Montag, 19. August 2019

Autoreninterview mit Haike Hausdorf

Hallo liebe Blogleser,

heute ist es nun endlich seit längeren wieder mal soweit und ein neues Autoreninterview geht online, dieses Mal war *Haike Hausdorf* so lieb und hat sich unseren Fragen gestellt, vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür...
* Foto ©  liegt bei Haike Hausdorf / Hybrid Verlag


1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Hallo Kati, mein Name ist Haike Hausdorf und ich wurde 1973 in Münster/Westfalen geboren. Nach dem Abi, meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau und einem Auslandspraktikum in Südengland, habe ich in Düsseldorf, Freiburg und Schleswig-Holstein gelebt. Vor fünf Jahren sind meine Familie und ich wieder zurück in den Süden gezogen, genauer gesagt an den Rand des Schwarzwalds.

Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Neben der Familie und dem Schreiben lese ich, wann immer es meine Zeit erlaubt. Außerdem fotografiere ich gern und treffe mich mit Freunden.


2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Nach unserem letzten Umzug und dem Ende der Elternzeit für unseren Jüngsten habe ich keine Teilzeitstelle gefunden, die sich mit der Familie vereinbaren ließ. Da mir schon jahrelang eine Geschichte für Kinder im Kopf herumspukte, habe ich mir 2016 die Zeit genommen, sie aufzuschreiben und im Anschluss daran noch weitere. Diese Kinderbuch-Manuskripte warten allerdings noch auf ihre Veröffentlichung. 

Seit 2017 habe ich an einigen Schreib-Wettbewerben teilgenommen. Aus der ersten veröffentlichten Kurzgeschichte „Urlaub? Nein, danke!“ ist mein Debütroman „Watsons Welt“ entstanden. Er erschien im Mai 2018 beim Hybrid Verlag in Homburg.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Bisher habe ich neben dem Roman vier Kurzgeschichten veröffentlicht. Die Genres waren buntgemischt: Humor, Märchen, Fantasy und Krimi. In letzter Zeit schreibe ich vorwiegend humorvolle Romance. Etwas Historisches würde mich aber auch reizen.

4. Was inspiriert dich zu neuen Buchideen? Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Inspirationen finde ich im Alltag und auf Reisen. Aus einem Bild, einer Situation oder einem Ort wird so im Laufe der Zeit eine Geschichte.
Es gibt bereits ein fertiges Romance-Manuskript, das meiner Agentin zur Vermittlung vorliegt. Zurzeit arbeite ich an einem Familiengeheimnis-Roman und an einem weiteren Exposé. Ideen habe ich genug und hoffe, dass sich viele davon verwirklichen lassen.


5. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Das ist unterschiedlich. Die erste Fassung von „Watsons Welt“ habe ich in zwei Monaten geschrieben, dann kam eine längere Wartezeit, bis das Manuskript ins Lektorat kam. Vom Erstlektorat bis zur Covergestaltung und Veröffentlichung vergingen etwa vier Monate. Insgesamt hat es fast ein Jahr gedauert bis das Buch auf dem Markt war.
An meinem zweiten Manuskript habe ich etwa ein halbes Jahr geschrieben, allerdings mit vielen Unterbrechungen, so dass es sich über einen längeren Zeitraum hingezogen hat.


6. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt? Lieber E-books oder Printbücher? Wie hoch ist dein aktueller SUB?
Ich lese sehr gerne, Printbücher viel lieber als E-Books. Meine bevorzugten Genres als Leserin sind romantische und humorvolle Bücher sowie historische Romane, Biographien und gute Kinder- und Jugendbücher. Hin- und wieder lese ich auch gerne englische Titel im Original.

Ich führe keine Liste über meinen SUB. Zuhause haben wir ein großes Bücherregal, in dem noch etliche Bücher von bekannten Autoren stehen, die ich gerne lesen möchte. In letzter Zeit bevorzuge ich allerdings Werke von Kolleginnen, die ich über Facebook oder inzwischen auch persönlich kenne. Das finde ich sehr spannend.


7. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Hauptberuflich bin ich Hausfrau und Mutter. Jede freie Minute nutze ich zum Schreiben oder für all die anderen Dinge rund um eine Buchveröffentlichung. Leider komme ich nicht jeden Tag zum Schreiben, aber mein Mann hält mir regelmäßig den Rücken frei.

8. Was hältst du von Leserunden, veranstaltest du selber auch welche?
Leserunden finde ich grundsätzlich sehr gut. Für „Watsons Welt“ gab es im letzten Herbst eine bei Lovelybooks, an der ich aktiv teilgenommen habe. Wenn die ausgewählten Teilnehmer sich ebenfalls aktiv einbringen, ist das eine tolle Sache.

9. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Konstruktive Kritik finde ich hilfreich: Am besten ist es, wenn LeserInnen gegenüberstellen, was ihnen gut gefallen hat und was nicht und warum. Manches setze ich gleich beim nächsten Manuskript um oder merke es mir für die Zukunft. Anderes hake ich ab, weil ich die Meinung nicht teile. Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich und das ist auch gut so.

Wenn die Kritik sehr pauschal ist, hilft sie dem Autor wenig und manches ist auch an den Haaren herbeigezogen, wenn z.B. Rezensionen schlecht ausfallen, weil das falsche E-Book-Format bestellt wurde oder die Lieferung zu lange gedauert hat. Grundsätzlich bin ich aber sehr dankbar, wenn sich BloggerInnen oder LeserInnen Zeit nehmen, eine Rezension zu schreiben oder mir Feedback geben. Faire Kritik ist jederzeit erwünscht.


10. Erzähl doch selber nochmal was über dein Buch „Watsons Welt“!
a) Wie kam es zu dem Buch? 
Der Roman entstand auf Umwegen. Für eine Urlaubs-Anthologie-Ausschreibung des Hybrid Verlags hatte ich im März 2017 die humorvolle Kurzgeschichte „Urlaub? Nein, danke!“ geschrieben, in der der Mischlingshund Watson erzählt, warum er NICHT in den Urlaub fahren möchte und wie diesen zu verhindern versucht. Beim Lektorat der Geschichte kam mir die Idee, daraus das erste Kapitel eines kompletten Buches zu machen. Der Hybrid Verlag war einverstanden und ich legte los.

b) War ein realer Hund „Vorlage“ bzw. Inspiration für das Buch? Wenn ja, war er/sie charakterlich ähnlich wie Watson?
Ja und nein. Die Hündin unserer ehemaligen Nachbarn aus Freiburg war das optische Vorbild für Watson. Sie hieß Lia und war noch sehr jung, als wir sie kennenlernten. Der Charakter und die Streiche von Watson sind aber frei erfunden.

c) Watson ist ja eine ungewöhnliche Hunderasse, wie bist du darauf gekommen?
Die Bezeichnung „Appenzeller Schnaubrador“ stammt von unseren ehemaligen Nachbarn. Lia war ein Appenzeller-, Schnauzer-, Labrador-Mix und ich fand die kreative Kurzform schon immer sehr witzig.

11. Gestaltest du deine Buchcover selber? Oder hast du dafür „Designer/Grafiker“ die das für dich machen?
Oft machen das die Verlage. Auch der Hybrid Verlag hatte es angeboten, aber durch ein Gespräch mit Lias Familie kam heraus, dass die Enkelin sehr gut zeichnen kann. Sie war einverstanden, Watson nach ihrer Erinnerung an Lia zu entwerfen und hat das Buch-Cover nach unseren Vorstellungen gestaltet. Dafür nochmal ein großes Dankeschön und Kompliment an Esther Schnitzer.

12. Bist du auf Buchmessen vertreten? Wenn ja auf welchen?
2018 war ich auf der HomBuch im Saarland und habe meinen Debütroman vorgestellt. In diesem Jahr habe ich bisher keine Messen besucht, aber für 2020 plane ich es auf jeden Fall.

Nähere Infos dazu erhältst Du rechtzeitig auf meinen Autorenseiten bei Facebook oder Instagram bzw. auf meiner gerade im Aufbau befindlichen Homepage.
https://www.facebook.com/HaikeHausdorfAutorin/
https://www.instagram.com/haikehausdorf/
und ab Herbst 2019: www.haikehausdorf.de


13. Hast du selber Tiere? Nur Hunde oder auch andere?
Wir hatten früher Meerschweinchen und Kaninchen. Einen Hund hatte ich nie.
Die Ideen zum Buch entspringen meiner Fantasie und orientieren sich an den Vierbeinern von Bekannten und Freunden. Außerdem haben meine Lektorin Ela Marwich, die selbst zwei Hunde hat, und beim Buch-Satz die Tierärztin Sylvia Kaml den Inhalt auf fachliche Fehler durchleuchtet.


14. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich, wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Meine Mutter und Tante sind Zwillinge. Als Kind habe ich mir immer einen großen Bruder gewünscht, aber eine Zwillingsschwester zu haben, wäre bestimmt auch toll gewesen. Ich habe früher natürlich „Hanni und Nanni“ und „Das doppelte Lottchen“ gelesen und Zwillinge fand ich als Kind ziemlich cool … 😊

Sonntag, 18. August 2019

-Rezension/Werbung- Love & Tattoos - Noah: Befreiung durch dich (Sara Herz)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Love & Tattoos - Noah: Befreiung durch dich" von Sara Herz 

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 200
Verlag: Hippomonte Publishing
Preis Taschenbuch: -
Preis E-book:  2,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
Noah
„Ich schaffe es nicht, zu lieben, und auf die gleiche Art und Weise zurückgeliebt zu werden.“
In München wage ich einen Neuanfang. Geflüchtet vor alten Gefühlen, die mich aufzufressen drohen, bin ich völlig unvorbereitet, als ich Luisa treffe.
Wie kann ich so empfinden, wenn mein Herz doch jemand anderem gehört?




Luisa
„Nie wieder will ich mich so machtlos fühlen.“
Innerhalb weniger Sekunden hat sich mein ganzes Leben verändert. Noch heute habe ich Probleme, mein Schicksal zu akzeptieren, und ich habe mir geschworen, nie wieder die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. Doch dann treffe ich Noah und er bedeutet nur Eines: absoluten Kontrollverlust.


Meine Meinung:

Titel und Cover zeigen ja schon, das es sich hierbei um ein Liebesroman handelt. Es ist Teil 1 einer 2-teiligen Reihe. Die Inhaltsangabe macht neugierig auf das Buch, wie ich finde.

Wie man ja schon aus dem Klappentext entnehmen kann sind Noah und Luisa die Hauptprotatonisten, beide waren mir sympathisch - auch wenn sie natürlich so ihre Probleme haben. Von den Nebencharakteren haben mir vor allem Luisa Schwester Sandra und Luisas Sohn Benny gefallen.

Was kann ich nun über die Handlungen sagen, sie sind typische für ein Liebesroman - ich hab mich gut unterhalten gefühlt, trotzdem hätte es für mich noch "den Höhepunkt" geben können, aber es ist ja Teil 1, sodass ich natürlich gespannt bin wie es in Teil 2 weiter geht, ob da noch der "besondere Moment" kommt. Der erste Teil endet jedenfalls an einer interessanten Stelle.

Da ich schon ein Buch von Sara Herz gelesen hatte, war mir ihr Schreibstil schon bekannt und auch dieses Mal hab ich nichts daran auszusetzen.

Schlussbewertung:

Ein sehr schöner Reihenauftakt, der an einer spannenden Stelle endet, sodass man schon wissen möchte wie es weitergeht. Ich vergebe gute 4 von 5 Punkten...
*Vielen dank an den Verlag zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

-Rezension/Werbung- Watsons Welt (Haike Hausdorf)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Watsons Welt" von Haike Hausdorf  

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 248
Verlag: Hybrid Verlag
Preis Taschenbuch: 11,90 €
Preis E-book:  3,99 €
Bewertung: 5 / 5

Inhaltsangabe:
Watson ist ein Appenzeller Schnaubrador und lebt mit seinen zweibeinigen Mitbewohnern Tom und Kati glücklich und zufrieden - bis die Wohnungskündigung auf den Tisch flattert und Tom ein altes Haus kauft.
Pointiert und lebensklug berichtet Watson von Umbauarbeiten, sabotierten Urlaubsplanungen - und lässt den Leser dabei an seiner ganz eigenen Sicht auf die alltäglichen Dinge des Lebens teilhaben.

Folgen Sie Watson in seine Welt - und erfahren gleichzeitig etwas über unsere menschlichen Eigenarten, die auf einen Hund recht seltsam wirken dürften.

Der Hybrid Verlag und die Autorin unterstützen die Tierheimhelden.de mit 50 Cent pro verkauftem Taschenbuch.


Meine Meinung:

Titel und Cover deuten auf ein Kriminalroman hin, aber hierbei handelt es sich um ein Tierroman, welches auch komplett aus der Sicht von Hund Watson geschrieben ist - ich persönlich mag sowas ja sehr. Gestalterisch find ich es gut gemacht und auch die Inhaltsangabe ist treffend gewählt.

Wie ich schon sagte, ist Hund Watson die Hauptperson im Roman und er hat mir auch immer gut gefallen. Auch sein Herrchen Tom und sein Frauchen Kati waren mir sehr sympathisch. Es gab einige Nebencharaktere, manche davon haben wirklich nur eine kleine Rolle gespielt, aber von denen wo man mehr gelesen hat, haben mir vor allem Sascha und Petra gefallen.

Die Handlungen waren unterhaltsam und manchmal sogar echt witzig, es gab Situationen wo ich sogar richtig lachen musste, das fand ich wirklich positiv. Auch das Ende hat mich überzeugt. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.

Schlussbewertung:

Mich konnte das Buch überzeugen - man muss zwar Bücher mögen, die aus der Sichtweise des Tieres geschrieben sind - aber wenn man das tut, macht man hier nichts verkehrt. Ich vergebe daher volle Punktzahl....
*Vielen dank an die Autorin fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

Sonntag, 11. August 2019

-Rezension/Werbung- Seelenhund: Chance für Flash (Virginia E. Gray)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Seelenhund: Chance für Flash (Seelentiere 2)" von Virginia E. Gray

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 144
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 5,99 €
Preis E-book:  2,99 €
Bewertung: 5 / 5

Inhaltsangabe:
Auf einmal ist alles anders ...
Seit seine Hündin Holly gestorben ist, hat sich für Charlie alles verändert. Anstatt sich mit seinen Freunden zu treffen, verkriecht er sich in seinem Zimmer und verschließt sich vor der Außenwelt. Charlie ist ganz sicher: Er möchte nie mehr einen Hund haben, denn das würde bedeuten, seine Holly zu ersetzen. Doch dann ist da plötzlich der Mischling aus dem städtischen Tierheim, dessen Augen alle Hoffnung verloren haben. Charlie weigert sich, sein Herz für ihn zu öffnen - und muss bald erkennen, dass Flash ihm ähnlicher ist, als er für möglich gehalten hätte.


Meine Meinung:

Das Genre Fantasy, ist das erste Wort was mir bei dem Cover in den Sinn kommt - aber hierbei handelt es sich nich um ein Fantasy-Roman sondern eher um ein Jugendbuch/Tierbuch. Farblich find ich das Cover toll und auch der Titel des Buches ist klasse - mich persönlich stört es überhaupt nicht, das man (meiner Meinung nach) erstmal von einem Fantasy-Buch ausgeht..., denn ich mag Jungendbücher, speziell Bücher wo Tiere eine Rolle spielen.

Bewundernswert fand ich Charlie, er ist zwar ein typischer Teenager, der ein schweren Verlust - eben den seiner Hündin, zu verkraften hat, allerdings wirkt er nie unsmypathisch sondern lediglich traurig, was aber selbstverständlich ist. Auch seine Mutter konnte mich sofort überzeugen. Von den Nebencharakteren, wo es einige gibt, fand ich vor allem Steffy echt super und natürlich Hund Flash.

Spannend, abwechslungsreich und teilweise richtig emotional fand ich die Handlungen, ich wollte hierbei immer wissen wie es weiter geht - klar konnte man sich ein stückweit den Ausgang der Geschichte schon denken, aber das fällt für mich keinesfalls negativ ins Gewicht. Gerade zum Ende hin wurde es nochmal richtig "traurig", etwas schade fand ich dann - das es doch recht "abrupt" aufhört, aber das ist ja immer Ansichtssache und sicherlich auch der Gesamtlänge des Buches angepasst.

Der Schreibstil der Autorin war flüssig und angenehm zu lesen. Ich hoffe sehr das sie noch mehr Bücher in diese Richtung schreibt, das würde mich sehr freuen.

Schlussbewertung:

Ein tolles Buch, woran ich - abgesehen von der Kürze 😉 nichts auszusetzen habe, sodass ich natürlich volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung gebe...

Samstag, 10. August 2019

-Rezension/Werbung- Schokolade aufs Brot (Simona Pindeus)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Schokolade aufs Brot" von Simona Pindeus

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 340
Verlag: Books on Demand
Preis Taschenbuch: 12,99 €
Preis E-book:  0,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
Eine locker - fluffige Liebeskomödie mit Wortwitz und Herz...

Eines kann die unkonventionelle Kinderärztin Flora Sandig bei ihrem Neuanfang gar nicht brauchen: diesen irritierenden Kollegen. Sie hat schon genug Bälle zu jonglieren, seit sie mit ihren Kindern wieder bei den Eltern eingezogen ist. Das Zusammenleben in der Drei-Generationen-WG bietet ausreichend Zündstoff, doch bald fliegen auch knisternde Funken zwischen ihr und dem gebügelten Julian Klee.
Eine Dienstreise nach Glücksburg an die Ostsee bringt keine Abkühlung, sondern heizt die Stimmung weiter auf.
Eine romantische Komödie mit einem bunten Durcheinander aus Zimtzahnpasta, schielenden Cockerspaniels, einem Oldtimer namens Hermann sowie verhängnisvollen Buschbohnen. Und natürlich: Schokolade. 


Meine Meinung:

Das Cover animiert dazu sich auch die Inhaltsangabe durchzulesen, weil man sich unter den Titel nicht all zu viel vorstellen kann, es ist ein Liebesroman und wenn man den Inhalt dann kennt, merkt man auch  der Titel gut zum Buch passt.

Flora, die ja die Hauptprotagonistin im Buch ist, war mir sofort sympathisch, sie ist Kinderärztin und wie sie mit den kleinen Patienten umgeht hat mir sehr gefallen. Auch privat hat sie 2 Kids, die wirklich niedlich wirken bzw. sind. Julian konnte mich ebenfalls von sich überzeugen. Außerdem gab es noch einige Nebencharaktere, die aber zum großen Teil wirklich nur eine Randrolle spielen. Floras Eltern haben mir dabei aber am besten gefallen.

Hierbei fand ich besonders den Beruf und auch den Handlungsort gut, es war einfach mal was anderes. Unterhaltsam und interessant waren die Handlungen für mich, es gab für mich nur eine kurze Phase wo eine Länge entstanden ist, aber ansonsten hat mich das Buch überzeugt. Das Ende passt wirklich gut zum Buch und war zwar fast wie erwartet, aber gespickt mit einigen Unvorhersehbarkeiten.

Locker und leicht war auch der Schreibstil der Autorin, daran kann ich nichts aussetzen.

Schlussbewertung:

Ein unterhaltsames Buch, was mich zum großen Teil überzeugen konnte, aufgrund der Länge, die für mich entstanden ist vergebe ich trotzdem gute 4 von 5 Punkten...
*Vielen dank an den Verlag fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

- Rezension/Werbung Tina - "Forget it Cowboy" (C. R. Collins)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Forget it, Cowboy" von C. R. Collins
 
Seitenzahl (Printausgabe): ca. 259
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 7,99 €
Preis E-book: 0,99 €
Bewertung:  5/5

Inhaltsangabe:
Wenn dein Leben aus den Fugen gerät, streu Glitzer drauf, setz ein Lächeln auf und mach weiter, als wäre nichts passiert. Bis dich die Vergangenheit eines Tages doch noch einholt …
Hope führt ein erfolgreiches und glückliches Leben. So wirkt es zumindest auf Außenstehende, doch als die Vergangenheit eines Tages an Hopes Tür klopft, muss auch sie sich eingestehen, dass man mit Altem abschließen muss, um Neues beginnen zu können. Kann Hope ihre Vergangenheit hinter sich lassen und der Liebe noch eine Chance geben oder wird sie sich gegen die Liebe entscheiden und ihren Weg einsam und alleine fortsetzen?
Sams Welt steht Kopf, als Hope wieder einmal zu Besuch bei ihren Eltern ist. Sie ist die Frau, die seinen Bruder angelogen und betrogen hat. Sie ist die Frau, die er mehr verabscheut als alles andere auf der Welt, schließlich ist Hope eine selbstverliebte und überhebliche Kuh, die nur an Geld interessiert ist. Warum also sehnt er sich so nach ihr? Warum lässt genau diese Frau sein Herz höherschlagen und erweckt den Wunsch in ihm, sie zu küssen und nie mehr loszulassen …?

Forget it, Cowboy ist der dritte Teil der „Forget it Reihe“. Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden!

Meine Meinung:

Das Cover des Buches gefällt mir wieder Mal richtig gut...Farblich und auch optisch find ich es schön. Die Inhaltsangabe ist gut gewählt und macht neugierig.

Dies ist ja nun der dritte Teil der "Forget it"-Reihe von C. R. Collins und hier sind nun Hope und Sam die beiden Hauptprotagonisten. Beide haben mir wirklich gut gefallen. Hope kennt man ja schon aus dem ersten Teil (und sicher auch den zweiten, den ich aber selber noch nicht gelesen habe) und man lernt sie nun in ihrer Geschichte besser kennen. Und auch wenn sie nach außen hin versucht taff zu wirken, hat sie eine liebenswerte Art - was mir durchaus gefallen hat...Sie wirkte auf mich außerdem durchaus sympathisch. Sam hat mich mit seiner Art ebenfalls überzeugen können, obwohl er sich teilweise schon ein wenig leicht täuschen gelassen hat...Man merkt ihm seine Verunsicherung teilweise schon an. Außerdem waren hier in diesem Teil auch wieder Hannah und Millie Nebencharaktere und natürlich fand ich das schön :) .

Wiegesagt, das ist ja nun eine Buchreihe und natürlich wird man ein wenig gespoilert (in Bezug auf die Nebencharaktere, die ja in den Vorgängebänden die Hauptcharaktere waren) wenn man die Vorgängerbände nicht kennt - aber das stört mich persönlich ja nicht. Es lässt sich auf alle Fälle auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen, da es ja immer andere Protagonisten sind.

Um auf die Handlungen zu kommen...Diese fand ich ebenfalls wieder durchweg unterhaltsam. Es ist zwar erst das zweite Buch, was ich aus der Reihe gelesen hab, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich sicher Fan dieser Buchreihe bin. Die Handlungen waren wieder abwechslungsreich und für mich hat es auch an Spannung nicht gefehlt...Das Setting fand ich ebenfalls wieder richtig schön, ich  mag es, wenn es teilweise auch auf einer Ranch usw. spielt...Zudem hat es mir auch gefallen, zu erfahren, wie es bei Millie und Hannah so weitergegangen ist. Das Ende passte gut zu der Story und ich fand es echt schön und bin natürlich gespannt, wie es mit der Buchreihe weitergeht.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm lesbar.

Schlussbewertung:

Eine sehr schöne Liebesgeschichte, die mich durchweg gut unterhalten hat und echt überzeugt. Aus diesem Grund vergebe  ich natürlich volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

Sonntag, 4. August 2019

- Rezension/Werbung Tina - "Dark Football Player: Taste of Love" (Alica H. White)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Dark Football Player: Taste of Love" von Alica H. White

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 100
Verlag: Klarant Verlag
Preis Taschenbuch: - €
Preis E-book:  0,99 €
Bewertung:  3/5

Inhaltsangabe:
Madisons erster Auftrag hat es in sich, sie soll den attraktiven Football Player Logan Raker als Model für ihre Firma gewinnen – und das ist mehr als eine Herausforderung! Der berühmte Sportler macht keinen Hehl daraus, dass er sie für nur eine Nacht will – eine Nacht, die alles verändern wird. Was für ein verlockendes Angebot. Doch Madison ist bereits verlobt und eigentlich viel zu anständig für einen One-Night-Stand ... eigentlich ...


Meine Meinung:

Das Cover wirkt sehr ansprechend auf mich, denn es ist optisch echt schön. Auch die Inhaltsangabe ist gut gewählt.

Da es sich hier ja nun um einen Kurzroman handelt bzw. um den ersten Teil einer Reihe handelt, bekommt man natürlich von den Protagonisten auch vorerst nur recht wenig Einblick. Ich muss sagen, beide waren mir ein wenig suspekt...Madison kommt teils schon ein wenig verklemmt rüber, dennoch kann man dann einige ihrer Handlungen nicht verstehen . Auch mit Logan hab ich so ein wenig meine Schwierigkeiten gehabt. Es ist nicht so, dass er mir gar nicht gefallen hat - aber seine teils großkotzige Art ging mir teils schon ein wenig auf die Nerven. Nebencharakter spielten hier nur am Rande eine Rolle - aber auch da kann es natürlich sein, dass man diese in den weiteren Teilen noch besser kennenlernt.

Was die Handlungen angeht...Diese waren teils zwar nicht schlecht, konnten mich aber nicht so 100 % überzeugen. Ich fand es eben alles auch ein wenig unrealistisch und auch die "erotischen" Szenen haben mir dieses mal nicht ganz so gut gefallen - aber das ist ja Geschmackssache. Es gab aber auch Momente, die ich durchaus unterhaltsam fand. Das Ende hat gut zum Buch gepasst und auch wenn ich vielleicht nicht 100 % überzeugt bin, bin ich dennoch auf die Fortsetzung gespannt, weil es schon mittendrin endet...

Ich kann gar nicht so genau sagen, warum ich dieses Mal nicht so ganz warm mit dem ersten Teil der Buchreihe geworden bin, vielleicht lag es auch an der Schnelligkeit der Handlungen, aufgrund der Buchlänge. Aber als Buch für Zwischendurch fand ich es eigentlich dennoch gut.

Am Schreibstil hab ich nichts zu kritisieren, denn es ließ sich flüssig lesen.

Schlussbewertung:

Ein erster Teil einer Buchreihe, der mich nicht ganz überzeugen konnte, da ich einfach nicht ganz warm damit geworden bin. Trotzdem war es nicht schlecht und daher vergebe ich 3 Punkte: