Montag, 22. April 2019

-Rezension/Werbung- Sternmarie: Ein abenteuerliches Märchen (Jenny Völker)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Sternmarie: Ein abenteuerliches Märchen" von Jenny Völker 


Seitenzahl (Printausgabe): ca. 331
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: -
Preis E-book:  3,99 €
Bewertung: 5 / 5

Inhaltsangabe:
Was würdest du tun, wenn ein Zwerg mitten in der Nacht an dein Fenster klopft, um dich mitzunehmen in seine Märchenwelt?
Der spannende Märchenroman von Jenny Völker: Eine Mischung aus Abenteuer und Fantasy, Märchen für Erwachsene mit einem Hauch Romantik, denn auch wir Großen wollen noch an Wunder glauben!
Als es mitten in der Nacht an Marie's Schlafzimmerfenster klopft, ergreift die Mittzwanzigerin die Gelegenheit, ihr Leben zu verändern. Sie folgt dem abenteuerlustigen Zwerg Karl in ein magisches Königreich, um dort nach ihren Eltern zu suchen – plötzlich befindet sie sich mit dem Prinzen auf der Flucht und steckt mitten in einem lebensgefährlichen Abenteuer. Kann sie ihm und dem alten Ritter Johann helfen? Wird sie ihre Eltern finden? Ein magisches Abenteuer mit Elfen, Zwergen und Hexen, die auf Besen reiten, beginnt.
Folge Marie in ein märchenhaftes Abenteuer und lass dich verzaubern von der Magie der Hoffnung!


Meine Meinung:

Obwohl das Cover schlicht wirkt, merkt man - wenn man sich die Inhaltsangabe anschaut - das es doch gut zum Buch passt, der Titel ist auch wirklich treffend gewählt. Man hätte es vielleicht noch mit einer Person darauf abrunden können, das würde etwas mehr aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber das ist Ansichtssache.

Marie ist die Hauptprogatonistin im Buch, von Anfang an bin ich wirklich gut mit ihr zurecht gekommen, sie hat eine offene und liebevolle Art. Außerdem gab es viele andere Charaktere, Richard fand ich zum Beispiel auch sehr sympathisch. Des Weiteren fand ich die Mischung mit den "Fabelwesen" wie Zwerge, Hexen und Elfen echt klasse, der Märchencharakter spielt dabei natürlich eine bedeutende Rolle.

Unterhaltsam waren die Handlungen, bei manchen Fabelwesen hatte ich hin und wieder sogar ein schmunzeln auf den Gesicht, grad Zwerg Karl hatte so eine herlich erfrischende Laune. Einige Dinge waren zwar relativ schnell "klar", aber das tat der Sache keinen abbruch, fand ich. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Auf jedenfall ist das Buch auch für Kinder/Jugendliche zu empfehlen.

Am Schreibstil hab ich nichts auszusetzen, dieser war locker und angenehm zu lesen.

Schlussbewertung:

Empfehlenswertes "Märchenbuch" was mich sehr gut unterhalten konnte, auch für Kinder/Jugendliche sicher unterhaltsam. Natürlich vergebe ich da gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung...
*Vielen dank an die Autorin fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

Autoreninterview mit Jannah Ruth

Hallo liebe Leser,

Diese Woche startet unserer 1. Autoreninterview-Marathon, d. h. ihr bekommt ab heute jeden Tag, eine Woche lang, ein Interview gepostet. Den Anfang bei unserem Marathon macht *Janna Ruth*. An dieser Stelle nochmal vielen Dank, das du dich unseren Fragen gestellt hast!

* Foto ©  liegt bei Jana Mittelstädt*

Und nun geht es los mit unseren Fragebogen...

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Hallo zusammen,
Ich bin Janna und 33 Jahre alt. Ich liebe übrigens Schnapszahlen 😉 Ich komme aus Berlin, lebe aber mit meinem Mann und unseren drei Jungs in Wellington, Neuseeland. Seit 2014 schreibe ich deshalb sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Wenn ich nicht gerade schreibe oder überarbeite, liebe ich es zu zeichnen oder zu basteln, generell Dinge von Hand zu machen, besonders beim Essen. Eine meiner großen Leidenschaften ist das Kuchendekorieren und die Luftakrobatik.


2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Ich habe im Grunde schon immer Geschichten erzählt, angefangen mit Bildergeschichten, dann Comics und schließlich Romane. Spätestens mit 15 hatte ich das Schreiben für mich als wichtigstes Hobby deklariert. Für mich kam dann aber noch mal ein riesiger Entwicklungsschritt mit 28, als ich angefangen habe, das Schreiben nicht nur als Hobby zu sehen, sondern auch tatsächlich mit Hinsicht auf Veröffentlichungen anzugehen.
Mein erstes Buch darf ich ja gar nicht erwähnen, es ist nämlich GRAUENHAFT :D Ich habe es innerhalb von 2 Jahren geschrieben und mit 17 beendet und sogar für meine Eltern und Freunde drucken lassen. Seitdem harrt es seiner Existenz in dunklen Kisten und erblickt hoffentlich nie das Tageslicht 😉 


3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich schreibe mich eigentlich quer durch das Phantastikgenre: High and Low Fantasy, Dark und Urban Fantasy, aber auch mal SciFi, Dystopie oder Steampunk. Hin und wieder kommt mir aber die Idee für ein Contemporary Buch, am liebsten Coming of Age oder Slice of Life, quasi etwas Tiefgehendes.

4. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen? Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Kurze Antwort: Alles. Meine Agentur versucht gerade ein Buch zu vermitteln, das entstanden ist, weil ich auf einen Tweet über die Umbenennung von CapriSonne geantwortet habe – so viel also dazu. Oft sind es aber Tagträume, in denen ich meine Ideen entwickle.
Für mich steht erst mal das Finale der ersten Ashuan-Staffel an und dann geht’s natürlich weiter mit der zweiten Staffel. Für meine Agentur soll demnächst eine Datenschutz-Dystopie entstehen und im Dezember erscheint voraussichtlich eine Märchenadaption von mir. Und weil das alles noch nicht genug ist, habe ich auch auf englisch ein Projekt zu laufen. Dabei schreibe ich über die Erdbeben von Christchurch, die ich selbst erlebt habe.


5. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Durchschnittlich? Einen Monat. Wobei, das mit dem komplett fertig schon wieder nicht stimmt. Es ist so, dass ich Rohfassungen gerne in einem Rutsch schreibe und am liebsten im November, denn da findet der (inter)Nationale Schreibmonat statt. Aber dann lass ich mein Buch gerne einige Monate liegen, um mit frischen Augen in die Überarbeitung zu gehen. Je nach Auftragslage kann sich das schon hinziehen und ist deshalb unmöglich da einen festen Wert zu nennen.

6. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt? Lieber E-books oder Printbücher? Wie hoch ist dein aktueller SUB? 
Ich lese tatsächlich gerne Fantasy, aber auch super gerne Coming-of-Age Romane und Bücher der Weltliteratur. E-Books finde ich meist praktischer und komme auch öfter zum Lesen, deshalb greife ich gerne dazu. Allerdings kaufe ich mir diejenigen, die mir wirklich sehr gut gefallen haben danach als Print.
Meinen SUB zähle ich nicht. Ich würde ihn grob auf unter 50 schätzen. Die Wunschliste ist dann dafür umso länger. Aber ich kaufe tatsächlich nicht so oft, wenn ich nicht auch vorhabe, es demnächst zu lesen. Trotzdem bleibt dann was liegen oder ich habe bei einem Aktionspreis zugeschlagen
.

7. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Von meiner Oma abgesehen, hat meine Familie das Schreiben lange Zeit nicht für voll genommen. Als dann mein erstes Buch rauskam und meine Eltern das gelesen haben, bekam ich plötzlich zu hören: Bleib da unbedingt dran, du hast echt Talent. Sie waren also ziemlich erstaunt. Mein Mann ist quasi Teil meines Schreibprozesses und je nachdem wie sehr ich ihn beanspruche ziemlich genervt. Aber er unterstützt mich auch vollkommen und wäscht mir manchmal den Kopf, wenn ich ans Aufgeben denke.

8. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Das kommt ein wenig drauf an. Normalerweise ja, aber ich habe gemerkt, wie die Regelmäßigkeit der Serienveröffentlichung diese Aufregung ziemlich gehemmt hat. Es ist bestimmt anders, wenn ich wieder einen Roman rausbringe, aber ein neuer Ashuan-Band ist quasi nichts Besonderes mehr. Was aber nie weggeht, ist dieser Wunsch nach Feedback. Ich schreibe vor allem, um Leute an meiner Geschichte teilhaben zu lassen. Ich bin Geschichtenerzählerin und brauche mein Publikum. Deshalb wünsche ich mir selber auch Rezensionen, die sich wirklich intensiv mit dem Buch auseinandersetzen und mir Gefühle vermitteln 😊

9. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
So richtig ist das bei mir noch gar nicht vorgefallen, deshalb kann ich das gar nicht sagen. Die wenigen Male, dass Kritik geäußert wurde, fand ich das immer nachvollziehbar. Es kann nicht immer allen gefallen, aber es war nie eine Kritik, die meine Fähigkeiten als Autorin angezweifelt hat, von daher kann ich damit gut umgehen. Wie das nun wäre, wenn jemand sagt: Plot doof, Charaktere doof, alles doof, weiß ich nicht – wahrscheinlich würde ich es gar nicht so ernst nehmen, weil das schon wieder viel zu übertrieben klingt und das kann ich dann ganz gut abhaken und wegstecken. Ich reagiere aber generell nicht auf Kritik (zumindest nicht auf Rezensionsebene).

10. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Tatsächlich habe ich Ashuan früher mit meiner jetzigen Lektorin zusammengeschrieben und vor allem geplant. Jetzt ist gerade ein Projekt in der Mache, welches ich zum ersten Mal mit jemandem schreibe, den ich noch gar nicht so gut kenne. Das Plotten lief aber schon mal sehr inspirierend.

11. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Das nächste Buch von mir erscheint am 6. Mai und dabei handelt es sich um den finalen Band der ersten Ashuan-Staffel. Da geht es ziemlich heiß her. Meine Testleser sind gerade mit der letzten Folge fertig und kamen mit „Wow, da hast du aber alle Register gezogen“ oder „einfach nur hammermäßig geil“ zurück. Auf jeden Fall hat die Folge sie noch einmal richtig geflasht.
Das Buch heißt Habgier und das hier ist der Klappentext:

»Ihr seid nichts.
Die Zeichen der Macht gehören mir. Genau wie eure Stadt, eure Familien und eure Magie.
Es gehört alles mir!«

Der Erzdämon der Habgier erhebt ein für alle Mal Anspruch auf die Quelle der Magie. Als Grünthal deswegen in der Hölle versinkt, haben die Sechs keine andere Wahl, als ihm im Kampf gegenüber zu treten. Ausgerüstet mit den Zeichen der Macht machen sie sich auf den Weg durch die Ausläufer der Hölle und die letzten Überreste des Grünthalers Forst, um Malcolm aufzuhalten. Konfrontiert mit einem übermächtigen Dämon und unerschöpflicher Magie, ist es ausgerechnet menschliches Versagen, was ihnen zum Verhängnis wird.


12. Gestaltest du deine Buchcover selber? Oder hast du dafür „Designer/Grafiker“ die das für dich machen?
An Buchcovern habe ich mich noch nicht versucht. Bei Ashuan macht diese Marie Graßhoff für mich 😊

13. Wie viele (Print-)Seiten haben deine Bücher durchschnittlich?
Ich bin eine dieser Autorinnen, die ein Buch erst so richtig ernstnehmen, wenn es min. 300 Seiten hat. Zwischen 300 und 400 ist ein guter Wert finde ich. In der Fantasy außerhalb unserer Welt darf es dann auch mal gerne mehr werden.

14. Schreibst du nur unter deinen persönlichen Namen Bücher oder hast du noch andere Pseudonyme?
Ich schreibe unter einem Pseudonym, dass sich aus meinem Vornamen und dem Namen meiner Großmutter zusammensetzt.

15. Bist du auf Buchmessen vertreten? Wenn ja auf welchen?
Ich wäre gerne. Früher war ich auf der LBM, FBM und Buch Berlin, aber jetzt ist das alles zu weit weg :/ Dafür bin ich gerade ins Team der CoNZealand 2020 eingestiegen. Die WorldCons sind in Deutschland wahrscheinlich eher unbekannt, aber das größte Phantastikevent des Jahres international und nächstes Jahr kommt sie nach Neuseeland.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Oh, darf ich einen Zwillingsbruder haben? Das fände ich irgendwie cool. Ich habe eine kleine Schwester und unsere Bindung ist vorhanden, aber nicht so eng, wie ich es gerne hätte. Bei einer Zwillingsschwester stelle ich mir deutlich mehr Nähe vor. Eben eine Art beste Freundin, die wirklich immer ein offenes Ohr hat, auch wenn man sich sicher auch mal zofft.

Samstag, 20. April 2019

- Rezension/Werbung Tina - "Love Nest - Alice: Die Campells 2" (Katrin Emilia Buck)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Love Nest - Alice: Die Campells 2" von Katrin Emilia Buck


Seitenzahl (Printausgabe): ca. 284
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 11,99 €
Preis E-book: 0,99 €
Bewertung:  4/5

Inhaltsangabe:
Er ist ein Traum von einem Mann und er glaubt, da angekommen zu sein, wo andere erst hinwollen. Eine Illusion!

Sie hat mit allem gerechnet, aber nicht mit der Liebe. Ausgerechnet jetzt – ausgerechnet hier …


Mit zweiunddreißig wähnt sich Ryan am Ziel seiner Träume. Er kann nicht nur ein Haus am Strand sein Eigen nennen, sondern steht auch kurz davor, die Reederei seiner Familie zu übernehmen. Der Diamantring für seine Freundin ist bereits gekauft, als von heute auf morgen sein privates Glück zerplatzt.
Alice glaubt, die Liebe in ihrer Heimat London zu finden. Bei über zehn Millionen Einwohnern müsste das doch ein Klacks sein. Nie hätte sie gedacht, dass sie ausgerechnet im Urlaub fern der Heimat auf ihren Traummann trifft.
Doch leider fangen die Probleme jetzt erst richtig an, denn keiner der beiden frisch Verliebten hat einen Umzug um die halbe Welt im Lebensprogramm. Was nun?

Love Nest – Alice ist der zweite Band der Campbell-Reihe von Katrin E. Buck. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.


Meine Meinung:

Das Cover ist echt ein Hingucker, farblich gefällt es mir gut und auch optisch macht es echt was her. Der Klappentext ist ebenfalls gut gewählt.

Dies ist ja nun der zweite Teil der Buchreihe und bisher kenn ich den ersten noch nicht...Da es hier aber um eine andere Protagonistin geht, ist das Buch natürlich trotzdem problemlos zu lesen.

Die Hauptprotagonistin Alice und Ryan haben mir gut gefallen. Man lernt sie zu Beginn ein wenig kennen und erfährt daher etwas mehr über ihre Familienverhältnisse, was ich nicht schlecht fand. Alice war mir eigentlich gleich recht sympathisch, ihre Art hat mir gefallen. Ryan fand ich ebenfalls nicht schlecht. Hier gab es ebenfalls wieder einige Nebencharaktere. Was man so von Alice Brüdern mitbekommen hat, fand ich gut, ebenfalls Sam und auch Patrick scheint okay zu sein.

Die Handlungen sind eigentlich eine gute Mischung aus Beschreibungen der Orte und der entstehenden Liebesgeschichte. Es war durchaus unterhaltsam und es gab auch Momente, wo man mal  schmunzeln musste. Das Ende hat mich ebenfalls überzeugen könne und ich bin natürlich auch auf die Folgeteile der Buchreihe gespannt.

Den Schreibstil der Autorin kenne ich schon und auch dieses Mal hab ich nichts daran auszusetzen.

Schlussbewertung:

Ein schöner Liebesroman, der mich durchaus gut unterhalten hat und dem ich daher gute 4 Punkte gebe:

Freitag, 19. April 2019

Autoreninterview mit Carola Leipert

Hallo an alle,

und nun kommt für diese Woche noch ein weiteres Autoreninterview und zwar hat sich *Carola Leipert* dieses mal unseren Fragen gestellt. An dieser Stelle ein Dankeschön dafür.

* Foto ©  liegt bei Alexandra Mazar*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Ich bin 42 Jahre alt und lebe mit meiner kleinen Familie (meinem Mann, meinem kleinen Sohn und einer Katze) in einem Dorf in Mittelhessen. Neben dem Schreiben bin ich gerne unterwegs, um neue Orte und Landschaften zu erkunden, ich fotografiere viel und lese natürlich so viel und oft ich kann.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Mein Aufenthalt in Südafrika hat mich zu meinem ersten Roman inspiriert. Vorher habe ich kleine Aufsätze, Gedichte und Gedanken aufgeschrieben, aber nicht veröffentlicht. Bis jedoch mein erster Roman fertig war für die Veröffentlichung hat es einige Jahre gedauert, da ich damals noch nicht die Erfahrung und das Wissen hatte, was ich heute besitze. Veröffentlicht wurde er dann schließlich im November 2013 mit dem Titel „Das Tal der Zebras“.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich schreibe im Genre Belletristik und Liebesroman (alle 3 bisher veröffentlichten Romane passen in beide Genre), habe aber letztes Jahr angefangen, skurrile Kurzgeschichten in Anthologien zu veröffentlichen. Etwas, was ich mir vorher nie vorstellen konnte. Daher wäre es mittlerweile für mich nicht mehr ganz undenkbar, vielleicht eines Tages beispielsweise einen Thriller zu schreiben. Natürlich müsste der auch eine Liebesgeschichte beinhalten. Denn ohne Liebe geht es bei mir nicht.

4. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Hauptberuflich bin ich derzeit als Jobcoach und pädagogische Kraft im Bereich der Flüchtlingsarbeit tätig. Das verbraucht sehr viel Kraft und Energie. Und mein kleiner Sohn hält mich auch sehr in Atem. Daher komme ich leider nicht so viel zum Schreiben wie ich gerne möchte.

5. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Das kann vieles sein. Ein Bild, ein Ort, ein Zeitungsartikel. Ein Moment unterwegs. Es kann vieles sein.

6. Erstellst du die Cover für deine Bücher selbst oder hast du entsprechende Grafiker dafür?
Die ersten zwei Cover hat mein Mann entworfen. Mittlerweile lasse ich die Cover jedoch von professionellen Designern entwerfen oder wähle passende Premades.

7. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Ich recherchiere im Internet, welche Namen „in“ sind bzw. waren, damit sie zu meinen Protagonisten oder Nebencharakteren passen.

8. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Das ist unterschiedlich. Je mehr Routine ich bekomme, desto schneller ist ein Buch fertig. Allerdings kommt dann oft das Leben fertig und das Überarbeiten dauert länger als gedacht.

9. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Ja, lesen ist ein Teil von mir. Ohne Bücher und Geschichten bin ich ziemlich unentspannt. Ich lese momentan neben meinem eigenen Genre auch gerne Fantasygeschichten oder Biografien.

10. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext etc.).../ Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
„Die Farben in dir“ ist mein aktuelles Buchbaby, geht eher in die Jugendromanrichtung und ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mel bei ihrer inneren und äußeren Verwandlung vom „Grau des Lebens“ in die „Bunte, farbige Welt“ zu begleiten, hat mir besonders viel Spaß gemacht.

Klappentext zu „Die Farben in dir“:
Mel hat ihre Träume tief in ihrem Inneren vergraben. Sie versteckt sich im Grau ihrer Welt, voller Angst, wieder von ihren Mitmenschen verletzt zu werden. Bis Jan in ihr Leben tritt und mit ihm die Farben des Lebens…
Jan gelingt es, Mels Schutzwall zu durchbrechen. Was Mel jedoch nicht ahnt: Auch Jan kämpft mit seinen eigenen Dämonen. Während Mel beginnt, hinter ihrem Schutzwall hervorzutreten, kommt plötzlich ein Geheimnis ans Licht, das alles zu zerstören droht.


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Im Juni wird eine neue Anthologie mit dem Strange Tales Club veröffentlicht, wofür ich eine Geschichte geschrieben habe. Im Herbst wird dann ein neuer Liebesroman von mir erscheinen. Und Ende des Jahres werde ich gemeinsam mit Autorenkollegin Alexandra Mazar noch ein Buch veröffentlichen. Es ist also einiges geplant.

11. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben? Lesen sie deine Bücher?
Ja, sie verfolgen meine Schreiberei sehr interessiert.

12. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Auf jeden Fall. Es ist immer sehr spannend und aufregend für mich zu sehen, wie die neue Geschichte bei den Lesern ankommt.

13. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Erst einmal ist jede Rezension das Empfinden eines Lesers. Ist eine Kritik sachlich und gut nachvollziehbar formuliert, kann sie sehr hilfreich für die Weiterentwicklung im Schreiben sein. Wenn es aber ohne jede Sachlichkeit einfach unter die Gürtellinie geht, finde ich das gar nicht gut.

14. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Es war längere Zeit nicht denkbar für mich, bis ich eines Tages Alexandra Mazar kennenlernte. Wir haben uns immer wieder darüber unterhalten, ob wir es uns vorstellen könnten ein gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen. Und dann beschlossen, es einfach zu wagen. Wir sind noch in der Anfangsphase, aber es fühlt sich sehr gut und vielversprechend an.

15. Vor kurzem war ja die Leipziger Buchmesse…Wie sieht der Tagesablauf an einem Messetag für dich aus?
Auweia. Früh aufstehen, so gegen 7 Uhr. Frühstücken und anschließend direkt zur Messe. Dieses Jahr hatten wir einen genauen Plan. Vorträge und Lesungen besuchen, befreundete Blogger und Autoren treffen, sich informieren, was im eigenen Genre so passiert. Abends dann müde und mit schmerzenden Beinen noch etwas essen gehen und dann ab in die Wohnung Füße hoch.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Das kann ich mir nur schwer vorstellen, da ich ein Einzelkind bin und von meinem Charakter eher der Typ, der viel Zeit für sich benötigt. Bei befreundeten Zwillingspaaren habe ich mitbekommen, dass sie immer sehr viel Zeit gemeinsam miteinander verbracht haben. Das war mir persönlich immer zu viel Zweisamkeit.

-Rezension/Werbung- Kristallseelen (Marlies Lüer)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Kristallseelen" von Marlies Lüer 

Seitenzahl (Printausgabe): 316
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 12,90 €
Preis E-book:  0,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
In der Nacht als die Sterne fielen, nahm das Unheil seinen Anfang. Raumont und Doran, die Zwillingsprinzen der Schwarzburg, sind zu Männern herangewachsen. In ihren Adern fließt dasselbe Blut, und doch könnte ihr Schicksal nicht unterschiedlicher sein. König Raumont überzieht gnadenlos die Nachbarlande mit Krieg. Ihm stehen die Etunaz zur Seite, geboren aus schwarzer Magie. Doran sucht Verbündete, um dem ein Ende zu setzen. Ganz in seiner Nähe schlummert die Hoffnung im Wald. Der lebende Berg wartet mit Geduld auf die Geburt der Kristallseelen. Er hat die Ewigkeit auf seiner Seite, aber für die Menschen drängt die Zeit.

Meine Meinung:

Interessant ist auf jedenfall der Titel des Buches, auch die Inhaltsangabe klingt vielversprechend. Das Cover ist "magisch" und passt sehr gut zu einem Fantasyroman.

Am Anfang sind hier klar die Charaktere Doran und Amareile unter anderem die haupthandelten Personen in der Geschichte, auch Raumont hat seinen größeren Anteil. Später werden Charaktere wie Andro und Faheeli wichtiger. Auch einige "Fantasywesen" kommen zum Einsatz, was die Geschichte gut abrundet.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich erst etwas gebraucht habe um richtig ins Buch reinzukommen, als es sich dann um die Geschichte mit Andro usw. drehte war ich aber angekommen in den Handlungen. Diese waren unterhaltsam und auch abwechslungsreich, hin und wieder war ich etwas verwirrt, aber das lag wohl eher an mir, als an dem Buch 😊. Das Ende gefällt mir sehr.

Flüssig und gut zu lesen ist der Schreibstil der Autorin, daran hab ich nichts zu kritisieren.

Schlussbewertung:

Unterhaltsames Fantasybuch, wo ich am Anfang etwas gebraucht habe um wirklich rein zu kommen, was mir dann aber trotzdem gut gefallen hat. Ich hab mich für eine Bewertung von 4 Punkten entschlossen...
*Vielen dank an die Autorin fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

Dienstag, 16. April 2019

Autoreninterview mit Jana von Bergner

Hallo an alle Blogbesucher,

und auch heute ist es mal wieder Zeit für ein neues Autoreninterview. Wir freuen uns sehr, dass *Jana von Bergner* (eine meiner - Tina´s - Lieblingsautorinnen) sich bereit dazu erklärt hat sich unseren Fragen zu stellen und danken ihr an dieser Stelle dafür.

* Foto ©  liegt bei Sascha Moll*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Hallo, liebe Tina, und danke für das Interview. Ich bin 38 Jahre alt und wohne in einer Kleinstadt nördlich von Hamburg – zusammen mit meinem fünfjährigen Sohn und meiner Maltipoo-Hündin Maja. Ich bin also ein Nordlicht, auch wenn ich für mein Journalistik-Studium einige Jahre in Bayern gelebt habe. Meine Urlaube verbringe ich meistens auf der Insel Föhr, doch hin und wieder zieht es mich in die Sonne.  Neben Kind, Hund und dem Schreiben bleibt nicht viel Zeit für andere Hobbies und diese nutzte ich – auch wenn sich das vermutlich verrückt anhört –für Treffen mit anderen Autoren auf Messen oder bei Stammtischen und ich engagiere mich ehrenamtlich im Bundesverband junger Autoren und im Selfpublisher-Verband. Ansonsten gehe ich gern ins Kino und nehme mir seit Jahren vor, endlich mal wieder einen Tanzkurs zu besuchen.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Meinen ersten, bis heute unvollendeten Roman, habe ich mit fünfzehn in den Sommerferien geschrieben. Die Geschichte handelte von einer Schülerin, die für einen älteren Jungen schwärmt und dabei übersieht, dass deren jüngerer Bruder eigentlich der Richtige für sie wäre. Als ich zu drei Vierteln fertig war, las ich den Ratgeber „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N- Frey und merkte, dass ich so gut wie alles falsch gemacht hatte. Danach verstrickte mich so lange in Überarbeitungen, bis ich aufgab. Nach dem Studium begann ich, Harry-Potter-Fanfiction in Romanlänge zu schreiben. Doch bis zu meinem ersten „richtigen“ Buch dauerte es weitere zehn Jahre. Erst im Mai 2016 veröffentlichte ich über Kindle direct mit „Casting Fever“ einen Jugendroman, den ich während meiner Elternzeit geschrieben hatte.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Im Mittelpunkt meiner Romane steht immer eine Liebesgeschichte. Mein Haupt-Genre ist deshalb die Romance, wobei einige meiner Bücher zu den Unter-Genres New Adult oder Young Adult zählen. Grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, in fast allen Genres zu schreiben, solange es einen Liebes-Plot gibt. Ohne geht es nicht.

4. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Ja, ich arbeite mittlerweile hauptberuflich als Autorin. Den ganzen Tag zu schreiben, kenne ich noch aus meinem vorigen Berufsleben als Journalistin. Allerdings gehören zur Arbeit eines Selfpublisher noch viele andere Aufgaben, die nichts mit dem Schreiben zu tun haben, sodass ich längst nicht jeden Tag Zeit dafür finde. Gerade liegt zum Beispiel eine Buchveröffentlichung hinter mir. In dieser Phase kümmere ich mich stärker ums Marketing als um meine Autorentätigkeit.

5. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Meistens sind es Dinge aus dem eigenen Umfeld: Gefühle und Gedanken, die ich in einen anderen Kontext stelle, um sie zu verarbeiten. Manchmal auch die Frage, wie ich mich in einer bestimmten Situation verhalten würde oder was es wohl mit einer Person macht, wenn ihr etwas Bestimmtes widerfährt. Mein zentrales Thema, das sich durch all meine Romane zieht, ist die Aussöhnung mit der eigenen Vergangenheit und das Vergeben von Fehlern, die man selbst gemacht hat oder die andere begangen haben. Aus meiner Sicht sind dies Probleme, mit denen jeder von uns sich auseinandersetzen sollte, um dauerhaft glücklich zu werden.

6. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Normalerweise lege ich zunächst das Alter und den Herkunftsort der Protagonisten fest und recherchiere im Anschluss, welche Namen für den entsprechenden Jahrgang und die Region typisch sind. Ich achte darauf, welche Gefühle der Klang einer bestimmten Kombination von Vorname und Nachname in meinem Kopf erzeugt. Und ich prüfe, ob keine bekannte Person mit demselben Namen existiert. Bei Geschwistern möchte ich miteinander harmonierende Vornamen, weil Eltern normalerweise ebenfalls darauf Wert legen. So enden die Vornamen aller Geschwister aus meiner „Keiner“-Reihe mit einem A. Manchmal gebe ich einer Figur aber auch bewusst einen außergewöhnlichen Namen. Zum Beispiel im Fall von Vivien aus „Für die Liebe und das Leben“, die von ihrer Großmutter nach der Schauspielerin Vivien Leigh benannt wurde und darunter leidet.

7. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Drei bis vier Monate.

8. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Mein Lieblingsgenre ist Gay Romance, aber ich mag auch Historienromane, Romance, New Adult und hin und wieder sogar einen Fantasy-Roman. Von Krimis und Thrillern halte ich mich eher fern, weil mir darin vieles zu brutal geschildert wird.

9. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext etc.)... / Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Mein aktuelles Buch ist der Liebesroman "Hochzeit in Maine". Ich liebe Hochzeiten und wollte gern den typischen Planungs-Wahnsinn beschreiben, den viele amerikanische Paare für ihre Heirat betreiben. Deswegen habe ich zum ersten Mal ein Setting außerhalb Deutschlands gewählt.

Der Klappentext: 

Nie wieder will Amber in ihre Heimat Maine zurückkehren. Zu schmerzvoll sind die Erinnerungen an ihre dort verlorene Liebe. Doch als ihre beste Freundin Rachel sie bittet, ihre erste Brautjungfer zu werden, kann sie nicht ablehnen. Schließlich kennt sie den Bräutigam nur zu gut: Victor hat Mitschuld daran, dass Ambers eigene Hochzeit geplatzt ist. Nun muss sie verhindern, dass Rachel diesen herzlosen Karrieremenschen heiratet – selbst wenn es bedeutet, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

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Einiges befindet sich gerade in der Schwebe, aber es wird auf jeden Fall einen Weihnachtsroman mit einer Nebenfigur aus „Hochzeit in Maine“ geben.

10. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Zum Glück werde ich inzwischen von allen Seiten unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar.

11. Bist du immer sehr aufgeregt, wenn du ein neues Buch veröffentlich hast, wie es den Lesern gefällt und wie die ersten Rezensionen wohl aussehen werden?
Ja, natürlich. Wenn ich Monate an einer Geschichte gearbeitet und viel Herzblut hineingesteckt habe, hoffe ich auch, dass beim Leser etwas davon ankommt.

12. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Ich bleibe sachlich und höflich und bedanke mich genauso für negative Rezension. Es sei denn, die Texte sind beleidigend, dann ignoriere ich sie. Tatsächlich musste ich für meinen Roman „Keiner weiß von uns“, in dem es um eine verbotene Schüler-Lehrer-Beziehung geht, teilweise sehr heftige Kritik einstecken – auch gegen mich als Person. Natürlich schmerzt das im ersten Moment. Aber dann versuche ich mich, auf das positive Feedback zu konzentrieren und schiebe das Andere weg.

13. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
In Hamburg leite ich einen Autorenstammtisch und wir haben dort gemeinsam eine Anthologie herausgebracht. Ich habe mich letzten Winter auch an einem literarischen Adventskalender mit einer Fortsetzungsgeschichte beteiligt, aber dies waren eher überschaubare Gemeinschaftsprojekte. Was mich mal reizen würde, wäre, einen Liebesroman zu zweit zu schreiben, wobei jeder Autor die Perspektive eines Protagonisten einnimmt. Größte Herausforderung wäre hierbei vermutlich, den passenden Schreibpartner zu finden.

14. Vor kurzem war ja die Leipziger Buchmesse…Wie sieht der Tagesablauf an einem Messetag für dich aus?
Auf der Messe ist jeder Tag anders. Meistens ist es eine Mischung aus eigenen Terminen – einer Lesung oder einem Meet & Greet –, dem Besuch von interessanten Veranstaltungen und netzwerken. Da ich im Vorstand des Selfpublisher-Verbands bin, habe ich auch dort am Stand einige Aufgaben wahrgenommen.

15. Gehst du auch privat auf Messen, wo du nur als Besucher dabei bist (nicht als Autor?)
Ja, denn ich liebe Messe. Letzten Mai war ich als Besucherin auf der Loveletter Convention. Romance-Fans kann ich den Besuch wärmstens empfehlen.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Eine spannende Frage, denn meine eigene Schwester und ich sind ziemlich verschieden. Vermutlich würde ich mit ihr all die verrückten Dinge ausprobieren, die man aus dem „doppelten Lottchen“ kennt: also, die Identität für einige Zeit tauschen und in ein anderes Leben eintauchen. Und dann würde ich mit ihr zusammen einen Liebesroman schreiben, schließlich wäre sie der perfekte Schreibbuddy.

Sonntag, 14. April 2019

- Rezension/Werbung Tina - "All of you" (Maya Fields)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"All of you" von Maya Fields

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 318
Verlag: Forever
Preis Taschenbuch: 
Preis E-book: 4,99 €
Bewertung:  4/5

Inhaltsangabe:
Maddy ist kurz davor, aus ihrem Eine-Frau-Start-Up ein erfolgreiches IT-Unternehmen zu machen. Dafür muss sie nur noch einen Deal mit dem renommierten Konzern Bowman & Tate abschließen. Doch während sie Expertin auf ihrem Fachgebiet ist, wird ihr schon beim Gedanken an die Präsentation vor dem potentiellen Kunden schlecht. Dann begegnet sie Zac und während beim Anblick des arroganten Bad Boys ihr Herz wie verrückt anfängt zu flattern, fühlt sie sich in seiner Gegenwart auch selbstbewusst und sicherer. Genau das Auftreten braucht sie für ihre Präsentation! Kurzerhand engagiert sie Zac als Assistenten und schafft es mit seiner Hilfe, den Deal zu bekommen. Alles wäre schön, würden doch nur die Schmetterlinge in ihrem Bauch und Zac aus ihren Gedanken verschwinden … Denn eins ist klar: An einem Typen wie Zac kann sie sich nur die Finger verbrennen!

Meine Meinung:

Das Cover wirkt sehr elegant und zieht daher natürlich auch die Aufmerksamkeit auf sich. Ich denke, es passt eigentlich auch recht dazu.

Um auf die Protagonisten zu kommen...Maddy war mir zwar nie unsympathisch, aber irgendwie musst ich mich dennoch erstmal so ein wenig an sie gewöhnen. Ihr Verhalten steht so ein wenig im Widerspruch, denn zum einen wirkt sie teilweise schon selbstbewusst, aber andererseits auch unsicher. Bei Zac bin ich auch ein wenig zwiegespalten. Einerseits wirkt er so, als wüsste er was er wolle, andererseits hatte man immer das Gefühl, dass er irgendwie ein Geheimnis hat. Im Laufe des Buches fand ich dann aber beide echt richtig gut. Als Nebencharakter fand ich Maddys Freundin Emma echt gut.

Die Handlungen haben mich durchaus unterhalten. Es war schon interessant zu lesen, wie sich Maddy mit ihrem Unternehmen so schlägt und auch die Geschichte zwischen ihr und Zac fand ich gut.....Für mich hätte manchmal ein wenig mehr passieren können und es hat auch so ein wenig das Highlight gefehlt, aber ansonsten hat es mir durchaus gut gefallen.... Das Ende hat mich auch überzeugen können, denn ich fand es echt schön.

Den Schreibstil empfand ich als flüssig und gut zu lesen.

Schlussbewertung:
Ein schöner Liebesroman, an dem ich nur sehr wenig zu kritisieren habe und der aus diesem Grund 4 Punkte von mir erhält: