printbücher? Wie hoch ist dein aktueller SUB? 
Ich lese tatsächlich gerne Fantasy, aber auch super gerne Coming-of-Age Romane und Bücher der Weltliteratur. E-Books finde ich meist praktischer und komme auch öfter zum Lesen, deshalb greife ich gerne dazu. Allerdings kaufe ich mir diejenigen, die mir wirklich sehr gut gefallen haben danach als Print.
Meinen SUB zähle ich nicht. Ich würde ihn grob auf unter 50 schätzen. Die Wunschliste ist dann dafür umso länger. Aber ich kaufe tatsächlich nicht so oft, wenn ich nicht auch vorhabe, es demnächst zu lesen. Trotzdem bleibt dann was liegen oder ich habe bei einem Aktionspreis zugeschlagen
.

7. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Von meiner Oma abgesehen, hat meine Familie das Schreiben lange Zeit nicht für voll genommen. Als dann mein erstes Buch rauskam und meine Eltern das gelesen haben, bekam ich plötzlich zu hören: Bleib da unbedingt dran, du hast echt Talent. Sie waren also ziemlich erstaunt. Mein Mann ist quasi Teil meines Schreibprozesses und je nachdem wie sehr ich ihn beanspruche ziemlich genervt. Aber er unterstützt mich auch vollkommen und wäscht mir manchmal den Kopf, wenn ich ans Aufgeben denke.

8. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Das kommt ein wenig drauf an. Normalerweise ja, aber ich habe gemerkt, wie die Regelmäßigkeit der Serienveröffentlichung diese Aufregung ziemlich gehemmt hat. Es ist bestimmt anders, wenn ich wieder einen Roman rausbringe, aber ein neuer Ashuan-Band ist quasi nichts Besonderes mehr. Was aber nie weggeht, ist dieser Wunsch nach Feedback. Ich schreibe vor allem, um Leute an meiner Geschichte teilhaben zu lassen. Ich bin Geschichtenerzählerin und brauche mein Publikum. Deshalb wünsche ich mir selber auch Rezensionen, die sich wirklich intensiv mit dem Buch auseinandersetzen und mir Gefühle vermitteln 😊

9. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
So richtig ist das bei mir noch gar nicht vorgefallen, deshalb kann ich das gar nicht sagen. Die wenigen Male, dass Kritik geäußert wurde, fand ich das immer nachvollziehbar. Es kann nicht immer allen gefallen, aber es war nie eine Kritik, die meine Fähigkeiten als Autorin angezweifelt hat, von daher kann ich damit gut umgehen. Wie das nun wäre, wenn jemand sagt: Plot doof, Charaktere doof, alles doof, weiß ich nicht – wahrscheinlich würde ich es gar nicht so ernst nehmen, weil das schon wieder viel zu übertrieben klingt und das kann ich dann ganz gut abhaken und wegstecken. Ich reagiere aber generell nicht auf Kritik (zumindest nicht auf Rezensionsebene).

10. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Tatsächlich habe ich Ashuan früher mit meiner jetzigen Lektorin zusammengeschrieben und vor allem geplant. Jetzt ist gerade ein Projekt in der Mache, welches ich zum ersten Mal mit jemandem schreibe, den ich noch gar nicht so gut kenne. Das Plotten lief aber schon mal sehr inspirierend.

11. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Das nächste Buch von mir erscheint am 6. Mai und dabei handelt es sich um den finalen Band der ersten Ashuan-Staffel. Da geht es ziemlich heiß her. Meine Testleser sind gerade mit der letzten Folge fertig und kamen mit „Wow, da hast du aber alle Register gezogen“ oder „einfach nur hammermäßig geil“ zurück. Auf jeden Fall hat die Folge sie noch einmal richtig geflasht.
Das Buch heißt Habgier und das hier ist der Klappentext:

»Ihr seid nichts.
Die Zeichen der Macht gehören mir. Genau wie eure Stadt, eure Familien und eure Magie.
Es gehört alles mir!«

Der Erzdämon der Habgier erhebt ein für alle Mal Anspruch auf die Quelle der Magie. Als Grünthal deswegen in der Hölle versinkt, haben die Sechs keine andere Wahl, als ihm im Kampf gegenüber zu treten. Ausgerüstet mit den Zeichen der Macht machen sie sich auf den Weg durch die Ausläufer der Hölle und die letzten Überreste des Grünthalers Forst, um Malcolm aufzuhalten. Konfrontiert mit einem übermächtigen Dämon und unerschöpflicher Magie, ist es ausgerechnet menschliches Versagen, was ihnen zum Verhängnis wird.


12. Gestaltest du deine Buchcover selber? Oder hast du dafür „Designer/Grafiker“ die das für dich machen?
An Buchcovern habe ich mich noch nicht versucht. Bei Ashuan macht diese Marie Graßhoff für mich 😊

13. Wie viele (Print-)Seiten haben deine Bücher durchschnittlich?
Ich bin eine dieser Autorinnen, die ein Buch erst so richtig ernstnehmen, wenn es min. 300 Seiten hat. Zwischen 300 und 400 ist ein guter Wert finde ich. In der Fantasy außerhalb unserer Welt darf es dann auch mal gerne mehr werden.

14. Schreibst du nur unter deinen persönlichen Namen Bücher oder hast du noch andere Pseudonyme?
Ich schreibe unter einem Pseudonym, dass sich aus meinem Vornamen und dem Namen meiner Großmutter zusammensetzt.

15. Bist du auf Buchmessen vertreten? Wenn ja auf welchen?
Ich wäre gerne. Früher war ich auf der LBM, FBM und Buch Berlin, aber jetzt ist das alles zu weit weg :/ Dafür bin ich gerade ins Team der CoNZealand 2020 eingestiegen. Die WorldCons sind in Deutschland wahrscheinlich eher unbekannt, aber das größte Phantastikevent des Jahres international und nächstes Jahr kommt sie nach Neuseeland.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Oh, darf ich einen Zwillingsbruder haben? Das fände ich irgendwie cool. Ich habe eine kleine Schwester und unsere Bindung ist vorhanden, aber nicht so eng, wie ich es gerne hätte. Bei einer Zwillingsschwester stelle ich mir deutlich mehr Nähe vor. Eben eine Art beste Freundin, die wirklich immer ein offenes Ohr hat, auch wenn man sich sicher auch mal zofft.

Samstag, 20. April 2019

- Rezension/Werbung Tina - "Love Nest - Alice: Die Campells 2" (Katrin Emilia Buck)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Love Nest - Alice: Die Campells 2" von Katrin Emilia Buck


Seitenzahl (Printausgabe): ca. 284
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 11,99 €
Preis E-book: 0,99 €
Bewertung:  4/5

Inhaltsangabe:
Er ist ein Traum von einem Mann und er glaubt, da angekommen zu sein, wo andere erst hinwollen. Eine Illusion!

Sie hat mit allem gerechnet, aber nicht mit der Liebe. Ausgerechnet jetzt – ausgerechnet hier …


Mit zweiunddreißig wähnt sich Ryan am Ziel seiner Träume. Er kann nicht nur ein Haus am Strand sein Eigen nennen, sondern steht auch kurz davor, die Reederei seiner Familie zu übernehmen. Der Diamantring für seine Freundin ist bereits gekauft, als von heute auf morgen sein privates Glück zerplatzt.
Alice glaubt, die Liebe in ihrer Heimat London zu finden. Bei über zehn Millionen Einwohnern müsste das doch ein Klacks sein. Nie hätte sie gedacht, dass sie ausgerechnet im Urlaub fern der Heimat auf ihren Traummann trifft.
Doch leider fangen die Probleme jetzt erst richtig an, denn keiner der beiden frisch Verliebten hat einen Umzug um die halbe Welt im Lebensprogramm. Was nun?

Love Nest – Alice ist der zweite Band der Campbell-Reihe von Katrin E. Buck. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.


Meine Meinung:
Das Cover ist echt ein Hingucker, farblich gefällt es mir gut und auch optisch macht es echt was her. Der Klappentext ist ebenfalls gut gewählt.

Dies ist ja nun der zweite Teil der Buchreihe und bisher kenn ich den ersten noch nicht...Da es hier aber um eine andere Protagonistin geht, ist das Buch natürlich trotzdem problemlos zu lesen.

Die Hauptprotagonistin Alice und Ryan haben mir gut gefallen. Man lernt sie zu Beginn ein wenig kennen und erfährt daher etwas mehr über ihre Familienverhältnisse, was ich nicht schlecht fand. Alice war mir eigentlich gleich recht sympathisch, ihre Art hat mir gefallen. Ryan fand ich ebenfalls nicht schlecht. Hier gab es ebenfalls wieder einige Nebencharaktere. Was man so von Alice Brüdern mitbekommen hat, fand ich gut, ebenfalls Sam und auch Patrick scheint okay zu sein.

Die Handlungen sind eigentlich eine gute Mischung aus Beschreibungen der Orte und der entstehenden Liebesgeschichte. Es war durchaus unterhaltsam und es gab auch Momente, wo man mal  schmunzeln musste. Das Ende hat mich ebenfalls überzeugen könne und ich bin natürlich auch auf die Folgeteile der Buchreihe gespannt.

Den Schreibstil der Autorin kenne ich schon und auch dieses Mal hab ich nichts daran auszusetzen.

Schlussbewertung:
Ein schöner Liebesroman, der mich durchaus gut unterhalten hat und dem ich daher gute 4 Punkte gebe:

Freitag, 19. April 2019

Autoreninterview mit Carola Leipert

Hallo an alle,

und nun kommt für diese Woche noch ein weiteres Autoreninterview und zwar hat sich *Carola Leipert* dieses mal unseren Fragen gestellt. An dieser Stelle ein Dankeschön dafür.

* Foto ©  liegt bei Alexandra Mazar*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Ich bin 42 Jahre alt und lebe mit meiner kleinen Familie (meinem Mann, meinem kleinen Sohn und einer Katze) in einem Dorf in Mittelhessen. Neben dem Schreiben bin ich gerne unterwegs, um neue Orte und Landschaften zu erkunden, ich fotografiere viel und lese natürlich so viel und oft ich kann.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Mein Aufenthalt in Südafrika hat mich zu meinem ersten Roman inspiriert. Vorher habe ich kleine Aufsätze, Gedichte und Gedanken aufgeschrieben, aber nicht veröffentlicht. Bis jedoch mein erster Roman fertig war für die Veröffentlichung hat es einige Jahre gedauert, da ich damals noch nicht die Erfahrung und das Wissen hatte, was ich heute besitze. Veröffentlicht wurde er dann schließlich im November 2013 mit dem Titel „Das Tal der Zebras“.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich schreibe im Genre Belletristik und Liebesroman (alle 3 bisher veröffentlichten Romane passen in beide Genre), habe aber letztes Jahr angefangen, skurrile Kurzgeschichten in Anthologien zu veröffentlichen. Etwas, was ich mir vorher nie vorstellen konnte. Daher wäre es mittlerweile für mich nicht mehr ganz undenkbar, vielleicht eines Tages beispielsweise einen Thriller zu schreiben. Natürlich müsste der auch eine Liebesgeschichte beinhalten. Denn ohne Liebe geht es bei mir nicht.

4. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Hauptberuflich bin ich derzeit als Jobcoach und pädagogische Kraft im Bereich der Flüchtlingsarbeit tätig. Das verbraucht sehr viel Kraft und Energie. Und mein kleiner Sohn hält mich auch sehr in Atem. Daher komme ich leider nicht so viel zum Schreiben wie ich gerne möchte.

5. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Das kann vieles sein. Ein Bild, ein Ort, ein Zeitungsartikel. Ein Moment unterwegs. Es kann vieles sein.

6. Erstellst du die Cover für deine Bücher selbst oder hast du entsprechende Grafiker dafür?
Die ersten zwei Cover hat mein Mann entworfen. Mittlerweile lasse ich die Cover jedoch von professionellen Designern entwerfen oder wähle passende Premades.

7. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Ich recherchiere im Internet, welche Namen „in“ sind bzw. waren, damit sie zu meinen Protagonisten oder Nebencharakteren passen.

8. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Das ist unterschiedlich. Je mehr Routine ich bekomme, desto schneller ist ein Buch fertig. Allerdings kommt dann oft das Leben fertig und das Überarbeiten dauert länger als gedacht.

9. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Ja, lesen ist ein Teil von mir. Ohne Bücher und Geschichten bin ich ziemlich unentspannt. Ich lese momentan neben meinem eigenen Genre auch gerne Fantasygeschichten oder Biografien.

10. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext etc.).../ Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
„Die Farben in dir“ ist mein aktuelles Buchbaby, geht eher in die Jugendromanrichtung und ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mel bei ihrer inneren und äußeren Verwandlung vom „Grau des Lebens“ in die „Bunte, farbige Welt“ zu begleiten, hat mir besonders viel Spaß gemacht.

Klappentext zu „Die Farben in dir“:
Mel hat ihre Träume tief in ihrem Inneren vergraben. Sie versteckt sich im Grau ihrer Welt, voller Angst, wieder von ihren Mitmenschen verletzt zu werden. Bis Jan in ihr Leben tritt und mit ihm die Farben des Lebens…
Jan gelingt es, Mels Schutzwall zu durchbrechen. Was Mel jedoch nicht ahnt: Auch Jan kämpft mit seinen eigenen Dämonen. Während Mel beginnt, hinter ihrem Schutzwall hervorzutreten, kommt plötzlich ein Geheimnis ans Licht, das alles zu zerstören droht.


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Im Juni wird eine neue Anthologie mit dem Strange Tales Club veröffentlicht, wofür ich eine Geschichte geschrieben habe. Im Herbst wird dann ein neuer Liebesroman von mir erscheinen. Und Ende des Jahres werde ich gemeinsam mit Autorenkollegin Alexandra Mazar noch ein Buch veröffentlichen. Es ist also einiges geplant.

11. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben? Lesen sie deine Bücher?
Ja, sie verfolgen meine Schreiberei sehr interessiert.

12. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Auf jeden Fall. Es ist immer sehr spannend und aufregend für mich zu sehen, wie die neue Geschichte bei den Lesern ankommt.

13. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Erst einmal ist jede Rezension das Empfinden eines Lesers. Ist eine Kritik sachlich und gut nachvollziehbar formuliert, kann sie sehr hilfreich für die Weiterentwicklung im Schreiben sein. Wenn es aber ohne jede Sachlichkeit einfach unter die Gürtellinie geht, finde ich das gar nicht gut.

14. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Es war längere Zeit nicht denkbar für mich, bis ich eines Tages Alexandra Mazar kennenlernte. Wir haben uns immer wieder darüber unterhalten, ob wir es uns vorstellen könnten ein gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen. Und dann beschlossen, es einfach zu wagen. Wir sind noch in der Anfangsphase, aber es fühlt sich sehr gut und vielversprechend an.

15. Vor kurzem war ja die Leipziger Buchmesse…Wie sieht der Tagesablauf an einem Messetag für dich aus?
Auweia. Früh aufstehen, so gegen 7 Uhr. Frühstücken und anschließend direkt zur Messe. Dieses Jahr hatten wir einen genauen Plan. Vorträge und Lesungen besuchen, befreundete Blogger und Autoren treffen, sich informieren, was im eigenen Genre so passiert. Abends dann müde und mit schmerzenden Beinen noch etwas essen gehen und dann ab in die Wohnung Füße hoch.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Das kann ich mir nur schwer vorstellen, da ich ein Einzelkind bin und von meinem Charakter eher der Typ, der viel Zeit für sich benötigt. Bei befreundeten Zwillingspaaren habe ich mitbekommen, dass sie immer sehr viel Zeit gemeinsam miteinander verbracht haben. Das war mir persönlich immer zu viel Zweisamkeit.

-Rezension/Werbung- Kristallseelen (Marlies Lüer)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Kristallseelen" von Marlies Lüer 

Seitenzahl (Printausgabe): 316
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 12,90 €
Preis E-book:  0,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
In der Nacht als die Sterne fielen, nahm das Unheil seinen Anfang. Raumont und Doran, die Zwillingsprinzen der Schwarzburg, sind zu Männern herangewachsen. In ihren Adern fließt dasselbe Blut, und doch könnte ihr Schicksal nicht unterschiedlicher sein. König Raumont überzieht gnadenlos die Nachbarlande mit Krieg. Ihm stehen die Etunaz zur Seite, geboren aus schwarzer Magie. Doran sucht Verbündete, um dem ein Ende zu setzen. Ganz in seiner Nähe schlummert die Hoffnung im Wald. Der lebende Berg wartet mit Geduld auf die Geburt der Kristallseelen. Er hat die Ewigkeit auf seiner Seite, aber für die Menschen drängt die Zeit.

Meine Meinung:

Interessant ist auf jedenfall der Titel des Buches, auch die Inhaltsangabe klingt vielversprechend. Das Cover ist "magisch" und passt sehr gut zu einem Fantasyroman.

Am Anfang sind hier klar die Charaktere Doran und Amareile unter anderem die haupthandelten Personen in der Geschichte, auch Raumont hat seinen größeren Anteil. Später werden Charaktere wie Andro und Faheeli wichtiger. Auch einige "Fantasywesen" kommen zum Einsatz, was die Geschichte gut abrundet.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich erst etwas gebraucht habe um richtig ins Buch reinzukommen, als es sich dann um die Geschichte mit Andro usw. drehte war ich aber angekommen in den Handlungen. Diese waren unterhaltsam und auch abwechslungsreich, hin und wieder war ich etwas verwirrt, aber das lag wohl eher an mir, als an dem Buch 😊. Das Ende gefällt mir sehr.

Flüssig und gut zu lesen ist der Schreibstil der Autorin, daran hab ich nichts zu kritisieren.

Schlussbewertung:

Unterhaltsames Fantasybuch, wo ich am Anfang etwas gebraucht habe um wirklich rein zu kommen, was mir dann aber trotzdem gut gefallen hat. Ich hab mich für eine Bewertung von 4 Punkten entschlossen...
*Vielen dank an die Autorin fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

Dienstag, 16. April 2019

Autoreninterview mit Jana von Bergner

Hallo an alle Blogbesucher,

und auch heute ist es mal wieder Zeit für ein neues Autoreninterview. Wir freuen uns sehr, dass *Jana von Bergner* (eine meiner - Tina´s - Lieblingsautorinnen) sich bereit dazu erklärt hat sich unseren Fragen zu stellen und danken ihr an dieser Stelle dafür.

* Foto ©  liegt bei Sascha Moll*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Hallo, liebe Tina, und danke für das Interview. Ich bin 38 Jahre alt und wohne in einer Kleinstadt nördlich von Hamburg – zusammen mit meinem fünfjährigen Sohn und meiner Maltipoo-Hündin Maja. Ich bin also ein Nordlicht, auch wenn ich für mein Journalistik-Studium einige Jahre in Bayern gelebt habe. Meine Urlaube verbringe ich meistens auf der Insel Föhr, doch hin und wieder zieht es mich in die Sonne.  Neben Kind, Hund und dem Schreiben bleibt nicht viel Zeit für andere Hobbies und diese nutzte ich – auch wenn sich das vermutlich verrückt anhört –für Treffen mit anderen Autoren auf Messen oder bei Stammtischen und ich engagiere mich ehrenamtlich im Bundesverband junger Autoren und im Selfpublisher-Verband. Ansonsten gehe ich gern ins Kino und nehme mir seit Jahren vor, endlich mal wieder einen Tanzkurs zu besuchen.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Meinen ersten, bis heute unvollendeten Roman, habe ich mit fünfzehn in den Sommerferien geschrieben. Die Geschichte handelte von einer Schülerin, die für einen älteren Jungen schwärmt und dabei übersieht, dass deren jüngerer Bruder eigentlich der Richtige für sie wäre. Als ich zu drei Vierteln fertig war, las ich den Ratgeber „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N- Frey und merkte, dass ich so gut wie alles falsch gemacht hatte. Danach verstrickte mich so lange in Überarbeitungen, bis ich aufgab. Nach dem Studium begann ich, Harry-Potter-Fanfiction in Romanlänge zu schreiben. Doch bis zu meinem ersten „richtigen“ Buch dauerte es weitere zehn Jahre. Erst im Mai 2016 veröffentlichte ich über Kindle direct mit „Casting Fever“ einen Jugendroman, den ich während meiner Elternzeit geschrieben hatte.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Im Mittelpunkt meiner Romane steht immer eine Liebesgeschichte. Mein Haupt-Genre ist deshalb die Romance, wobei einige meiner Bücher zu den Unter-Genres New Adult oder Young Adult zählen. Grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, in fast allen Genres zu schreiben, solange es einen Liebes-Plot gibt. Ohne geht es nicht.

4. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Ja, ich arbeite mittlerweile hauptberuflich als Autorin. Den ganzen Tag zu schreiben, kenne ich noch aus meinem vorigen Berufsleben als Journalistin. Allerdings gehören zur Arbeit eines Selfpublisher noch viele andere Aufgaben, die nichts mit dem Schreiben zu tun haben, sodass ich längst nicht jeden Tag Zeit dafür finde. Gerade liegt zum Beispiel eine Buchveröffentlichung hinter mir. In dieser Phase kümmere ich mich stärker ums Marketing als um meine Autorentätigkeit.

5. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Meistens sind es Dinge aus dem eigenen Umfeld: Gefühle und Gedanken, die ich in einen anderen Kontext stelle, um sie zu verarbeiten. Manchmal auch die Frage, wie ich mich in einer bestimmten Situation verhalten würde oder was es wohl mit einer Person macht, wenn ihr etwas Bestimmtes widerfährt. Mein zentrales Thema, das sich durch all meine Romane zieht, ist die Aussöhnung mit der eigenen Vergangenheit und das Vergeben von Fehlern, die man selbst gemacht hat oder die andere begangen haben. Aus meiner Sicht sind dies Probleme, mit denen jeder von uns sich auseinandersetzen sollte, um dauerhaft glücklich zu werden.

6. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Normalerweise lege ich zunächst das Alter und den Herkunftsort der Protagonisten fest und recherchiere im Anschluss, welche Namen für den entsprechenden Jahrgang und die Region typisch sind. Ich achte darauf, welche Gefühle der Klang einer bestimmten Kombination von Vorname und Nachname in meinem Kopf erzeugt. Und ich prüfe, ob keine bekannte Person mit demselben Namen existiert. Bei Geschwistern möchte ich miteinander harmonierende Vornamen, weil Eltern normalerweise ebenfalls darauf Wert legen. So enden die Vornamen aller Geschwister aus meiner „Keiner“-Reihe mit einem A. Manchmal gebe ich einer Figur aber auch bewusst einen außergewöhnlichen Namen. Zum Beispiel im Fall von Vivien aus „Für die Liebe und das Leben“, die von ihrer Großmutter nach der Schauspielerin Vivien Leigh benannt wurde und darunter leidet.

7. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Drei bis vier Monate.

8. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Mein Lieblingsgenre ist Gay Romance, aber ich mag auch Historienromane, Romance, New Adult und hin und wieder sogar einen Fantasy-Roman. Von Krimis und Thrillern halte ich mich eher fern, weil mir darin vieles zu brutal geschildert wird.

9. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext etc.)... / Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Mein aktuelles Buch ist der Liebesroman "Hochzeit in Maine". Ich liebe Hochzeiten und wollte gern den typischen Planungs-Wahnsinn beschreiben, den viele amerikanische Paare für ihre Heirat betreiben. Deswegen habe ich zum ersten Mal ein Setting außerhalb Deutschlands gewählt.

Der Klappentext: 

Nie wieder will Amber in ihre Heimat Maine zurückkehren. Zu schmerzvoll sind die Erinnerungen an ihre dort verlorene Liebe. Doch als ihre beste Freundin Rachel sie bittet, ihre erste Brautjungfer zu werden, kann sie nicht ablehnen. Schließlich kennt sie den Bräutigam nur zu gut: Victor hat Mitschuld daran, dass Ambers eigene Hochzeit geplatzt ist. Nun muss sie verhindern, dass Rachel diesen herzlosen Karrieremenschen heiratet – selbst wenn es bedeutet, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

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Einiges befindet sich gerade in der Schwebe, aber es wird auf jeden Fall einen Weihnachtsroman mit einer Nebenfigur aus „Hochzeit in Maine“ geben.

10. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Zum Glück werde ich inzwischen von allen Seiten unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar.

11. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Ja, natürlich. Wenn ich Monate an einer Geschichte gearbeitet und viel Herzblut hineingesteckt habe, hoffe ich auch, dass beim Leser etwas davon ankommt.

12. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Ich bleibe sachlich und höflich und bedanke mich genauso für negative Rezension. Es sei denn, die Texte sind beleidigend, dann ignoriere ich sie. Tatsächlich musste ich für meinen Roman „Keiner weiß von uns“, in dem es um eine verbotene Schüler-Lehrer-Beziehung geht, teilweise sehr heftige Kritik einstecken – auch gegen mich als Person. Natürlich schmerzt das im ersten Moment. Aber dann versuche ich mich, auf das positive Feedback zu konzentrieren und schiebe das Andere weg.

13. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
In Hamburg leite ich einen Autorenstammtisch und wir haben dort gemeinsam eine Anthologie herausgebracht. Ich habe mich letzten Winter auch an einem literarischen Adventskalender mit einer Fortsetzungsgeschichte beteiligt, aber dies waren eher überschaubare Gemeinschaftsprojekte. Was mich mal reizen würde, wäre, einen Liebesroman zu zweit zu schreiben, wobei jeder Autor die Perspektive eines Protagonisten einnimmt. Größte Herausforderung wäre hierbei vermutlich, den passenden Schreibpartner zu finden.

14. Vor kurzem war ja die Leipziger Buchmesse…Wie sieht der Tagesablauf an einem Messetag für dich aus?
Auf der Messe ist jeder Tag anders. Meistens ist es eine Mischung aus eigenen Terminen – einer Lesung oder einem Meet & Greet –, dem Besuch von interessanten Veranstaltungen und netzwerken. Da ich im Vorstand des Selfpublisher-Verbands bin, habe ich auch dort am Stand einige Aufgaben wahrgenommen.

15. Gehst du auch privat auf Messen, wo du nur als Besucher dabei bist (nicht als Autor?)
Ja, denn ich liebe Messe. Letzten Mai war ich als Besucherin auf der Loveletter Convention. Romance-Fans kann ich den Besuch wärmstens empfehlen.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Eine spannende Frage, denn meine eigene Schwester und ich sind ziemlich verschieden. Vermutlich würde ich mit ihr all die verrückten Dinge ausprobieren, die man aus dem „doppelten Lottchen“ kennt: also, die Identität für einige Zeit tauschen und in ein anderes Leben eintauchen. Und dann würde ich mit ihr zusammen einen Liebesroman schreiben, schließlich wäre sie der perfekte Schreibbuddy.

Sonntag, 14. April 2019

- Rezension/Werbung Tina - "All of you" (Maya Fields)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"All of you" von Maya Fields

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 318
Verlag: Forever
Preis Taschenbuch: 
Preis E-book: 4,99 €
Bewertung:  4/5

Inhaltsangabe:
Maddy ist kurz davor, aus ihrem Eine-Frau-Start-Up ein erfolgreiches IT-Unternehmen zu machen. Dafür muss sie nur noch einen Deal mit dem renommierten Konzern Bowman & Tate abschließen. Doch während sie Expertin auf ihrem Fachgebiet ist, wird ihr schon beim Gedanken an die Präsentation vor dem potentiellen Kunden schlecht. Dann begegnet sie Zac und während beim Anblick des arroganten Bad Boys ihr Herz wie verrückt anfängt zu flattern, fühlt sie sich in seiner Gegenwart auch selbstbewusst und sicherer. Genau das Auftreten braucht sie für ihre Präsentation! Kurzerhand engagiert sie Zac als Assistenten und schafft es mit seiner Hilfe, den Deal zu bekommen. Alles wäre schön, würden doch nur die Schmetterlinge in ihrem Bauch und Zac aus ihren Gedanken verschwinden … Denn eins ist klar: An einem Typen wie Zac kann sie sich nur die Finger verbrennen!

Meine Meinung:

Das Cover wirkt sehr elegant und zieht daher natürlich auch die Aufmerksamkeit auf sich. Ich denke, es passt eigentlich auch recht dazu.

Um auf die Protagonisten zu kommen...Maddy war mir zwar nie unsympathisch, aber irgendwie musst ich mich dennoch erstmal so ein wenig an sie gewöhnen. Ihr Verhalten steht so ein wenig im Widerspruch, denn zum einen wirkt sie teilweise schon selbstbewusst, aber andererseits auch unsicher. Bei Zac bin ich auch ein wenig zwiegespalten. Einerseits wirkt er so, als wüsste er was er wolle, andererseits hatte man immer das Gefühl, dass er irgendwie ein Geheimnis hat. Im Laufe des Buches fand ich dann aber beide echt richtig gut. Als Nebencharakter fand ich Maddys Freundin Emma echt gut.

Die Handlungen haben mich durchaus unterhalten. Es war schon interessant zu lesen, wie sich Maddy mit ihrem Unternehmen so schlägt und auch die Geschichte zwischen ihr und Zac fand ich gut.....Für mich hätte manchmal ein wenig mehr passieren können und es hat auch so ein wenig das Highlight gefehlt, aber ansonsten hat es mir durchaus gut gefallen.... Das Ende hat mich auch überzeugen können, denn ich fand es echt schön.

Den Schreibstil empfand ich als flüssig und gut zu lesen.

Schlussbewertung:
Ein schöner Liebesroman, an dem ich nur sehr wenig zu kritisieren habe und der aus diesem Grund 4 Punkte von mir erhält:

Samstag, 13. April 2019

Autoreninterview mit Aaliyah Abendroth

Hallo liebe Leser,

auch heute ist es mal wieder Zeit für ein Autoreninterview. Im heutigen Interview war *Aaliyah Abendroth* so lieb um unsere Fragen zu beantworten...
* Foto ©  liegt bei Aaliyah Abendroth*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Na gut, dann erzähle ich mal ... Ich bin 37 Jahre alt und in Thüringen aufgewachsen, wohne aber seit über acht Jahren in Berlin. Davor habe ich ein knappes Jahr in Köln gelebt und mich dort sehr wohl gefühlt, weshalb mein Herz noch immer irgendwie an „Kölle“ hängt. Nicht umsonst stammt Nick, einer meiner Protagonisten, aus Köln, und ein Teil meines neuen Buchs spielt auch in der Domstadt. Zurzeit bin ich Teilzeit-Mama, Teilzeit-Autorin und Teilzeit-Angestellte in einem Berliner E-Commerce-Unternehmen. Außerdem hege ich noch Songwriter-Ambitionen. Für die kommenden Jahre habe ich mir fest vorgenommen, mir den Traum vom Vollzeit-Autorinnen-Job zu erfüllen – und was ich mir einmal in den Kopf gesetzt habe, das ziehe ich auch durch.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Mein Debütroman „Ein Boygroupstar als Banknachbar“, der gleichzeitig den Auftakt zur Dream-Catchers-Reihe bildete, ist Ende 2016 erschienen. Davor hatte ich bereits andere Geschichten in Romanlänge geschrieben, die dann teilweise als Grundlage für spätere Bände dienten. Ein paar davon schlummern auch noch auf meinem PC im „Meine Romane“-Ordner und warten darauf, irgendwann einmal veröffentlicht zu werden. Geschrieben habe ich bereits als Kind: Tiergeschichten, Comics, kurze Gedichte. Als Jugendliche fing ich dann an, Liebesgeschichten zu schreiben, habe aber keine davon je beendet. Erst während des Studiums ist meine erste „richtige“ Lovestory in Romanlänge entstanden. Zu der Zeit las ich auch viele Fanfictions und habe selbst einige verfasst. Daraus sind später die ersten Dream-Catchers-Bände entstanden. 

3. In welchen Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Bisher schreibe ich nur im Genre „Romance“ und glaube auch nicht, dass ich das so bald verlassen werde. Ich mag aber Genre-Mischungen und könnte mir durchaus vorstellen, mal einen Liebeskrimi, eine Romantasy-Geschichte oder etwas im Bereich Romantic Thrill zu schreiben.

4. Was inspiriert dich zu Buchideen?
Ich denke, meine Inspirationen sind eine bunte Mischung aus Erlebtem, Gelesenem und Dingen, die mich interessieren. Die Dream-Catchers-Reihe ist beispielsweise entstanden, weil ich selbst gern Rockstar-Romane lese, in meiner Jugend aber eher Boygroups angehimmelt habe und das ganze Showbiz drum herum schon immer spannend fand. Da ich selbst ein paar Musiker kenne und so einen ganz guten Einblick ins professionelle Musikbusiness habe, war die Idee einer Buchreihe über eine Boygroup schnell gefunden.  

5. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Das lässt sich schwer sagen, weil ich ja nicht täglich schreibe. Meistens schreibe ich abends, wenn die Kinder im Bett sind, und je nach Situation entsteht an einem Abend mal ein komplettes Kapitel, mal sind es auch nur zwei Sätze. Das hängt sehr stark vom Rechercheaufwand ab. Bis jetzt habe ich ein Buch pro Jahr veröffentlicht, war aber zwischendurch auch in Elternzeit und hatte bis vor meiner letzten Elternzeit noch einen Vollzeitjob. Das ist inzwischen anders, so dass ich nun hoffentlich in der Lage bin, mehr als ein Buch pro Jahr zu veröffentlichen.

6. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Ja, ich lese sehr gern – bevorzugt in meinem eigenen Genre, aber auch viele Sachbücher. 

7. Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Nach dem Release von „Ein Boygroupstar mit Rockerherz“ im April schreibe ich am fünften Band der Dream-Catchers-Reihe weiter. Einen groben Plot gibt es schon, und das erste Kapitel ist bereits geschrieben. Mehr aber noch nicht. Danach soll es noch einen sechsten Band geben – das wird dann der letzte sein. Ansonsten habe ich schon tausend Ideen für neue Bücher im Kopf, unter anderem auch für ein Kinderbuch. Ich weiß noch nicht, welche davon ich als Erstes umsetzen werde – das überlege ich mir, sobald die Dream-Catchers-Jungs alle ihr Happy End gefunden haben.

8. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Von meiner Verwandtschaft habe ich bisher viel Zuspruch erfahren, und mein Freund hat mir zu Weihnachten sogar die Autoren-Software Papyrus geschenkt. Meine engsten Freunde stärken mir auch regelmäßig den Rücken und bieten sich teilweise als Vorableser an. Mein Bruder hat mich anfangs etwas belächelt, aber ich glaube, inzwischen hat er auch eingesehen, dass das, was ich schreibe, Hand und Fuß hat. 

9. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlicht hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Ja und nein. Eigentlich kann ich die Spannung ganz gut aushalten – schon allein, weil ich fest an mich glaube. Und dadurch, dass ich mir für all meine Bücher eine nicht gerade kleine Menge an Vorablesern suche, bekomme ich schon vor dem Release ein gutes Bild davon, wie das Leseerlebnis ausfallen wird. So kann ich vor der Veröffentlichung noch Dinge ändern, die von den Vorablesern als unlogisch oder unpassend empfunden werden, und sehe dem Release halbwegs entspannt entgegen. Was allerdings immer wieder extrem aufregend ist, sind die Verkaufszahlen der ersten Tage und der damit verbundene Verkaufsrang. Schließlich hängt davon am Ende mein Einkommen ab und die existenzielle Frage, wie schnell es mir gelingt, mich als Vollzeit-Autorin zu etablieren.

10. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Mir ist vollkommen klar, dass ein Buch nicht jedem gefallen kann. Selbst bei Bestsellern und Klassikern sind die Leser oft geteilter Meinung. Begründete negative Kritik nehme ich dankbar an – ich will mich schließlich weiter verbessern. Was ich ein bisschen schade finde, ist, wenn Leute nur schreiben „Hat mir überhaupt nicht gefallen“. Das bringt dann weder mir noch potenziellen neuen Lesern etwas. Und richtig unfair finde ich es, wenn Leute Dinge kritisieren, die die Autorin im Klappentext bereits klargestellt hat. Eine Autorenkollegin, deren Roman ganz groß mit „Young Romance“ überschrieben war und aus dessen Klappentext eindeutig hervorging, dass es sich um eine Teenieromanze handelt, die KEINE expliziten Szenen enthält, erhielt mal eine Ein-Sterne-Bewertung mit dem Argument, die Unerfahrenheit der Charaktere hätte genervt, und es sei total unbefriedigend, dass sie sich am Ende nur küssen und nicht mehr. So etwas macht mich echt sauer.

11. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Als ich noch Fanfictions geschrieben habe, hatte ich auch ein paar Gemeinschaftsprojekte mit anderen Fanficion-Autorinnen, aber veröffentlicht habe ich bisher nur allein. Und da ich noch so unfassbar viele eigene Ideen für weitere Bücher habe, stellt sich mir momentan auch nicht die Frage nach einer eventuellen Zusammenarbeit.

12. Bist du auf Buchmessen vertreten? Wenn ja auf welchen?
Bisher habe ich mich noch nicht als Autorin auf einer Buchmesse blicken lassen. In Zukunft werde ich das sicher mal tun, aber momentan fehlt mir dafür einfach die Zeit, und da die Kinder noch so klein sind, wäre es auch schwierig zu organisieren.

13. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Am 15. April erscheint der neue Dream-Catchers-Band „Ein Boygroupstar mit Rockerherz“. Vom Stil her handelt es sich diesmal um einen Episodenroman. Das heißt, es gibt mehrere Handlungsstränge, die zunächst zusammenhanglos erscheinen. Nach und nach werden sie allerdings ineinander verwoben und enden in einem (so hoffe ich) fulminanten Finale. Der Haupterzählstrang handelt von Carolin, die bei einer Party den Boygroupstar Ethan kennen lernt. Diesem eilt sein Ruf als Badboy
und Herzensbrecher voraus, weshalb Carolin in ihm die perfekte Ablenkung von ihrem neuesten Liebeskummer sieht – schließlich hat sie selbst auch eher unverbindlichen Spaß im Kopf. Doch Ethan ist hin und weg von der selbstbewussten Powerfrau. Und dann ist da plötzlich noch Ethans Kumpel Matteo, der heißblütige Italo-Rocker, der ebenfalls ein Auge auf Carolin geworfen hat, und am Ende heißt es: Boygroup-Badboy versus Italo-Rockstar – wem wird es letztendlich gelingen, Carolins Herz zu erobern?

14. Schreibst du nur unter deinen persönlichen Namen Bücher oder hast du noch andere Pseudonyme?
Ich schreibe bisher nur unter dem Pseudonym Aaliyah Abendroth. Ich denke, mehrere Pseudonyme machen auch nur Sinn, wenn man das Genre wechselt.

15. Auf welchen Sozialmedia Kanälen bist du vertreten? 
Ich bin bisher nur bei Facebook. Instagram hatte ich auch schon mal ins Auge gefasst, aber ich habe einfach keine Zeit dafür. Es geht so schon gefühlt die Hälfte meiner Autorenzeit für Social-Media-Aktivitäten drauf. Ich wüsste gar nicht, wie ich zwei oder mehr Accounts managen sollte.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester, wie wäre es für dich, wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Also abgesehen davon, dass ich mir ja sowieso immer eine Schwester gewünscht habe, wäre eine Zwillingsschwester wahrscheinlich das ultimative Sahnehäubchen. Ich stelle mir das richtig toll vor, jemanden zu haben, der ähnlich tickt wie ich selbst, und mit dem ich mehr oder weniger mein ganzes Leben teilen kann.