Sonntag, 26. Mai 2019

-Rezension/Werbung- Winterreise: Galway Girl (Tanja Bern)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Winterreise: Galway Girl" von Tanja Bern

Seitenzahl (Printausgabe): 190
Verlag: Edel Elements
Preis Taschenbuch: -
Preis E-book:  2,99 €
Bewertung: 3 / 5

Inhaltsangabe:
Sínead sitzt in Galway plötzlich auf der Straße, als sie ihre Verlobung mit dem Manager Thomas Dillon löst. Niemand, auch sie selbst nicht, versteht wirklich, warum sie in der Beziehung so unglücklich war. Sie muss wieder bei ihrer chaotischen Familie einziehen und wird abrupt mit ihrem alten Leben konfrontiert. Ihr bester Freund Ethan ist da ein Lichtblick in all den Veränderungen und sie willigt spontan ein, ihn auf eine abenteuerliche Reise zu begleiten, die beide durch halb Irland führt. Langsam findet Sínead wieder zu sich selbst und erkennt den wahren Grund für das Ende ihrer Beziehung mit Thomas.

Teil 1 der Galway-Girl-Reihe!


Meine Meinung:

Winterlich schön und passend find ich das Cover des Buches, es macht neugierig und auch der Klappentext ist sehr ansprechend.

Sinead ist die Hauptprogatonistin, eigentlich fand ich sie ganz gut, sie wirkt sympathisch. Thomas spielt nur eine kleine Rolle, aber irgendwie wurde ich mit ihm nicht richtig warm. Ethan dagegen hat mir von Beginn an gut gefallen.  Natürlich gab es noch viele andere Charaktere, aber die spielen nur eine Randrolle, sodass man dazu nicht wirklich viel sagen kann.

Ich muss zugeben das ich etwas gebraucht habe um ins Buch reinzufinden, allerdings kann ich nicht genau sagen woran es lag, irgendwie war für mich hin und wieder der Lesefluss gestört, aber warum weiß ich selbst nicht so genau. Die Handlungen an sich haben mich recht gut unterhalten, es gab sogar einige "Höhepunkte" was ich als positiv empfand. Dies ist ja Teil 1 und es endet an einer interessanten Stelle, sodass man schon wissen möchte, wie es weiter geht.

Auch wenn ich manchmal etwas im Lesefluss beeinträchtigt war, denke ich nicht, dass es am Schreibstil der Autorin lag.

Schlussbewertung:

Unterhaltsam und grad das Ende hat mir sehr gefallen, allerdings hab ich doch etwas gebraucht eh ich im Buch richtig drin war und auch der Lesefluss war etwas beeinträchtigt. Ich vergebe dem Buch 3 von 5 Punkten (Tendenz zu 3,5 Punkten)


- Rezension/Werbung Tina - "No Love at work" (Celine Clair)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"No Love at work" von Celine Clair

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 200
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: - €
Preis E-book: 0,99 € (3,99 €)
Bewertung:  3/5

Inhaltsangabe:
>> Gefühle am Arbeitsplatz sind tabu. <<
Noch schlimmer ist es, sich mit einem Kunden einzulassen, der sich einen Vorteil durch charmante Gefälligkeiten erhofft. So ergeht es auch Mirell, die zuerst glaubt, den attraktiven Fabian mit seinem verschmitzten Lächeln, den ausdrucksstarken Augen und dem perfekt sitzenden Anzug zu durchschauen. Aber die aufkeimenden Emotionen lassen sie der Wahrheit gegenüber blind werden. Der erfolgsverwöhnte Fabian hingegen unterschätzt Mirell, die ihm mithilfe ihrer Intelligenz und Dominanz den Kampf ansagt.

Doch was wird letztendlich siegen? Die Liebe oder der Drang, sich beruflich zu behaupten?


Meine Meinung:

Optisch gefällt mir das Cover echt gut, es lenkt auf alle Fälle die Aufmerksamkeit auf das Buch...

Ich muss zugeben, dass ich mit beiden Protagonisten, als Mirell und Fabian erst warm werden musste...Mirell ist zwar sehr selbstbewusst, aber manchmal ging sie mir mit ihrer Art auch ein wenig auf die Nerven...und auch bei Fabian ging es mir ähnlich...Im Laufe des Buches bin ich aber mit beiden besser zurecht gekommen...Nebencharkatere gab es ebenfalls einige, aber diese spielten nur am Rande eine Rolle und ich kann sie daher nicht so wirklich beurteilen.

Die Handlungen waren zwar schon nicht schlecht, aber da ich mich erst ein wenig an die Protagonisten gewöhnen musste, hat es auch ein wenig gedauert, bevor ich richtig im Buch war...Zudem hat für mich auch etwas das "Highlight" gefehlt...Es wurde dann aber doch noch unterhaltsamer, was mir gefallen hat. Das Ende kam für mich ein wenig abrupt und es ging mir daher ein wenig schnell, dennoch fand ich es schön.

Am Schreibstil hab ich nichts zu kritisieren, denn es hat sich gut lesen lassen.

Schlussbewertung:

Ein Romam, wo ich erst ein wenig gebraucht habe, um reinzufinden - der dann aber doch nach ganz unterhaltsam wurde und von mir daher gute 3 Punkte erhält (eig. eine Wertung von 3,5 Punkten):

Freitag, 24. Mai 2019

Autoreninterview mit Valerie Loe

Hallo an alle Blogleser,

es ist mal wieder eine Woche vergangen und somit Zeit für ein neues Autoreninterview. Dieses mal hat sich *Valerie Loe* unseren Fragen gestellt und wir danken ihr an dieser Stelle dafür.
* Foto ©  liegt bei Valerie Loe*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
*räusper*
Also, hallo! Vielen Dank, dass ich ein paar Fragen beantworten darf!
Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt (allerdings muss ich an manchen Tagen nachrechnen, weil ich davon überzeugt bin, das kann gar nicht sein) und lebe im wundervollen Wien, das einfach immer wieder etwas für mich bereithält.
Daher, wenn ich also nicht schreibe oder lese, findet man mich häufig im Theater (niemals in der Oper!) oder beim Boxen mit meinem Bruder – und ich sage euch, Geschwisterrivalität zählt sich beim Sport aus, das motiviert gleich doppelt ;)


2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Geschrieben habe ich schon in der Vorschule, damals waren es Gedichte auf Französisch (was ich im Übrigen nicht mehr sprechen kann) und dann immer wieder in meiner Schulzeit. Mein erstes Buch war eine Fanfiction zu „Digimon“. Ganze 200 Seiten habe ich auf dem alten, ausgemusterten Laptop meiner Mama geschrieben – und ganz schnell wieder gelöscht. Richtig ernst wurde es aber dann 2015, als ich die Idee zu „Im Zeichen des Lotus“ hatte und zum ersten Mal mit dem Gedanken gespielt habe, zu veröffentlichen. 2016 ist dieser Traum dann auch in Erfüllung gegangen.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar? 
Fantasy ist absolut mein Genre! Allerdings mag ich auch Sci-Fi und etwas Romantasy. Dystopien sind ebenfalls toll. Wirklich eine Grenze setze ich mir nicht. Es geht um die Geschichte, nicht das Genre.

4. Du schreibst ja eigentlich hauptsächlich an deiner Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ und hast bisher dazu schon 4 Staffeln gebracht. Wird es noch weitere Staffeln geben?
 „Im Zeichen des Lotus“ wird insgesamt sechs Staffeln haben. Am Anfang war das nicht ganz klar, aber die Geschichte hat sich so entwickelt, dass diese sechs Staffeln perfekt passen werden. Außerdem sind dann alle Farben der einzelnen Episoden auch als Printbuch verwirklicht.

5. War es von Anfang an so geplant, dass du zu dieser Reihe so viele „Staffeln“ schreibst? Wie hast du die Namen für die Protagonisten für die Buchreihe ausgewählt?
Tatsächlich hatte ich „Im Zeichen des Lotus“ zunächst als einen Band geplant. Irgendwann dachte ich: Okay, vielleicht werden es drei. Doch die Figuren haben irgendwann übernommen und es sind immer mehr dazugekommen, dass ich jedem irgendwie etwas Platz geben wollte – so ist das gewachsen, teilweise ohne mein Zutun :D
Ich bin ja echt schlecht im Namenaussuchen. Meistens starre ich auf Listen mit Vornamen und finde alles doof. Und irgendwann mache ich irgendetwas völlig anderes und da fällt er mir ein, der perfekte Name! Meistens weiß ich dann auch, wie die Figur aussehen soll.


6. Planst du auch mal ein ganz anderes Buch (also was jetzt nicht so der Lotus-Reihe gehört) zu schreiben? Vielleicht auch mal eines, was keine Buchreihe ist?
Im Augenblick arbeite ich an der Fertigstellung einer Romantasy-Dilogie, in der es um Liebe, Machtspiele, Verrat und Intrige geht. Und natürlich wird es, wie man es aus „Im Zeichen des Lotus“ kennt, auch epische Kämpfe geben.

7. Ende März 2019 hast du deine erste Lesung gehalten, wie war das für dich? Würdest du sowas wieder mal machen?
Diese Lesung wäre beinahe nicht passiert. Ich habe mich ewig geziert und mich im allerletzten Augenblick dafür eingetragen. Da war es eigentlich schon zu spät und ich dachte, ich wäre vom Haken, doch natürlich kam es anders und ich durfte doch etwas vorlesen. Um ehrlich zu sein, davor habe ich mich an einen Aperol geklammert und dachte, meine Beine werden mich nicht tragen, aber im Augenblick selbst, als ich dasaß, wurde es um mich herum irgendwie still und mein Herzschlag beruhigte sich. In dem Augenblick gab es nur die Geschichte und nichts mehr. Ich kann es wirklich nur empfehlen, es ist ein tolles Gefühl und eine großartige Erfahrung! 
* Foto ©  liegt bei Florian Clever *

8. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Oft sind es Bilder, die ich sehe, oder Musik, die ich höre. Manchmal ist es eine Zeichnung, die ich während eines langweiligen Seminars anfertige, oder einfach das Gefühl, dass es da eine Geschichte gibt, die so noch nicht erzählt wurde und die ich gerne niederschreiben würde.

9. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Die Schreibdauer ist komplett unterschiedlich. Ich habe schon Episoden zu „Im Zeichen des Lotus“ an einem Tag geschrieben, andere dauern einen Monat. An dem ersten Band der Dilogie habe ich über ein Jahr gearbeitet. Das liegt daran, das Schreiben leider oft hintenanstehen muss, wenn Uni, Arbeit und Familie einfach mehr Aufmerksamkeit beanspruchen. Außerdem schreiben sich manche Szenen viel leichter, als andere.

10. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Ich liebe es, zu lesen! Für mich ist es sogar entspannender, als den Fernseher einzuschalten. Und wenn meine Augen zu angestrengt sind, weil ich so lang am PC gearbeitet habe, schalte ich ein Hörbuch ein und tauche so in eine Geschichte ab. Fantasy geht immer, bei Romance bin ich sehr kritisch, weil es so viele Klischees gibt, dass ich die meisten wieder weglege. Leichte Science-Fiction ist auch sehr spannend und zu Dystopien greife ich auch immer wieder gerne. Und in letzter Zeit tendiere ich immer wieder zu wissenschaftlichen Büchern.
 

11. Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Da der Lotus jetzt erst mal in Sommerpause geschickt wurde, konzentriere ich mich auf die Fertigstellung des ersten Bandes der Dilogie, da der im Juli noch erscheinen soll. Danach wird natürlich an Staffel 5 weitergearbeitet und ich habe einen Genre-Mix, der in Richtung Sci-Fi/Fantasy geht, auf dem PC liegen und hoffe, dass ich dieses Projekt bald beenden kann.

12. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Leider ist meine Familie eher nicht so lesebegeistert. Meine Mutter liest zwar oft, kann aber mit dem Genre Fantasy nichts anfangen. Dennoch sind sie sehr unterstützend und wünschen mir das Beste. Meine Freunde und Bekannte sind meistens fasziniert, wie ich es schaffe, neben all dem, was ich sonst noch so mache, Zeit finde, zu schreiben. Und nicht nur einfach zu schreiben, sondern daraus eine zusammenhängende Geschichte zu basteln, die jemand liest.

13. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden.
Ja! Ich bin erschöpft, aufgeregt, nervös und dankbar. Aber nur den ersten Tag, danach verdränge ich die ganze Sache mit dem Feedback für eine Woche, damit ich durchatmen kann – sonst würde ich einfach stündlich Amazon checken, ob eine neue Rezension eingegangen ist.

14. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Für mich ist jede ernstgemeinte Kritik positiv. Jedes Feedback, das mehr ist als „fand ich scheiße“ und „ist blöd“, ist wertvoll. Am Anfang tat Kritik noch ziemlich weh, bis mir klar wurde, dass ich daraus unendlich viel lernen kann und auch Schreiben ein Prozess ist. Ich musste nicht am Anfang schon perfekt sein, bin es auch jetzt nicht, aber ich kann jeden Tag daran arbeiten, besser zu sein – zumindest besser als gestern.

15. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Obwohl der Juli näher rückt, kann ich noch nicht so viel zu dem Projekt herzeigen. Das Cover wird noch gemacht und ich habe leider die Unart, den Klappentext ganz zuletzt, also zum letztmöglichen Termin, zu schreiben.
Aber so viel kann ich sagen:
Es wird darum gehen, dass die Gesellschaft der Magier unter uns lebt, verborgen das Schicksal der Welt lenkend, und deswegen friedlich und harmonisch existiert, weil jeder seiner Bestimmung folgt, um glücklich mit seiner wahren Liebe zu leben. Die Protagonistin Charlotte erfährt mit 16, wie es Brauch ist, was ihre Bestimmung und wer ihre wahre Liebe ist.
Doch das würde ja kein Buch machen und keine interessante Geschichte ergeben, wenn alles wie in einem Märchen ablaufen würde ;)


16. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Nein, hauptberuflich bin ich Studentin – zumindest sage ich das, um meine Mutter zu ärgern. Im Augenblick schreibe ich sowohl an einer Masterarbeit und an einer Dissertation (ja, für zwei verschiedene Studiengänge) und arbeite nebenher sowohl in einem Auktionshaus und für eine Firma, die Untertitel für Hörgeschädigte erstellt. Leider komme ich nicht immer zum Schreiben, aber ich versuche noch herauszufinden, was dieses Ding ist, was man „Work-Life-Balance“ nennt. Soll toll sein :D

17. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Nein, das habe ich noch nicht. Theoretisch finde ich das eine tolle Sache, aber ich weiß, dass das viel Koordination und Abstimmung erfordert und das könnte ich in der jetzigen Situation nicht leisten.

18. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Erst mal muss ich zugeben, wenn ich an Zwillinge denke, habe ich die Geschwister aus „The Shining“ im Kopf :D  Das ist aber nicht böse gemeint, es ist nur ein Bild, das sich eingeprägt hat.
Ich fände es total spannend, jemanden zu haben, dem ich so nahe bin. Jemand, der ganz anders sein kann als man selbst, aber dennoch so ähnlich, dass man irgendwie offen reden kann. Andererseits habe ich große Brüder und weiß, wie wir uns als Kinder bekämpft haben – also vielleicht bin ich zu sehr Einzelkind im Herzen, als dass ich damit klarkommen würde.

Sonntag, 19. Mai 2019

-Rezension/Werbung- Living Legends: Des Teufels Träume (Maja Köllinger)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Living Legends: Des Teufels Träume" von Maja Köllinger

Seitenzahl (Printausgabe): 320
Verlag: Drachenmond Verlag
Preis Taschenbuch: 14,90 €
Preis E-book:  4,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
"Eine Karte.
Geschaffen aus den Träumen des Teufels.
Festgehalten durch eine menschliche Hand."
Dass sein Tod vom Schicksal vorherbestimmt wurde, konnte Nic nicht ahnen.
Als sein Schutzgeist Lynn ihm jedoch das Leben rettet, schaut er zum ersten Mal hinter die Maske der Welt.
Von nun an kann er die Wesen sehen, die sich in den Schatten der menschlichen Wahrnehmung verbergen. Schutzgeister, verlorene Seelen und Dämonen …
Zur gleichen Zeit braut sich über der legendären Stadt Venedig großes Unheil zusammen. Ein jahrhundertealter Dämonenherrscher erhebt sich über die Sterblichen und dürstet nach Blut.
Der Schlüssel zu seiner Vergangenheit versteckt sich hinter den Pinselstrichen einer antiken Karte.
Bis jetzt hat es allerdings noch kein Sterblicher gewagt, sich einem Dämon in den Weg zu stellen.
Wird Nic der Erste sein?


Meine Meinung:

Optisch und farblich klasse find ich das Cover, es zieht den Blick total auf sich, find ich. Das es sich hierbei um ein Fantasybuch handelt, wird sicherlich schnell klar. Es ist ein Auftrag einer Trilogie und die Inhaltsangabe ist sehr ansprechend - es macht neugierig darauf.

Es gibt hier 2 Hauptpersonen, Nic und seinen Schutzgeist Lynn. Beide gefielen mir sofort gut, wobei Nic hin und wieder etwas verunsichert wirkte, aber in so einer Situation kein Wunder. Außerdem fand ich Nics Familie auch sympathisch, wobei diese wirklich nur eine sehr kleine Rolle spielen. Alle anderen Nebencharaktere, haben nur eine Randrolle, sodass keine besonders hervorsticht.

Von den Handlungen bin ich angetan, es war wirklich mal was anderes. Die Geschichte um Lynn und ihrer Funktion als Schutzgeist hat mir gut gefallen. Und sogar "emotionale" Momente gab es, was ich als sehr positive empfand. Zum Ende hin wurde es actionreich, manche Handlungen fand ich etwas "zu überspitzt" dargestellt, aber das ist nur mein empfinden. Das Ende an sich konnte mich aber echt überzeugen, es endet an einem Punkt wo man schon gern wissen möchte, wie es weitergeht.

Flüssig und fesselnd ist der Schreibstil, welcher mir sehr gefallen hat.

Schlussbewertung:

Fantasy mit einigen emotionalen Momenten, was mich zum großen Teil überzeugen konnte, nur das zu sehr "actionreiche" fand ich etwas "zu viel", aus diesem Grund vergebe ich aber trotzdem gute 4 von 5 Punkten...

-Rezension/Werbung- Das Gesetz der Eiche (Jessica van Houven)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Das Gesetz der Eiche" von Jessica van Houven 

Seitenzahl (Printausgabe): 320
Verlag: Books on Demand
Preis Taschenbuch: 12,00 €
Preis E-book:  2,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
Sei clever und wachsam.
Am Ende bleiben nur die Stärksten.

London, King's College: Während die junge Studentin Nola die ersten Vorlesungen besucht, erfährt sie von der mysteriösen Studentenverbindung Sword & Eagle, deren Existenz bislang niemand bestätigen konnte. Angetrieben von bruchstückhaften Erinnerungen, die sich zurück in ihr Gedächtnis drängen, begibt sie sich auf die Spuren des Geheimbundes.
Doch ehe Nola ihre Theorien beweisen kann, wirft sie die Bekanntschaft zu dem düsteren und unnahbaren Shane aus der Bahn. Als ausgerechnet er ihre Hilfe braucht, wird ihr eigenes Leben komplett auf den Kopf gestellt.
Ohne Vorwarnung gerät sie in einen gefährlichen Sog krimineller Machenschaften.

Meine Meinung:

Interessant, ist das erste Wort was mir beim Blick auf das Cover einfällt. Erst denkt man hierbei an einen Fantasyroman - finde ich, aber dies ist nicht der Fall, allerdings kann ich das Genre an sich auch nicht richtig beschreiben, es geht eben um Bandenverbände... - also wohl in Richtung eines Krimis oder Thrillers. Auf jedenfall macht der Klappentext neugierig aufs Buch.

Nola, die ja die Hauptprotagonistin ist, war mir sofort recht sympatisch, zwar hat sie auf mich manchmal einen etwas zu "gut gläubigen" Eindruck gemacht, aber das ist ja nichts wirklich negatives. Des Weiteren gab es noch viele Nebencharaktere. Liz, ihre Mitbewohnerin fand ich besonders gut. Bei Shane war ich lange Zeit nicht ganz sicher, wie ich ihn einschätzen sollte, letztendlich verbesserte sich sein Eindruck auf mich im Verlaufe der Handlungen aber zusehends. Nur Oli war mir gleich etwas suspekt, aber genaueres kann ich dazu nicht sagen.

Was die Handlungen betrifft, hab ich mich immer recht gut unterhalten gefühlt, allerdings muss ich schon zugeben, dass mir selber lange Zeit nicht so ganz bewusst war, weshalb sich die "Vereinigungen" so bekriegen - zum Ende hin wurde es aber deutlicher. Manche Ereignisse hatten sogar etwas überrascht. Das Ende an sich ist jedenfalls vielversprechend und man kann auf Teil 2 gespannt sein.

Am Schreibstil hab ich nichts auszusetzen, dieser war echt gut zu lesen.

Schlussbewertung:

Unterhaltsam, da ich doch etwas "gebraucht habe" um einige Dinge wirklich zu verstehen, hab ich mich dazu entschieden dem Buch 3,5 Punkte zu vergeben und dies auf volle 4 Punkte aufzurunden, weil es sicher auch ein stückweit an mir lag, manches nicht sofort zu verstehen 😏

- Rezension/Werbung Tina - "Sons of Hel - Nomad: Tyr & Faith" (Daphne Bühner)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Sons of Hel - Nomad: Tyr & Faith" von Daphne Bühner

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 353
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 12,99 €
Preis E-book: 2,99 €
Bewertung:  5/5

Inhaltsangabe:
Nur die kläglichen Reste ihres Lebens nimmt die 24 jährige Faith im Rucksack mit, als sie überstürzt vor ihrem Ex in die USA flieht. Die Angst gefunden zu werden, treibt sie bereits nach wenigen Tagen von einem Ort zum nächsten, bis sie bei dem berüchtigtsten Motorradclub Amerikas in Texas landet.
Sie lernt die ›Sons of Hel‹ kennen und ihr Vorhaben weiterzureisen gestaltet sich schwieriger als erwartet. Sobald die Nomads samt ihrem Presidenten Tyr eintreffen, erhebt er Anspruch auf sie und stellt ihre Welt auf den Kopf.
Doch ist es auch das, was Faith will? Wird ihr Ex-Freund Julian aufgeben – oder seine Drohung, Faith zu finden wahr machen, um das zu Ende zu bringen, wovor sie geflüchtet ist?


Meine Meinung:

Obwohl das Cover sehr dunkel gewählt ist und daher etwas düster wirkt, könnte es nicht passender gewählt sein - denn es passt perfekt zum Inhalt. Auch der Klappentext bringt den Inhalt gut auf den Punkt.

Mit Faith als Hauptprotagonistin bin ich wirklich gut klargekommen, denn mir hat ihre Art einfach gut gefallen....Man merkte ihr schon ihre Angst an, aber ich fand auch echt gut, dass sie sich nicht unterkriegen lassen hat und mit ihrem Selbstbewusstsein hat sie mich ebenfalls überzeugt. Tyr, der zweite Protagonist konnte mich gleichermaßen überzeugen - er ist Chef eines Motorrad-Clubs und dementsprechend verhält er sich auch, was ich aber schön fand...- ich hab an beiden absolut nichts zu kritisieren. Zudem konnten mich auch die meisten Nebencharakter überzeugen, vor allem Gram und Hether.

Ich glaub, man merkt mir an, dass mir das Buch gefallen hat...und auch dementsprechend bin ich natürlich von den Handlungen auch begeistert...Es war eine gute Mischung aus Action und Liebesgeschichte. Zudem hat mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt (was man auch daran gemerkt hat, dass ich es sehr schnell durchgelesen hab) und das hab ich echt nicht so häufig bei Büchern. Es war abwechslungsreich, spannend und manchmal hat man richtig mitgefiebert. Genaueres kann ich natürlich nicht verraten, denn es soll ja spannend bleiben ;-) .  Zum Ende hin wurde es nochmal richtig interessant, zudem hat mir dieses sehr gut gefallen.

Als angenehm und flüssig zu lesen empfand ich den Schreibstil der Autorin - man merkt dem Buch zudem auch nicht an, das es sich um einen Debütroman handelt.

Schlussbewertung:
 
Ein sehr toller actionreicher Debütroman, der mich echt vollkommen überzeugen konnte und daher definitiv ein Highlight für mich dieses Jahr ist... Aus diesem Grund vergebe ich natürlich volle Punktezahl und eine klare Leseempfehlung:

Samstag, 18. Mai 2019

- Rezension/Werbung Tina - "Forever Yours II: Verloren. Sein" (Morgan Stern)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Forever Yours II: Verloren. Sein" von Morgan Stern
 
Seitenzahl (Printausgabe): ca. 300
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 11,99 €
Preis E-book: 2,99 €
Bewertung:  5/5

Inhaltsangabe:
`Du bist lebensmüde`, schrie mein Verstand, ich ignorierte die Warnung. Irgendwie würde ich es schon überstehen. Und wenn nicht, dann wäre es wenigstens das Ende dieses Wahnsinns.

Ryan besitzt Mira.
Sie gehört ihm – dafür hat er mit allen Mitteln gesorgt und ihr Leben damit in einen nicht enden wollenden, aussichtslosen Albtraum verwandelt.
Nachdem Mira es allen Drohungen zum Trotz dennoch geschafft hatte, Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen, findet sie sich in dem ihr bereits bekannten Kellerverlies wieder.Ihre Tage sind voller Einsamkeit, Angst um ihre Familie und der großen Frage nach dem Warum.
Auf der Suche nach Antworten beleuchtet und durchdenkt sie intensiv ihre gemeinsame Vergangenheit.Wie hatte das Ganze begonnen und wann und wieso konnte es so aus dem Ruder laufen?
Musiker Ryan quälen derweil andere Sorgen. Die Band braucht ihren Sänger für die bevorstehende Tour und zu allem Überfluss wächst sein Verlangen danach, Mira in jeglicher Hinsicht zu unterwerfen.Hin- und hergerissen zwischen Karriere, Freunden und seinem Doppelleben als Entführer lässt er seinen Launen, seiner Wut und seiner inneren Zerrissenheit freien Lauf.
Wird er Mira brechen?


Meine Meinung:

Das Cover ist auf jedenfalls passend gewählt und die Farben gefallen mir zudem echt gut. Auch die Inhaltsangabe bringt es gut auf den Punkt.

Da es sich ja hier um den zweiten Teil einer Buchreihe handelt, sind auch dieses mal wieder Ryan und Mira die Protagonisten - und ich bin weiterhin gut mit beiden ausgekommen. Natürlich ordnet sich Mira weiterhin unter und was Ryan macht ist natürlich nicht richtig...- aber in einem Thriller ist es ja logisch, dass die Protagonisten nicht so wirklich sympathisch sind und das muss ja auch nicht sein. Es gab hier ebenfalls wieder Nebencharaktere, aber auch dieses Mal kann ich zu ihnen nicht wirklich was sagen.

Die Handlungen setzen da an, wo sie im letzten Teil aufgehört haben und waren durchweg erneut unterhaltsam und passend gewählt. Es ist weiterhin interessant, wie sich Täter und Opfer so fühlen...An Spannung hat es nicht gefehlt und abwechslungsreich fand ich es ebenfalls. Zudem find ich die Idee einen Thriller in mehreren Teilen zu schreiben weiterhin nicht schlecht. Das Ende hat mich schon ein wenig überraschat, aber durchaus gefallen.

Den Schreibstil kenn ich ja nun vom letzten Teil und auch dieses mal hab ich nichts auszusetzten daran.

Schlussbewertung:

Eine unterhaltsame Fortsetzung des Thrillers, die mich ebenfalls wieder vollkommen überzeugen konnte und daher natürlich wieder 5 Punkte erhält: