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Sonntag, 28. November 2021

-Rezension/Werbung- Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Antonia Blum)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch 

"Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder" von Antonia Blum

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 432
Verlag:  Ullstein Taschenbuch
Preis Taschenbuch:  10,99  €
Preis E-book: 8,99  €
Bewertung:  4 / 5

Inhaltsangabe:
Berlin 1911: Die Schwestern Marlene und Emma Lindow können ihr Glück kaum fassen: Sie dürfen als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen. Die forsche Marlene lernt schnell, die schüchterne Emma fühlt sich hingegen bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Denn Marlene hat sich gleich doppelt verliebt: in den vornehmen Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert und in das noch junge Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie ist fest entschlossen, selbst Kinderärztin zu werden. Doch der Weg nach oben ist steinig, der in Maximilians Familie erst recht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und entfernt sich immer mehr von ihr. Erst als das Leben des kleinen Fritz Schmittke am seidenen Faden hängt, erkennen Emma und Marlene, dass sie zusammenstehen müssen, um ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: den Kindern zu helfen. 
 
Meine Meinung:
Bisher hab ich ja noch nicht so wirklich viele historische Romane gelesen, allerdings hat mich hier einfach die Thematik interessiert. Der Titel, das Cover und auch der Klappentext waren wirklich sehr ansprechend und ich war neugierig was mich erwartet. 

Marlene und Emma sind ja mitunter die Hauptprotagonisten, mit beiden bin ich von Beginn an gut klar gekommen. Etwas besser hat mir Marlene gefallen, aber auch Emma war mir nicht unsympatisch. Es gab recht viele Nebencharaketer, wobei mich hier vorallem Maximlian von Weilert überzeugt hat. 

Die Geschichte an sich und vor allem die Thematik waren wirklich unterhaltsam, etwas mehr hätte für mich noch passieren können, also mitunter was die Krankenhausgeschichten an sich betrifft, aber das fällt nur wenig ins Gewicht. Das Ende ist so gewählt, dass man schon wissen möchte wie es weitergeht. Band 2 werde ich daher auf jedenfalls lesen. 

Am Schreibstil hab ich nichts auszusetzen, dieser war gut und flüssig lesbar.

Schlussbewertung:
Durchaus ein richtig gutes Buch mit nur kleinen Abstrichen, ich vergebe daher gute 4 von 5 Punkten...
*Vielen dank an den Verlag fürs zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars*

Sonntag, 9. Mai 2021

- Rezension/Werbung Tina - „Die Hofgärtnerin: Frühlingsträume“ (Rena Rosenthal)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Die Hofgärtnerin: Frühlingsträume“ von Rena Rosenthal

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 688
Verlag: Penguin Verlag
Preis Taschenbuch: 11,00 €
Preis E-book: 4,99 € 
Bewertung:  4/5
 
Inhaltsangabe:
Blumen sind ihre Leidenschaft. Liebe ist ihr Schicksal. Wird sie es schaffen, ihren großen Traum zu leben?

Oldenburg, 1891. Als Gärtnerin in der Natur zu arbeiten und die schönsten Blumen dieser Welt zu züchten, davon träumt Marleene schon ihr ganzes Leben. Doch ihr Wunsch scheint unerreichbar, denn eine Gärtnerlehre ist allein Männern vorbehalten. Aber Marleene gibt nicht auf: Kurzerhand schneidet sie sich die Haare ab und verkleidet sich als Junge – und bekommt eine Anstellung in der angesehenen Hofgärtnerei. Marleene ist überglücklich! Doch die anderen Arbeiter machen ihr den Einstieg alles andere als leicht, und es wird zunehmend komplizierter, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Als sie dann auch noch die beiden charmanten Söhne der Hofgärtnerei kennenlernt, werden ihre Gefühle vollends durcheinandergewirbelt. Marleene muss sich entscheiden – folgt sie ihrem Traum oder ihrem Herzen …

Der Auftakt der großen Familiensaga in hochwertig veredelter, liebevoller Ausstattung!

Meine Meinung:
Optisch gefällt mir das Cover des Buches wirklich gut und es passt zudem echt sehr gut zum Setting und auch die Inhaltsangabe ist so gewählt, das man neugierig auf das Buch wird. 

Das Buch ist ja eine historische Familiensaga und normalerweise lese ich historische Romane ja nicht, aber da mir die Inhaltsangabe wirklich sehr zugesagt hat, wollte ich das Buch lesen und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Da ich das Genre ja sonst nicht lese, kann ich es vielleicht auch nicht zu 100 % beurteilen, weil ich ja keine großartigen Vergleichsmöglichkeiten habe...

Hier geht es nun um Marleene, aber es gab auch recht viele Charaktere, die eine recht große Rolle gespielt haben. Mit Marleene bin ich echt gut klargekommen, sie war gleich sehr sympathisch und ihre teils schlagfertige Art fand ich schön. Ansonsten hat mir Frieda als Charakter wirklich gut gefallen. Einige Nebencharaktere waren natürlich auch nicht so sympathisch, aber das gehört ja dazu und das fand ich auch nicht schlimm.

Die Handlungen haben mich wirklich überzeugt und ich fand es gerade am Anfang noch richtig unterhaltsam (obwohl ich es eigentlich durchweg unterhaltsam fand, aber am Anfang besonders). Es war schön mal etwas aus dieser Zeit zu erfahren und die behandelnden Themen fand ich ebenfalls richtig gut. Das Blumenthemen bzw. das Setting mit der Gärtnerei gefiel mir zudem. Das Ende passte gut dazu und ich fand es wirklich schön.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als flüssig und angenehm zu lesen.
 
Übrigens kann ich sagen, das es sicher nicht das letzte Buch gewesen ist, was ich in diesem Genre gelesen habe und das liegt auch an der Erfahrung mit diesem Buch, was ich ja echt gut fand. Es soll ja auch noch einen zweiten Band dieser Reihe geben und da bin ich natürlich gespannt drauf.

Schlussbewertung:
Ein schöner historischer Familiensaga-Roman, der mich größtenteils echt gut unterhalten hat. Ich vergebe daher gute 4 bis 4,5 Punkte:

Mittwoch, 26. Dezember 2018

-Rezension/Werbung- Seasons of Magic: Blättertanz (Romina Gold)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Seasons of Magic: Blättertanz" von Romina Gold

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 300
Verlag: Dark Diamonds
Preis Taschenbuch:
Preis E-book:  3,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
**Stürme wie der Herbst**
Auf mütterlicher Seite Indianerin, auf väterlicher Seite Weiße. Als Halbblut und Heilerin in Salem Village wurde die kämpferische Flame Holbrook schon immer misstrauisch beäugt und ist in der Hexenverfolgung von 1692 gleich eine der Ersten, die der schwarzen Magie beschuldigt wird. Als ihr zusammen mit ihren Freundinnen Elisha, Rainille und Ira der Prozess gemacht wird, wünscht sie sich mit ihrer letzten Kraft nur eins: nie wieder in jemandes Gewalt zu stehen und dieser schrecklichen Zeit zu entkommen. Sofort wird sie vom Sturm ihrer eigenen Magie erfasst und tatsächlich weit weggetragen, bis ins Jahr 1850. Mitten in den gepflegten Garten einer stattlichen Villa hinein, die von einem charakterstarken Mann bewohnt wird, der sich nicht von Vorurteilen leiten lässt. Ganz anders ist jedoch seine Umgebung. Bald muss Flame ihre Magie nicht nur für die Suche nach einem Weg zurück aufwenden, sondern auch im Kampf um ihre Anerkennung…


Meine Meinung:

Farblich richtig schön und auch thematisch abgestimmt ist das Cover, es passt wirklich gut zum Titel und Inhalt.

Da ich bereits einige Bücher der Autorin kenne, war ich neurigierg auf dieses Buch, denn Fantasy hat ich von ihr noch nicht gelesen. Ich muss zugeben das ich selber erst etwas skeptisch war, weil es ja doch etwas "historisch angehaucht" ist - damit tu ich mich ja sonst immer schwer. Allerdings steht hier wirklich die Fantasygeschichte im Vordergrund.

Erzählt wird das Buch aus der Sichtweise von Flame, hin und wieder auch von Henry. Beide Protagonisten waren mir symphatisch. Etwas erstaunlich fand ich das er sofort so aufgeschlossen ihr gegenüber war, das find ich nicht selbstverständlich, grad bei Menschen die man nicht kennt. Nebencharaktere haben eine untergeordnete Rolle, wobei Mrs. Flint und Jacob unsympathisch auf mich wirkten.

Von den Handlungen bin ich angetan, grad am Anfang war es für mich ein kurzen Moment verwirrend, aber als sie Situation mit der "Zeitreise" losging, war ich voll drin im Buch. Etwas mehr Abwechslung hätte es noch sein können, aber das schmälert den unterhaltungswert nur gering. Das Ende ist interessant gewählt wie ich finde.

Am Schreibstil hab ich nichts auszusetzen, ich mag Romina Gold´s Schreibstil sehr.

Schlussbewertung:

Ein gelungender Reihenteil, der mir bis auf ein paar Kleinigkeiten am Anfang echt gut gefallen hat. Das Ende ist interessant und ich selber bin auch auf die anderen Teile der Reihe gespannt.

Ich vergebe gute 4 von 5 Punkten und natürlich auch eine Leseempfehlung...

Samstag, 28. Juli 2018

-Rezension/Werbung- Das Lied des Paradiesvogels 1 (Rebecca Maly)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Das Lied des Paradiesvogels 1 (Polynesien-Saga)" von Rebecca Maly

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 80
Verlag: Edel Elements
Preis Taschenbuch: -
Preis E-book:  0,99 €
Bewertung:  3 / 5

Inhaltsangabe:
Hamburg, 1890. Die Zwillinge Thea und Daniel sind unzertrennlich. Als Daniel vom Vater auf eine Expedition in die deutschen Südseegebiete geschickt werden soll, erscheint allein der Gedanke an Trennung den Geschwistern kaum vorstellbar. Sie fassen einen Entschluss:
Wenn sie gehen, dann nur gemeinsam und so schmieden sie einen gefährlichen Plan ...
Auch der junge Hamburger Reeder Leopold Saarner macht sich mit dem Schiff auf den Weg nach Polynesien. Er muss auf der fernen Insel seinen unehelichen Halbbruder finden und zu seinem Vater bringen. Aber er hat eigentlich kein Interesse daran, sein Erbe zu teilen... Der in Richtung Südsee fahrende Dreimaster beherbergt die Hoffnungen, Wünsche und Ängste der Hamburger - es beginnt eine lange Fahrt in eine ungewisse Zukunft.

Meine Meinung:

Normalerweise sind historische Romane bzw. Romane die weit in der Vergangenheit spielen nicht so sehr mein Genre, allerdings fand ich hier das Cover so schön, dass ich neugierig darauf geworden bin. Des Weiteren geht es hier u. a. um Zwillinge, auch das war ausschlaggebend für mich das Buch lesen zu wollen.

Hierbei handelt es sich um eine Buchreihe, dies ist der Auftakt... - Ich muss sagen die Zwillinge Thea und Daniel waren mir von Beginn an sympathisch. Leopold macht auf mich auch ein freundlichen Eindruck, nur Baptist kann ich schwer einschätzen. Ansonsten gibt es noch einige Nebencharaktere, aber diese spielen nur sehr am Rand eine Rolle.

Für mich sind hier die Handlungen schon unterhaltsam, trotzdem hätte noch etwas "mehr passieren können" - wobei es zum Ende hin wirklich interssant wird, deshalb freu ich mich auf die Fortsetzung.

Ehrlicherweise muss ich zugeben das ich etwas gebraucht habe um ins Buch zu finden, was aber wohl eher den Grund hat, dass ich es immer befremdlich finde (was aber normal bei historischen Romanen ist) wenn die Kinder ihre Eltern mit "Sie" ansprechen... - im Laufe der Zeit kam ich damit aber ganz gut zurecht.

Am Schreibstil der Autorin hab ich nichts auszusetzen.

Schlussbewertung:

Zum Ende hin wirklich ein unterhaltsames, schönes Buch - am Anfang hab ich etwas gebraucht rein zu finden und es hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr passieren können - aus diesem Grund hab ich mir dafür entschieden dem Buch 3 von 5 Punkten zu geben (wobei dies eigentlich einer Wertung von 3,5 Punkten entspricht)....