Dienstag, 11. Juni 2019

Autoreninterview mit Alisha Bloom

Hallo an alle Leser,

wir sind nun beim 3. Tag unseres Autoreninterview-Marathons angekommen. Dieses mal hat sich *Alisha Bloom* unseren Fragen gestellt...und auch ihr möchten wir dafür danken!

* Foto ©  liegt bei Depositphotos@macniak_1624517*

1. Da du ja unter einem Pseudonym schreibst und wer Alisha Bloom als Autorin kennt, weiß, dass ihr eine Gruppe von 5 Autorinnen seid – wollt ihr vielleicht dennoch grob etwas über euch erzählen?!
Wir sind fünf Frauen im besten Alter und schreiben alle bereits seit einigen Jahren Romane in den verschiedensten Genres. Im Liebesromansektor tummeln wir uns aber alle. Einige von uns sind Vollzeitautorinnen, andere haben einen zusätzlichen Brotjob. Wir kennen uns alle persönlich, sehen uns aber selten, weil wir weit entfernt voneinander wohnen. Wir sind sehr verschieden, schaffen es aber, unsere Fähigkeiten als Alisha zu vereinen, so dass wir hoffentlich noch viele tolle Romane gemeinsam schreiben.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Die Idee zu Alisha wurde durch zwei von uns als „Schnapsidee“ geboren und aus vielen „könnte man“ wurden dann plötzlich konkrete Pläne. Gefunden haben wir uns Anfang 2018 und das erste Buch erschien dann Ende 2018.

3. Wie zu Beginn schon geschrieben, schreiben ja 5 Autorinnen unter diesem Pseudonym, wie darf sich der Leser denn diese Zusammenarbeit vorstellen?
Weil wir uns - wie oben erwähnt - kaum persönlich sehen, sind wir auf eine enge Zusammenarbeit per Chat oder per Telefon angewiesen. Hin und wieder gibt es auch eine Telefonkonferenz, die immer viel Spaß macht. Aus einer spontanen Idee ist inzwischen ein Team geworden, das sich gegenseitig unterstützt. Wir schreiben täglich miteinander.

4. Schreibt immer nur eine von euch an dem entsprechenden Buch oder schreibt ihr immer gemeinsam?
Jede Autorin schreibt die Rohfassung für ein Buch und die anderen vier überarbeiten dann intensiv. Momentan überlegen wir uns, immer zwei Autorinnen ein Buch schreiben zu lassen. Dann würde bei Wechsel der Perspektive auch ein Wechsel des Autors stattfinden, was eine völlig neue Dynamik in die Geschichte bringt.

5. Wart ihr schon von Anfang an 5 Autoren oder waren es auch mal mehr oder weniger?
Die Idee wurde von zweien geboren und dann sind rasch die anderen drei hinzugekommen. Also kann man sagen, dass wir von Anfang an zu fünft waren.

6. Wie seid ihr auf die Idee gekommen als mehrere Autorinnen ein gemeinsames Pseudonym zu nutzen?
Gemeinsam macht eine solche Sache definitiv mehr Spaß und oft sind wir auf uns allein gestellt, wenn wir schreiben. So entstand die Idee des Teamworks. Und wir haben es bis heute nicht bereut.

7. Wählt ihr gemeinsam aus, was ihr als nächstes schreibt, oder darf das jede für sich selbst entscheiden?
Jede von uns darf ihre eigenen Ideen verwirklichen. Der grobe Plot wird dann im Team besprochen und alle dürfen unterstützend Einfluss nehmen.

8. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Diese Frage würde jede von uns vermutlich anders beantworten.  Aber man kann sagen, je nachdem, welche anderen Projekte jede von uns noch bearbeitet, liegt die reine Schreibzeit in der Regel zwischen 6-8 Wochen.

9. Du schreibst ja auch eher Buchreihen. Steht schon am Anfang der Idee fest, wie viele Teile die Reihe haben wird?
Da wir fünf Autorinnen sind, hat die erste „Reihe“ fünf Bände, die sich vom Titelaufbau und Cover ähneln. Allerdings kann jedes Buch auch für sich gelesen werden. Die Geschichten bauen nicht aufeinander auf, von daher würde ich nicht von einer Reihe sprechen.

10. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genres für dich denkbar?
Ich schreibe erotische Liebesromane und liebe es! Ich kann mir kein schöneres Genre vorstellen. Prickelnde Liebesromane mit Happyend-Garantie. Es ist doch toll, wenn sich die beiden trotz widriger Umstände zum Schluss knutschend in den Armen liegen.

11. Was inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Das Leben; und natürlich inspirieren wir uns gegenseitig. Wir planen oft gemeinsam und jede bringt neue Ideen ein, das macht wahnsinnigen Spaß.

12. Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Es gibt da so einige, auch wenn wir den wundervollen Städten in den USA und England treu bleiben. Es werden Miami und San Francisco folgen, aber es geht auch noch mal ins wundervolle Schottland, und überhaupt – sag niemals nie.

13. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Das war zu Beginn etwas schwierig, da kamen die merkwürdigsten Fragen. Das hat sich jedoch im Laufe der Jahre geändert und sie freuen sich immer schon wahnsinnig auf den nächsten Roman.

14. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Der Name muss zum Charakter passen. Wie stellt ihr euch eine Katie vor? Sicherlich anders als eine Katarina. Oder ein Michael sieht anders aus und benimmt sich anders als ein Rick. Es muss einfach passend zum Hintergrund der Figur und zum Setting sein.

15. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Am 22.5. ist der vierte Alisha Bloom Roman mit dem Titel „Italian Bad Boy – Heiße Küsse“ erschienen.

Klappentext:
"Ich brauche eine Verlobte, und zwar sofort!"

Es ist nicht zu fassen! Ich habe mich in eine echt miese Lage katapultiert. Seit über einem Jahr bin ich verlobt. Blöd nur, dass es diese Verlobte eigentlich gar nicht gibt ...
Nun steht eine Familienfeier an, und die einzige Möglichkeit auf die Schnelle an eine passende Frau zu kommen, ist ein Anruf bei einer Agentur.

Als ich Elena das erste Mal sehe, ist mir sofort klar: die oder keine. Sie ist heiß und unschuldig zugleich und sie macht mich mehr an, als alle Frauen, die ich bisher in meinem Bett hatte.

Drei Tage mit ihr auf engstem Raum.
Drei Tage mit ihr in einem Bett.
Sie in meinen Armen, ihre Lippen auf meinem Mund ....
Stopp!
Dazu werde ich es nicht kommen lassen!


16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester … wie wäre es für dich, wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Eine Zwillingsschwester wäre sicherlich toll! Wobei wir ja 5 Autorinnen sind, dann wären wir 10 Frauen, die sich bestimmt super ergänzen und verstehen würden.
Die Vorstellung ist toll! Danke für die Frage, vielleicht wird es in einem von unseren Romanen bald mal Zwillinge geben.

Montag, 10. Juni 2019

Autoroeninterview mit Sandrine Dupont

Hallo an alle Blogleser,

heute ist nun der 10.06.2019 und damit der 2. Tag unseres 2. Autoreninterview-Marathons. Heute hat sich nun *Sandrine Dupont* unseren Fragen gestellt und wir danken ihr an dieser Stelle dafür.

* Foto ©  liegt bei Sabine Antonius*
Und das sind ihre Antworten...

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Bonjour und Merci für die Einladung. Auch wenn ich einen französischen Namen habe, bin ich keine Französin, doch ich liebe Frankreich und die ganze Kultur dort. Im Sommer werde ich 50, aber das ist nur eine Zahl. Mit meiner Familie und meinen Schreibkatzen wohne ich bei Frankfurt am Main, direkt im Grünen und umgeben von viel Natur. Neben dem Schreiben interessiere ich mit Phytotherapie, das heißt, Heilen mit Kräutern. Ich sammle und trockne Kräuter und mische daraus Tee oder rühre Salben und Tinkturen an. An mir ist wohl eine Kräuterhexe verloren gegangen.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Geschrieben habe ich eigentlich schon immer, nur nicht professionell. Ich war lange Vorstand eines Charity-Vereins und dort für die Pressearbeit und die Texte zuständig. Im letzten Jahr sprach mich eine Autorenfreundin an, ob ich nicht an einem Wettbewerb teilnehmen möchte und dann wurde es ernst. Ich fing an zu schreiben und schrieb und schrieb. Das erste Buch erschien Ende Dezember 2018, aber nach einer kompletten Überarbeitung kam es im Februar 2019 in zweiter Auflage heraus.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Meine ersten Bücher, die „Heaven-Reihe“, sind Liebesgeschichten, was dem Wettbewerb in 2018 geschuldet ist, denn daraus sind sie entstanden. Sie enthalten immer auch etwas Krimi und Psychologie, denn Spannung ist wichtig. Aber es gibt immer ein Happy End. Auf ein bestimmtes Genre bin ich nicht festgelegt, mal sehen, was so passiert. Das Projekt, an dem ich schreibe, hat mit Mythologie und Zeitreise zu tun, aber mehr verrate ich nicht.

4. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Das ist ganz unterschiedlich. Das Projekt, an dem ich gerade schreibe, ist in einem Schreibkurs, den ich besucht habe, entstanden. Es ging um den berühmten ersten Satz und als die Kurzgeschichte, die wir schreiben sollten, fertig war, wollten die beiden Protagonisten, dass ich weiterschreibe. Was sollte ich machen? Ansonsten sind es oft alltägliche Momente oder Erlebnisse, die mich inspirieren. Oder auch Reisen in fremde Städte.

5. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Oh, das ist auch unterschiedlich. Die ersten drei Bücher habe ich innerhalb von 8 Monaten geschrieben, zumindest in der Rohfassung. Die Nachbearbeitung hat nochmals etwa vier Wochen pro Buch beansprucht.

6.  Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Ich schreibe derzeit nur, aber ich engagiere mich auch ehrenamtlich. Zum Beispiel in der Schule meines Sohnes. Schreiben tue ich jeden Tag, nicht immer gleich viel, aber wenigstens ein paar Sätze oder eine Szene. Manchmal auch in ein Notizheft, wenn ich unterwegs bin und der Laptop zu Hause liegt.

7. Welche Projekte hast du als nächstes geplant? 
Aus der Heaven-Reihe wird im Sommer ein Sequel erscheinen, das nicht so umfangreich wie die Hauptbücher ist. Wann ich das aktuelle Buch veröffentliche, weiß ich noch nicht. Für den November ist ein Winter-Liebesroman als Gemeinschaftsprojekt mit einer Nachwuchsautorin geplant. Wer das ist, kann ich noch nicht verraten, aber sie ist sehr talentiert.

8. Erstellst du die Cover für deine Bücher selbst oder hast du entsprechende Grafiker dafür?
Nein, die Cover lasse ich machen. Ich habe eine wundervolle Designerin, die mir hilft und alles nach meinen Vorstellungen umsetzt. Wer wissen will, wer das ist, darf ich gerne ansprechen.

9. Du schreibst ja zurzeit eig. eher Buchreihen, ist schon von der Idee her klar wie viele Teile es geben wird?
Die Heaven-Reihe wird mit dem vierten Band zu Ende sein. Für nächstes Jahr ist eine neue Reihe geplant, aber ich verrate noch nicht, worum es geht.

10. Wie wählst du die Buchtitel für das jeweilige Buch aus?
Für die Heaven-Reihe sollte es etwas sein, dass mit dem Ortsnamen Heaven in Zusammenhang steht. Der Titel gibt einen Einblick in die Geschichte, ohne etwas zu verraten.

11. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Aus meinem Freundeskreis und aus der Familie gab es nur positives Feedback. Alle finden es klasse, dass ich das mache und unterstützen mich, sei es mit Ideen oder einfach nur, in dem sie mir Dinge abnehmen, die mich vom Schreiben abhalten. Einkaufen und kochen zum Beispiel. Das mag ich überhaupt nicht „lach“.

12. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Vor kurzem habe ich den dritten Band der Heaven-Reihe veröffentlicht. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, die mich selbst sehr berührt hat. Feuerwehrmann und Ex-SEAL Mike kämpft gegen Dämonen aus seiner Vergangenheit und traut sich nicht, seine Gefühle, die er für die hübsche Tierärztin Juliette entwickelt, zuzulassen.

Klappentext:
Feuerwehrmann Mike Hunter traut seinen Augen nicht, als die neue Tierärztin eines Tages in der Wache auftaucht. Sie ist nicht nur hübsch, sondern hat scheinbar auch noch das Herz am rechten Fleck. Trotz der starken Anziehung zwischen ihnen kämpft Mike mit allen Mitteln gegen seine Gefühle an - zu sehr verfolgt ihn ein Vorfall aus seiner Vergangenheit. 
Dr. Juliette Bernaux, vor kurzem nach Heaven gezogen, ist von Mike Hunter fasziniert. Groß und breit gebaut mit unzähligen Tattoos am ganzen Körper, umgibt ihn etwas, dem sie sich nicht entziehen kann. Doch bei einem Mann wie ihm würde sie als unscheinbare Frau niemals eine Chance haben, glaubt sie. Außerdem hat sie nach einem traumatischen Erlebnis mit Männern abgeschlossen.
Gibt es überhaupt eine Zukunft für sie? Oder bringt das, was sie beide verfolgt, am Ende doch auseinander?


13. Wie wählst du deinen Handlungsort aus – warst du in den entsprechenden Städten/Ländern, die in deinen Büchern vorkommen, schon einmal persönlich?
Da die Idee für die Heaven-Reihe aus dem Wettbewerb stammt und dort Texas vorgegeben war, spielt die Reihe dort, aber Heaven ist natürlich ein fiktiver Ort. Allerdings kommen Orte oder Gegenden vor, die es wirklich gibt. Nicht alle Bücher werden an Orten spielen, an denen ich noch nicht war. Als frankophile Autorin werden sicherlich einige Bücher auch in Frankreich spielen, wo ich schon oft war.

14. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Bisher noch nicht, aber es ist ja geplant. Und warum nicht? So etwas ist doch spannend, besonders wenn man sich gut kennt und den gleichen oder ähnlichen Schreibstil hat.

15. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Das ist eine witzige Frage. Meine Protagonisten und die Nebendarsteller bekommen oft ihre Namen von Freunden oder Familienmitgliedern oder Menschen, die mir nahestehen. Mike Hunter aus Band 3 hat als Einziger seinen Vornamen nach einer echten Persönlichkeit, was ich aber zum Zeitpunkt des Schreibens nicht wusste. Umso berührender war es dann, als ich die Hintergründe herausfand.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Das fände ich toll. Ich habe eine liebe Freundin, die einem Zwilling fast nahekommt. Wir haben so viel gemeinsam, man könnte uns für Zwillinge halten.

Sonntag, 9. Juni 2019

-Rezension/Werbung- Tausend bunte Sonnenstrahlen (Lilly R. Weinberg)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Tausend bunte Sonnenstrahlen" von Lilly R. Weinberg 

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 241
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 9,00 €
Preis E-book:  1,99 €
Bewertung: 4 / 5

Inhaltsangabe:
Emma entflieht ihrem täglichen Trott als Stationsschwester einer Bochumer Klinik und begibt sich auf die Reise,
von der sie schon lange träumt.
Mit dem VW Camper nach Sardinien.

Dort ist alles anders. Die Menschen, die Natur, die Lebenseinstellung.

Ihr Wunsch, auf der Insel zu bleiben und ihre inneren Dämonen zu bekämpfen, wird immer größer.
Ist sie mutig genug ihre Vergangenheit ruhen zu lassen und ihr Leben von Grund auf zu ändern?


Meine Meinung:

Richtig schön und auch farblich sehr hübsch find ich das Cover, der Titel und die Inhaltsangabe machen neurigierg aufs Buch.

Emma ist ja die Hauptprotagonistin im Buch, sie war mir sofort sympathisch, sie zweifelt zwar hin und wieder etwas zu sehr an sich, aber ist auch verständlich, nachdem was ihr in der Jugend "widerfahren" ist. Des Weiteren gibt es da noch Matteo, der eine größere Rolle spielt, auch er konnte mich überzeugen, er hat eine so hilfsbereite Art die mir sehr gefallen hat. Ansonsten gab es noch einige andere Nebencharaktere wobei mir da Pierre, aber auch Matteos Tante am besten gefallen haben.

Was die Handlungen betrifft, diese fand ich unterhaltsam, man konnte sich zwar schon in gewisserweise denken wie es ausgehen wird, aber das tat dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Ich persönlich hätte es nur noch etwas schöner gefunden wenn zum Ende hin auch nochmal der andere Handlungsort eine Rolle gespielt hätte, grad in Bezug auf ihr "altes Leben", aber das ist nur ein kleiner "Kritikpunkt".  Das Ende an sich hat mir aber auch gut gefallen.

Am Schreibstil der Autorin hab ich nichts auszusetzen, dieser war gut und angenehm zu lesen.

Schlussbewertung:

Schönes, unterhaltsames Buch - was mich im großen und ganzen überzeugt hat, ich selber hätte mir nochmal den "anderen Handlungsort" gewünscht, weil das nochmal etwas mehr Abwechslung in die Sache gebracht hätte, aber das ist Ansichtssache. Ich vergebe dem Buch gute 4 von 5 Punkten (Tendenz zu 4,5 Punkte)...
*Vielen dank an  die Autorin fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*

- Rezension/Werbung Tina - "Forget it, Mister Millionaire" (C. R. Collins)

Twin Tina´s Rezension zum Buch

"Forget it, Mister Millionaire" von C. R. Collins

Seitenzahl (Printausgabe): ca. 246
Verlag: Eigenverlag/Selfpublishing
Preis Taschenbuch: 7,99 €
Preis E-book: 2,99 €
Bewertung:  5/5

Inhaltsangabe:
Eine Frau, die alles hat - und mehr will ...
Ein Mann, der nimmt, was er will - koste es, was es wolle …

Henriette Babingtons Weg scheint vorgezeichnet - bis das Universum verrückt spielt und die Weichen für ihr Leben neu stellt. Plötzlich soll sie, die Tochter eines englischen Adeligen, der es in den USA zu Reichtum gebracht hat, nicht mehr die Leitung des Familienkonzerns übernehmen, sondern einen Kerl heiraten, dem die Klatschpresse den wenig schmeichelhaften Namen „Sexy Millionaire“ gegeben hat.
Henriette ist wenig begeistert, zumal besagter „Mister Millionaire“ seine ganz eigenen Pläne verfolgt und Henriette für ihn nur zierendes Beiwerk und Mittel zum Zweck zu sein scheint. Will sie da mitmachen? Gewiss nicht! Also gibt es nur eins: Sie muss die Ärmel hochkrempeln und kämpfen - gegen den Mann, der sie zu lieben lernt. Verwicklungen und Missverständnisse nicht ausgeschlossen!

»Es ist zum Verrücktwerden! Wieso gibt es nur noch dominante Besserwisser? Wo sind die tapferen Ritter? Was wurde aus den hünenhaften Wikingern? Wieso gerate ich nicht in eine Zeitschleife und plumpse einem heißen Highlander auf den Schoß und … Okay, Stopp! Ich habe eindeutig zu viel Zeit mit meinen Büchern verbracht, dabei gibt es nur eine Wahrheit, die ich in den Kopf kriegen muss: Wie sexy ein Kerl auch lächelt und wie heiß er auch verpackt sein mag - am Ende läuft es darauf hinaus, dass Prince Charming genau der eitle, weinerliche Fatzke ist, der im Film ,Shrek' eine Hauptrolle hatte.“ 


Meine Meinung:

Das Cover ist optisch schön, farblich gefällt es mir und auch zum Inhalt passt es gut - man sieht die Eleganz bei den Personen...

Mit Henriette und Liam bin ich gleichermaßen gut klargekommen. Henriette weiß was sie will und vor allem, was sie nicht will und lässt sich daher auch mal was einfallen - das gefiel mir...Zudem hat sie mich auch ansonsten mit ihrer Art überzeugen können, sie war mir sympathisch. Liam hat mir ebenfalls gefallen, obwohl man seine Absichten anfangs sicher nicht umbedingt gut finden muss....Als Nebencharaktere haben mir vor allem Milly, Clara und Kate gut gefallen.

Die Handlungen fand ich auch gleich von Beginn an gut und es gab auch einige lustige Momente. Zudem hat mir auch das Setting gefallen, genaueres kann ich natürlich nicht sagen, dass würde zu viel verraten. An Spannung und Abwechslung  hat es ebenfalls nicht gefehlt. Das Ende fand ich zudem echt schön.

Der Schreibstil konnte mich auch überzeugen, denn es ließ sich alles flüssig und angenehm lesen.

Schlussbewertung:

Ein überzeugender Liebesroman, der mich durchweg gut unterhalten hat und von mir daher natürlich volle Punktzahl und eine Leseempfehlung bekommt.

Autoreninterview mit Alicia Winter

Hallo liebe Leser,

heute haben wir nun Pfingstsonntag und ab heute startet unser 2. Autoreninterview-Marathon, d. h. ihr bekommt ab heute wieder täglich, eine Woche lang (bis einschließlich nächsten Sonntag) ein Interview gepostet. Den Anfang macht dieses mal *Alicia Winter*. An dieser Stelle danke an sie, dass sie sich unseren Fragen gestellt hat.

* Logo ©  liegt bei Alicia Winter*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Ich komme aus Süddeutschland und gehe langsam auf die Vierzig zu, fühle mich aber viel jünger 😃.  Ich arbeite als technische Redakteurin in einer Softwarefirma. In meiner Freizeit koche, tanze und reise ich gerne.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Schriftstellerin wollte ich bereits als kleines Mädchen werden, habe mich aber nie getraut. Früher war es ohne Verlag ja fast unmöglich, ein Buch herauszubringen. Gott sei Dank haben sich die Zeiten dank Selfpublishing jetzt geändert! Meinen allerersten Roman (siehe Frage 9) habe ich im Frühjahr 2017 begonnen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass ohne das Schreiben in meinem Leben etwas fehlt.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich schreibe erotische Liebesromane ohne BDSM. Das macht mir so viel Spaß, dass ich (zumindest derzeit) nicht vorhabe, das Genre zu wechseln.

4. Was Inspiriert dich zu neuen Buchideen?
Bilder, Orte, Personen, manchmal auch Erinnerungen oder eigene Wunschträume … kurz gesagt alles Mögliche.

5. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Ungefähr ein halbes Jahr. Bei „Play On Me“ waren es vier Monate fürs Schreiben und ein Monat für die finale Überarbeitung.

6. Liest du auch selber gerne Bücher, wenn ja welches Genre bevorzugt?
Ich bin eine richtige Leseratte und lese quasi immer, wenn ich ein paar freie Minuten habe, sofern ich nicht gerade selbst am Schreiben bin. Besonders gerne mag ich Erotic Romance, Thriller und manchmal auch Dystopien.

7. Welche Projekte hast du als nächstes geplant?
Mein nächster Roman, von dem ich bereits über die Hälfte fertig habe, wird auf Ibiza spielen und genauso heiße Szenen enthalten wie „Play On Me“. Ihr könnt die ersten paar Kapitel davon bereits in der Snipsl-App lesen.

8. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Diejenigen, die eingeweiht sind, finden es super und bewundern mich dafür, dass ich mich getraut habe, mit Erotikromanen an die Öffentlichkeit zu gehen. Mein allergrößter Fan ist mein bester Freund, der schon während des Schreibens fleißig mitgelesen hat und mich mit seinen ermutigenden Kommentaren angespornt hat, mir immer noch coolere Szenen einfallen zu lassen.

9. Dein Buch „Play on me: Melody of Desire“ ist ja dein Debütroman, warst du vor der Veröffentlichung sehr aufgeregt?
Ich habe vor „Play On Me“ unter meinem richtigen Namen bereits einen Roman (anderes Genre) bei Amazon veröffentlicht, weshalb ich mit dem Selfpublishing-Prozess, Marketing usw. schon ein wenig vertraut war. Diese Erfahrung hat mir durchaus etwas gebracht, sie verlieh mir mehr Sicherheit und ich konnte Fehler, die ich beim ersten Buch gemacht hatte, vermeiden. Trotzdem war ich am Tag der Veröffentlichung ziemlich aufgeregt – aber welcher Autor ist das nicht?

10. Waren die Handlungen deines Debütromanes von Anfang an so geplant, oder hat es sich während des Schreibens entwickelt?
Die Geschichte ist mir ganz spontan eingefallen, als ich dieses Foto gesehen habe, das auf meinem Cover abgebildet ist. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die komplette Handlung im Kopf und musste sie nur noch aufschreiben.

11. Wird dein nächster Roman wieder in die erotische Liebes-Richtung gehen oder in eine andere?
Ja, auf jeden Fall! Das Genre liegt mir einfach 😃.

12. Hast du bei deinem Roman denn einen Lieblingscharakter und wenn ja, warum?
Ganz eindeutig Mark. Er ist genau der Typ Mann, in den ich mich auf der Stelle verlieben würde, und das habe ich während des Schreibens auch getan … Mir ist es deshalb sehr schwer gefallen, mich wieder von ihm zu trennen, als ich mit dem Roman fertig war. 😃

13. Schreibst du unter einem Pseudonym oder unter deinem richtigen Namen? Falls du unter einem Pseudonym schreibst, gibt es dafür einen speziellen Grund?
Ich habe ein Pseudonym gewählt, da ich ja nur nebenberuflich schreibe und nicht jeder aus meinem Kollegen- und Bekanntenkreis wissen muss, dass ich erotisch angehauchte Romane veröffentliche.

14. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)

Mein aktueller Roman heißt „Play On Me – Melody of Desire“. Es handelt sich um einen Liebesroman mit teilweise außergewöhnlichen Erotikszenen und musikalischem Einschlag.

Hier ist der Klappentext dazu: 

Der attraktive Geigenvirtuose Mark ist nur an One-Night-Stands interessiert. Doch dann erlebt er mit Viktoria ein derart heißes erotisches Abenteuer, dass er alle Prinzipien über Bord wirft und einem zweiten Date zustimmt. Eine Ausnahme mit verhängnisvollen Folgen, denn Hals über Kopf verliebt er sich. Viktoria jedoch hat so gar keine Lust auf Playboys, schlimmer noch: Sie erfährt, dass Mark ausgerechnet zu dieser Spezies gehört …



15. Hast du auch schon mal Bücher gemeinsam mit einer anderen Autorin/einem anderen Autor geschrieben oder ist das für dich nicht denkbar/interessant?
Das habe ich noch nie gemacht, würde es aber gerne mal ausprobieren. Ich fände es allerdings wichtig, dass die Schreibstile zusammenpassen, sonst wirkt das fertige Buch nicht wie aus einem Guss.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester…, wie wäre es für dich wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Ich bin ein Einzelkind, könnte mir aber gut vorstellen, eine Zwillingsschwester zu haben. Es wäre bestimmt sehr witzig und schön. Irgendwie habe ich ohnehin eine Schwäche für Zwillinge, weshalb ein männliches Zwillingspaar auch die Hauptrolle in meinem dritten Roman spielen wird, in dem es um eine erotische Ménage à trois geht.

Montag, 3. Juni 2019

Autoreninterview mit Marlies Lüer

Hallo liebe Besucher,

auch dieses Mal gibt es wieder ein Autoreninterview. *Marlies Lüer* hat unsere Fragen dafür beantworte, vielen Dank an dieser Stelle nochmal...
* Foto ©  liegt bei Marlies Lüer*

1. Erzähl doch am besten erstmal etwas über dich…
Ich bin gebürtige Niedersächsin, stamme aus Hannover. Bin seit 36 Jahren verheiratet, wir bekamen zwei Söhne. Vor etwa 10 Jahren haben uns berufliche Gründe nach Baden-Württemberg geführt. Neben dem Schreiben liebe ich es, im Schrebergarten zu ackern und ich fotografiere sehr gern die Natur und alte Häuser. Ich sammle Drachen! Und ich koche und backe gern und gut.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Und wann hast du dein erstes Buch geschrieben?
Da muss ich etwas ausholen und weit in die Vergangenheit gehen. Ich war in meinen Dreißigern, als ich eines Tages meine ehemalige Deutschlehrerin, Frau Großhans, besuchte. Sie schlug mir vor, ein Buch über mein behindertes Kind zu schreiben, um anderen Eltern eine Hilfestellung zu geben mit meinen Erfahrungen. Unser Jüngster war geh- und lernbehindert, viel später stellte sich noch heraus, dass er auch das Aspergersyndrom hat, eine mildere Form des Autismus. Ich schrieb ein Buch über sein Leben, fand aber keinen Verlag. Da hatte „das Schicksal“ seine Finger zwischen, denn, was ich damals noch nicht wissen konnte, seine Leben würde noch eine traurige Wendung nehmen und viele Menschen berühren. Mit 14 erkrankte er an einem Hirntumor, wurde operiert und galt als geheilt. Doch der Tumor war nur der Türöffner für lauter bösartige „Geschwister“. Krebs breitete sich in Hirn und Rückenmark aus. Mit knapp 16 Jahren verstarb er vollständig gelähmt im Hospiz, wo wir beide seine letzten Wochen verbrachten. So kam es, dass dem Buchthema „Behinderung/Gesellschaft“ noch das Thema „Tod und Trauerbewältigung“ hinzukam. Erst dadurch wurde das Buch vollständig, bekam seinen tieferen Sinn. „Miras Welt – Engelshauch und Kaffeeduft“ ist seit 10 Jahren auf dem Markt und heute noch bekomme ich ergreifende Post von Lesern, und sie schenken mir kleine Engel, erzählen mir ihre eigene Geschichte. Im Buch thematisiere ich auch meine Erfahrungen mit der geistigen Welt und bezeuge, dass es Engel wirklich gibt und dass Gott immer noch zu uns spricht. Ich habe meine Realität mit eine, fiktionalen Roman ummantelt. Das Buch hat in großen Teilen autobiografische Züge, ich „bin“ quasi die Mira Mertens.

3. In welchem Genre schreibst du hauptsächlich? Wären auch andere Genre für dich denkbar?
Ich schreibe vor allem Fantasy und neuerdings Märchen. Meine Familien-Saga (Miras Welt, Melissas Welt, Hannahs Welt) spielt hier in der Region und lässt sich wohl am besten allgemein bei Belletristik einordnen. Krimis/Thriller und was es sonst alles noch so gibt an Genres, wird es von mir definitiv nicht geben. Schuster, bleib bei deinen Leisten!

4. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch, bis es dann komplett fertig ist?
Sehr unterschiedlich. 3-12 Monate.

5. Was halten Freunde, Bekannte, Verwandte von deinem Schreiben?
Sie freuen sich mit mir und mögen meine Bücher.

6. Was hältst du von Leserunden, veranstaltest du selber auch welche?
Ich habe mal auf Facebook einige abgehalten, das war eine nette Erfahrung. Mehr aber auch nicht. Auf Lovelybooks habe ich noch nie eine abgehalten, weil ich zu oft schon gehört habe, dass vor allem „Abgreifer“ dort unterwegs sind und man den Rezensionen hinterherlaufen muss. 

7. Wie gehst du damit um, wenn ein Buch von dir auch mal Kritik oder „negative Rezensionen“ erhält?
Kritik ist in Ordnung, solange sie sachlich und gerechtfertigt ist. Jeder Autor, der über Jahre hinweg publiziert, macht irgendwann auch die Erfahrung von 1-Stern-Hass-Rezensionen, leider. Ich verstehe nicht, warum Menschen so tief sinken.

8. Hattest du schon einmal eine Schreibblockade und wenn ja, was hast du dagegen unternommen? Falls nicht, hast du ein wenig „Angst“ davor?
Blockade klingt so pathologisch, als wäre es eine Krankheit, eine Störung, die man therapieren lassen sollte wie eine Wirbelblockade. Während des Schreibprozesses passiert mir das nie. Jedes Buch kann ich beenden. Allerdings kenne ich mittlerweile allzu gut das Gefühl der Schwere, der Sinnlosigkeit … den Wunsch, mit dem Schreiben aufzuhören! Seit über einem Jahr schlage ich mich damit herum. Wenn man nämlich anfängt draufzuzahlen anstatt Geld mit den Büchern zu verdienen, stellt sich automatisch die Sinnfrage. Wenn man über eine gewisse monatliche Summe Einnahmen regelmäßig hinwegkommt, muss man als Nichtberufstätige in die Künstlersozialkasse, Steuern zahlt man sowieso auf die Tantiemen. Während einer Verkaufsflaute werden die Tantiemen dann „aufgefressen“ von den Abgaben, die man zu leisten hat. „Früher war alles besser“ 😉 – seit Amazon und vor allem Facebook ihre Algorithmen geändert haben, ist die Sichtbarkeit viel geringer, die Käufe gehen kontinuierlich zurück. Der Selfpublishermarkt ist übersättigt. Schleuderpreise mit 99 Cent für Romane haben sich eingebürgert. Ich weigere mich, meine Bücher generell mit 99 Cent anzubieten, auch wenn es genau das ist, was einem noch „Rang/Sichtbarkeit/etc. gibt. Es macht keinen Spaß mehr … 

9. Welches ist dein aktuelles Buch? Wenn du magst, kannst du uns auch gern kurz was zum Inhalt erzählen (Klappentext, Coverbild etc.)
Sehr gern! „Schneegeboren“ ist mein neues Märchen. Erstmals in Romanlänge. In dem Buch „Rosenmärchen: Sammelband“ habe ich ja sieben Märchen erzählt, die in Vorlese-Länge sind. Dieses aber nun ist ein dickes Buch mit 400 Taschenbuchseiten. Ich habe mich hier der Schneewittchen-Elemente bedient, aber eine gänzlich andere Geschichte gewoben.  Der Klappentext lautet wie folgt: Schifferstochter Rilka soll Königin werden! Dem Orakel widersetzt man sich nicht, und so knüpft der Kronprinz zarte Bande mit dem Mädchen. Seine Stiefmutter, die amtierende Königin, lässt keine Gelegenheit aus, ihrer künftigen Schwiegertochter das Leben schwer zu machen. Doch ist sie wirklich so skrupellos oder sind dunkle Mächte aus einer anderen Welt am Werk?

10. Wie wählst du die Namen für deine jeweiligen Protagonisten/Nebencharaktere aus?
Ich lausche nach innen und gebe dem Gefühl für den Charakter einen Klang, wähle den Namen. Im Fantasygenre ist das recht einfach, weil man Namen erfinden kann. Für Belletristikbücher folge ich einfach meinen persönlichen Vorlieben. Zum Beispiel hätte ich viel lieber den Namen Melissa bekommen und nicht Marlies.

11. Gestaltest du deine Buchcover selber? Oder hast du dafür „Designer/Grafiker“ die das für dich machen?
Ich kann keine Cover machen, nein. Seit Kurzem macht das für mich Eva Baumann Design (Schneegeboren), davor all die Jahre hat es Isabell Schmitt-Egner für mich gemacht. Beiden Frauen bin ich sehr dankbar für ihre Sorgfalt bei der Arbeit. Ich finde, meine Bücher haben wunderschöne Cover.

12. Bist du hauptberuflich Autor oder gehst du noch einer anderen Tätigkeit nach? Kommst du jeden Tag zum Schreiben?
Ich bin freiberuflich Autorin und Lektorin. Als junge Frau erlernte ich den Beruf der Arzthelferin (heutzutage heißt das Medizinische Fachangestellte) und war später, als die Kinder da waren, stundenweise als Arztsekretärin beschäftigt. Ich hatte auch nacheinander mehrere Putzstellen. Ja, ich bin putzen gegangen! Warum auch nicht. Das lässt sich leicht verbinden mit Kindergarten/Schule/Mutterschaft. Meinen eigentlichen Beruf werde ich nie wieder ausüben. Ich hatte vor vielen Jahren einen schweren „BurnOut“, also eine Erschöpfungsdepression durch die Pflege unseres Jüngsten. Ich bin nicht mehr dieselbe und auch nicht mehr vollständig arbeitsfähig/belastbar seit meinem Zusammenbruch. 

13. Bist du auf Buchmessen vertreten? Wenn ja auf welchen?
Nein, Buchmessen sind nichts für mich. Viel zu anstrengend.

14. In deinem Buch „Kristallseelen“ ist ja u. a. ein Hirsch mit dabei, weshalb hast du gerade dieses Tier dabei gewählt?
Weil ich den WALD LIEBE! Und der Hirsch ist sozusagen der König des Waldes. Vielleicht kennt ihr die traditionellen Bilder vom Hirsch mit dem Licht-Kreuz zwischen den Geweihschaufeln? Oder die Geschichte von Avalon, Cernunnos etc.? Der Hirsch ist für mich ein heiliges Symbol.

15. Im oben genannten Buch geht es ja auch um Zwillingsbrüder/Prinzen, war es von Anfang an geplant dass einer „gut“ und einer „böse“ ist oder hat sich das so ergeben?
Das war so geplant. Und ich bin froh, dass ich während des Buches glaubhaft die Kurve bekomme, sodass aus Raumont noch ein Guter wird, der er ja eigentlich immer war. Ich liebe die kleine Vorgeschichte „Sternfall“, die Jungs waren kleine Schwerenöter, die ihre Amme zur Verzweiflung brachten durch ihre Lebhaftigkeit.

16. Mich persönlich würde einfach mal folgendes interessieren, ich habe ja eine Zwillingsschwester, wie wäre es für dich, wenn du eine Zwillingsschwester hättest?
Ich habe zwei liebe Schwestern, beide sind älter als ich. Ich habe noch nie darüber nachgedacht, wie es gewesen wäre, eine Zwillingsschwester zu haben.

Sonntag, 2. Juni 2019

-Rezension/Werbung- Töchter des Todes - Seelensuche (Lilyana Ravenheart)

Twin_Kati´s Rezension zum Buch

"Töchter des Todes - Seelensuche" von Lilyana Ravenheart


Seitenzahl (Printausgabe): ca. 130
Verlag: BookRix
Preis Taschenbuch: -
Preis E-book:  1,99 €
Bewertung: 5 / 5

Inhaltsangabe:
Drei Schwestern, eine Aufgabe: Sie holen die Seelen Verstorbener und bringen diese in die Anderswelt.
Doch was geschieht, wenn eine Seele verschwindet?

Lilith ahnt nicht, was auf sie zukommt, als sie einen Ball besucht, um dort die Seele des Earls zu holen. Plötzlich steht sie einem Rätsel gegenüber, denn seine Seele ist verschwunden und obwohl der Earl tot sein sollte, weilt er doch unter den Lebenden.
Dann tauchen auch noch seltsame Monster auf, welche in der Lage sind, selbst den Tod unschädlich zu machen.
Gemeinsam mit ihren Schwestern und der Feenkönigin versucht Lilith, herauszufinden, wohin die Seelen verschwinden und woher die Monster stammen.
Und dann ist da noch Elijah, der ebenfalls ein finsteres Geheimnis verbirgt....

Meine Meinung:

Der Inhalt des Buches klingt sehr vielversprechend und auch das Cover gefällt mir richtig gut.  Ich kenne die Autorin ja bereits länger und habe schon einige Bücher von ihr gelesen. Der Schreibstil ist auch hier wieder super flüssig und schnell lesbar. Natürlich hatte ich einige Erwartungen ans Buch und die haben sich auch erfüllt.

Lilith, die ja eine der Hauptprotagonisten im Buch ist, war mir sofort sympathisch, klar hat sie eine "schwierige Aufgabe" aber ihre Art an sich hat mich überzeugt. Des Weiteren gab es da noch Elijah, auch ihn fand ich ganz gut, manchmal hatte man zwar das Gefühl das er noch was zusätzlich verheimlicht, aber das macht ja auch etwas die Spannung aus. Außerdem kommen noch viele weitere Protagonsisten vor, dabei haben mir vor allem Selia und Nyla gefallen, auch Sarah war nicht schlecht, aber zum Ende hin wurde sie mir unsympathischer, mit James kam ich hingegen gar nicht klar, er hat - unter gegebenen Umständen - eine seltsame Art.

Von den Handlungen bin ich auch sehr angetan, sie waren unterhaltsam und manchmal sogar unerwartet. Da es sich hierbei um eine mehrteilige Reihe handelt, endet es an einer wirklich spannenden Stelle und man möchte schon wissen wie es weitergeht.

Schlussbewertung:

Wieder mal hat es die Autorin geschafft mich zu überzeugen, da ich nicht wirklich was auszusetzen habe, vergebe ich natürlich volle Punktzahl....
*Vielen dank an  die Autorin fürs zur Verfügung stellen des Rezensions Exemplars*