Mittwoch, 25. April 2018

- Rezension/Werbung Tina - "Ein Mann wie Papa: Reggae, Love & Drugs" (Elsa Rieger)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Ein Mann wie Papa: Reggae, Love & Drugs" von Elsa Rieger

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 228
Verlag:
Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Printbuch: 8,90 €
Preis E-book:
  3,49 €
Bewertung: 4/5

Inhaltsangabe:
Die Geschichte trägt vielfach autobiografische Züge, ist aber dennoch ein Roman.
Marie, Buchhändlerin, 47 Jahre alt, geschieden, ist jedes Mittel recht, um ein Treffen mit Paul zu arrangieren. Der Trick, sie würde ein Buch über ihn schreiben, funktioniert. Prompt willigt er ein, doch nach einem ersten Date macht er sich rar und taucht nicht einmal mehr in der Stammkneipe auf.
Kurz vor Weihnachten, als Marie die Hoffnung schon aufgegeben hat, gibt Paul endlich bekannt, dass er nun soweit ist, sich auf eine Beziehung einzulassen.
Maries Glück scheint so nah, würde Paul nicht zum Prüfstein ihres ganzen bisherigen Lebens.
Maries Impulsivität und ihr allzu großes Herz lassen sie von einem Konflikt in den nächsten stürzen. Da ist noch ihre drogenabhängige Schwester Julia, für die sie sich verantwortlich fühlt und ihr fast schon erwachsener Sohn Max, den sie wie eine Löwin liebt. Nebenbei versucht sie, Pauls Vorstellungen von einer ausgeglichenen, reifen Beziehung zu erfüllen, für die sie sich ganz schön verbiegen muss.


Meine Meinung:

Das Cover ist zwar recht schlicht gehalten, aber dennoch schön, außerdem passt es thematisch gut zum Buch.

Marie ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch, sie ist schon nett, aber irgendwie auch ein wenig anstrengend...Sie macht sich eben recht viele Gedanken und manchmal kann ich das nicht ganz so nachvollziehen. Alle anderen Charaktere spielen eher eine Nebenrolle, aber was man so von ihnen mitbekommt, scheinen diese auch größtenteils ganz nett zu sein.

Die Handlungen sind hier eher auf die Beziehung zwischen Marie und ihren Vater ausgerichtet, da sie sich viel um die Vergangenheit drehen. Außerdem geht es auch um ihre Beziehungen, was auch nicht schlecht ist. Für mich hätte noch ein wenig mehr passieren können, aber das ist immer ein wenig Ansichtssache, weil der Fokus sicher mehr auf die Vater/Tochterbeziehung liegen soll und das kommt auch gut rüber. Das Ende hat mir hier gut gefallen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und es gibt daran nichts zu kritisieren.

Schlussbewertung:

Ein guter Roman, der vielleicht noch ein wenig abwechslungsreichere Handlungen haben könnte. Aber das Buch hat mir an sich sonst gut gefallen und erhält daher 4 Punkte von mir:

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