Donnerstag, 13. Juli 2017

-Rezension- Veganermord (Susanne Ptak)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Veganermord" von Susanne Ptak

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 160
Verlag: Klarant
Preis Taschenbuch: -
Preis E-book: 3,99 €
Bewertung: 3 / 5

Inhaltsangabe:
Von wegen ländliche Idylle und ostfriesische Ruhe – es herrscht Aufruhr in Leer. Das Veterinäramt hat anonyme Hinweise und verunreinigte Lebensmittelproben bekommen und kontrolliert daraufhin die verschiedenen Selbstvermarkter in der Region. Schnell haben die Freundinnen der ostfriesischen Spinngruppe die „Veganerszene“ in Verdacht, aber noch bevor sie dem nachgehen können, wird Tanja Kuiper, die fanatische Frontfrau der Tierrechtler, ermordet. War es etwa einer der Landwirte, denen so übel mitgespielt wurde? Oder liegt das Motiv doch im privaten Bereich? Die Kommissare Werner und Steffen gehen vielen Hinweisen nach, denn es gibt genug Menschen, die ein Motiv gehabt hätten, Tanja zu ermorden. Bevor sie noch eine heiße Spur haben, geschieht ein zweiter Mord. Und wieder ist es eine Veganerin. Zunächst findet sich keine andere Verbindung zwischen den beiden Opfern als ihre Obsession. Hat der Mörder also eine Mission – Ausrottung der Veganer?

Meine Meinung:

Für mich passt das Cover echt gut zu einem Krimi, auch der Titel und die Inhaltsangabe klingen sehr vielversprechend.

Bei dem Buch gab es mehrere handelte Personen... hierbei sind die Kommissare Werner und Steffen die Hauptprotagonisten, die auf mich ein kompetenten und guten Eindruck machen, allerdings erfährt man nicht so richtig viel privates über sie. Besonders gut von den Nebencharakteren haben mir Max und dessen Oma Ockeline gefallen, mit wem ich nicht so recht warm wurde war Tanja.

Die Handlungen waren gut und teilweise abwechslungsreich, trotzdem hat ich meine Probleme mich richtig reinzufinden, einige Dinge waren für mich doch recht verwirrend. Manche Situationen in Bezug auf Veganer, fand ich etwas zu klischeehaft bzw. überspitzt dargestellt, aber das ist Geschmacksache. Es kamen auch wirklich viele Personen darin vor, sodass man manchmal lange überlegen musste, wer mit wem in welchen Zusammenhang steht. Das Ende hat mich trotzdem überrascht, was ich sehr positiv finde.

Überzeugend und wirklich flüssig zu lesen ist der Schreibstil der Autorin, man ist mit dem Buch wirklich recht schnell durch.

Schlussbewertung:

Etwas zu verwirrend und manchmal sehr klischeehaft war mir der Krimi an einigen Stellen, trotzdem hab ich mich gut unterhalten gefühlt - langweile kam jedenfalls nicht auf. Ich vergebe hier 3 von 5 Punkten....

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